::: Oft brachte das Wetter feuchte und lästige Winde aus dem Süden, die die Insel im Würgegriff hielten, dann wälzten sich schwere Wolken so tief über die Berggipfel der Bucht, dass sie sich mit den Hirnwindungen der Inselbewohner vermischten. Diese Wetterlage bescherte der Frau im Grundbuchamt heftige Unordnung, spülte die gefährlichsten und unzufriedensten Klienten an, die in ihren Köpfen bereits die verschwommene Grenze des Zulässigen überschritten hatten und selbst zum Teil der entfesselten Natur geworden waren. Manchmal kam es ihr vor, als hatten diese Leute sich selbst in einen Südwind verwandelt und würden nun vor ihrer Tür auf seltsamen Frequenzen in Böen pfeifen und mit ihren verworrenen Gedanken voller graziler Parzellenziffern klappern und scheppern. Kurz gesagt, bereiteten sie ihr Unbehagen und machten sie nervös. ::: 💨 #herbstbücherliebe bei @femundo.de und allerorten. Dazu ein Zitat aus GARBIN, WIND DER BLAUEN SCHATTEN, einem Roman von #anelaborcic, der die Herbststürme auf der #Insel Vis #poetisch mit einer #Familiengeschichte und verbindet. #garbin (hier: Vis) https://www.instagram.com/p/B217ZrMChIB/?igshid=1kkkn9ijm81a7












