B2-Tunnel: Bedenken bei den Gewerbetreibenden? Die sind jetzt hoffentlich ausgeräumt ...
(M)ein Protokoll vom Informationsabend des Staatlichen Bauamts Weilheim für die Gewerbetreibenden in Starnberg:
Diese Woche habe ich einen "Berichtsmarathon" ... gestern Bürgerversammlung, heute Vorstellung des B2-Tunnel für den Einzelhandel und morgen die Stadtratssitzung ... ach ja, schlafen und arbeiten ist zwischendurch auch noch zu absolvieren ...
Der Raum fasst ca. 80 Plätze ... ich befürchte, die werden heute voll. Und hoffentlich gehen alle heute Abend zufrieden und entspannt nach Hause.
19:18 Uhr - der Saal füllt sich langsam ... die Gummibärchen, nein, es sind ja Autos, finden schon erste Abnehmer. Obwohl, so lange wie die Stadtratssitzungen wird es heute sicher nicht dauern.
Alle vier eingeladenen Institutionen sind, soweit ich das von meinem Platz hier hinten mitbekomme, schon vertreten: IHK , Cityinitiative, gwt und die Stadt. Die Presse ist auch "vollzählig" vorhanden. Auch der Stadtrat ist vertreten.
19:25 Uhr - der Saal ist bis auf ganz wenige Plätz gefüllt ... allerdings kommen noch weitere Teilnehmer ... ein paar Randplätze sind noch frei ... also ich kann im Stehen nicht schreiben. Sonst könnte ich ja gerne als quasi Nur-Nebenbei-Gewerbe-Treibender-Ingenieur auch den Platz freimachen.
Ich bin ja schon auf die Fragen nach der Präsentation gespannt ...
19:29 Uhr - Einige sind heute vielleicht sogar in Doppelfunktion hier - als Gewerbetreibender und als Stadtrat ...
19:32 Uhr - Es werden noch Stühle hereingetragen - wir nähern uns den 100 Besuchern (inkl. Stadträten und Presse). Das Interesse kann man jetzt schon als "groß" beschreiben.
Vom Bauamt sind Herr Fritsch, Herr Ludwig und Herr Spitzenberger (inkl. Fotoapparat) heute mit dabei.
Herr Ludwig übt sich als "Platzeinweiser", um möglichst stehenden Gäste im Raum zu vermeiden. Mal schauen, ob es gelingt ...
19:36 Uhr - es geht los ...
Herr Fritsch begrüßt alle Anwesenden. Er stellt sich kurz vor. Er ist der Leiter des Staatlichen Bauamts und verantwortlich für das Projekt B2-Tunnel. Er bedankt sich bei den Initiativen, welche die Einladung weiter verteilt haben. Er begrüßt die Stadträte und Andere. Auch die Presse wird begrüßt. Je mehr Informationen nach außen dringen, desto mehr kann zur Aufklärung beigetragen werden.
Durch die Gespräche aus dem Infocontainer und auch durch die Sozialen Medien hat er erschreckend festgestellt, dass zum Teil viel zu wenig und auch falsche Informationen grassieren. Auch das Bauamt hat in den letzten Jahren zu wenig informiert. Jetzt hat das Bauamt die Kapazität und deshalb können auch die Bürger intensiv informiert werden. Neben dem Infocontainer gibt es die Infobanner und weitere Informationsveranstaltungen. Es gibt eine neue Broschüre über den Tunnel. Die soll in den nächsten Jahren weiter fortgeschrieben werden. Das Thema Sicherheit im Tunnel hat in der letzten Zeit einen großen Stellenwert bekommen. Auch für die Sicherheitskräfte gab es eine Informationsveranstaltung, aus der dann eine Arbeitsgruppe entstanden ist. So etwas Ähnliches könnte auch das Ergebnis der heutigen Veranstaltung sein. Er möchte mit dem Gerücht aufräumen, dass die Stadt mehrere Jahre im Chaos versinkt und die Einnahmen wegfallen.
Herr Fritsch referiert noch einmal kurz über die Historie aus Sicht des Bauamts (also keine politischen Aspekte). Mit dem Startschuss im März 2017 hat das Bauamt angefangen, sich intensiv um das Projekt zu kümmern. Im Sommer 2018 gab es die denkwürdige Veranstaltung "Spatenstich".
Herr Fritsch stellt Herrn Ludwig vor - den Projektleiter für den B2-Tunnel. Herr Ludwig wird heute die Fachinformationen geben. Im Wesentlichen geht es heute um die Lage und die Logistik der Baustellen, um für alle Gewerbetreibenden klarzustellen, wer wirklich davon betroffen sein wird. Auch die Beweissicherung und die Kommunikation werden heute angesprochen. Es soll ein Informationsaustausch geben.
Er wünscht allen einen informativen Abend.
Herr Funk von der Cityinitiative spricht noch ein kurzes Grußwort. Er heißt alle willkommen. Der Informationsbedarf ist da. In der Bauzeit möchte er mit dem Bauamt vernünftig zusammenarbeiten. Er ist gespannt, was alles heute kommt.
Herr Ludwig übernimmt das Wort. Vor drei Monaten wurde mit der Stadt entschieden, sich mit weiteren besonderen Gruppen von Bürgern der Stadt Starnberg zu treffen, um die Wünsche und Anforderungen in Erfahrung zu bringen und auch um Fragen zu beantworten. So ein Austausch ist sinnvoll, um gemeinsam die Prioritäten zu definieren. Das Ziel der Veranstaltung soll ein gegenseitiges Verständnis sein, um festzustellen, wer betroffen ist und wie die dann wirklich Betroffenen handeln können.
Das erste Thema ist heute das "Was und wozu wird gebaut?". Durch die fortgeschrittene Planung können heute mehr Details genannt werden. Zweites Thema ist "Wo und wann wird gebaut?" Hierzu gibt es einen großen Plan, auf dem die Baustellenflächen und die geplanten Streckenführungen zu sehen sind. Auch kann herausgefunden werden, wer überhaupt betroffen ist. Das dritte Thema ist "Beweissicherung". Die gibt es nicht deshalb, weil mit großen Setzungen oder Anderem Problemen gerechnet wird, sondern damit alle entspannt dem Bau entgegensehen können. Auch die Rechte der Anlieger sollen heute angesprochen werden. Am Ende steht das Thema "Kommunikation und Information".
Er stellt kurz die neue Projektbroschüre vor, in der verkürzt die Daten und die Herausforderungen skizziert werden. Er stellt den zweiten Flyer für die Zulaufstrecke Nord vor. Als Ergebnis aus den Gesprächen im Infocontainer ist noch ein Faltplan für den Tunnel entstanden. Er erläutert kurz das Merkblatt der ihk, in dem Themen für die Zusammenarbeit aufgeführt sind.
Es wird kurz ein Übersichtsplan mit dem groben Verlauf des B2-Tunnel gezeigt. (Anm. d. Verf.: Es wird mir hoffentlich verziehen, dass ich jetzt nicht erneut alle Eckdaten mitschreibe. Wer Informationen sucht: www.tunnel-starnberg.de oder www.politik-starnberg.de). Aktuell werden im Nordzulauf auf der Münchner Straße die drei Kreuzungen umgebaut. Der Umbau hängt mit dem B2-Tunnel untrennbar zusammen. Der Tunnel wird nach den Standardrichtlinien (RABT 2016) gebaut. Es gibt 6 Notausstiege und 4 Pannenbuchten.
Ein Herausforderung in Starnberg - aber kein Problem - ist die Geologie. Auf diesen Boden wird die Tunnelbohrmaschine ausgerichtet. Es gibt bereits Erfahrungen bei anderen Tunneln mit ähnlicher Geologie. Das ist eine Besonderheit, ist aber leistbar. Der Tunnel ist ein Standard-Gegenverkehrstunnel. Es gibt Notausstiege mindestens alle 300m. Es gibt Frischluftventilatoren und einen expliziten Lüftungskanal zum Absaugen des Rauches im Brandfall. Der Durchmesser ist 12,6m. Die Fahrbahnbreite ist 3,75 je Richtung.
Der B2-Tunnel entlastet vom Durchgangsverkehr. Das sind 18.000 und mehr Kfz/Tag, die oberirdisch wegfallen. Auch fahren diese 18.000 Kfz/Tag gleichmäßiger und der gesamte Verkehr wird flüssiger. Der Schleichverkehr wird sich reduzieren. Es wird weniger Lärm und Abgase in der Stadt geben. Auch die Aufenthaltsqualität wird besser. Die Stadt bekommt eine Chance, sich städtebaulich noch besser weiterzuentwickeln.
Die Tunnelbaustelle beginnt auf der Höhe der Wassersportsiedlung bis zur kurz vor der Kreuzung Waldspielplatz. Begonnen wird mit dem Umbau der drei Kreuzungen, um den Verkehr dort weiter zu verflüssigen. Das wird im Mai 2020 abgeschlossen sein. Vor dem Bau der Rampen sind die Versorgungsleitungen herauszuholen und umzuleiten. Parallel wird dann die Baustelleneinrichtung im Süden begonnen. Dort wird um die 90% der gesamten Baustellenlogistik stattfinden. Davon wird man in der Stadt fast nichts merken. Erst danach beginnt der eigentliche Tunnelbau. Die Tunnelbaumaschine wird bis zur Höhe der Polizei bohren. Als Vorbereitung sind vorher die Düker und die sechs Notausstiege zu bauen. Das wird man in der Stadt natürlich merken. Da gibt es wenig Platz. Es gibt bereits Konzepte, wer wo für die Baustelle langfahren soll. Und am Ende werden dann die Restarbeiten stattfinden.
Es zeigt einen kurzen Zeitplan:
2018-2020 Straßenbau Nordzulauf
2020-2021 Spartenverlegung
2012-2022 Vorbereitende Maßnahmen
Es wird ein Bild von der Baustelle vor dem Landratsamt gezeigt. Es werden immer(!) bis auf kurze Ausnahmen alle vorhandenen Spuren aufrecht erhalten. Im Planfestellungsbeschluss ist festgelegt, dass alle Zufahrten zu Gewerbe und Privathäusern immer aufrecht zu erhalten sind. Auf der Basis dieser beiden Prämissen sollen die geplanten Logistikrouten miteinander besprochen werden. Von Seiten des Bauamts gibt es immer Ansprechpartner auf allen Ebenen. Es ist immer einer vor Ort, der gefragt werden kann.
Es werden die einzelnen Umbauphasen im Nordzulauf vorgestellt. Je näher die Kreuzung am Tunnelportal ist, desto mehr sollen störende Verkehre unterbunden werden. Die Straße wird auch nicht einfach irgendwie verbreitert oder mit generell neuen Spuren versehen. Der Verkehr soll möglichst verflüssigt werden, um Staus oder Stockungen zu vermeiden. Der zugehörige Flyer erläutert genau die geplanten Phasen. Im Sommer mussten die Spuren an zwei Wochenenden auf eine Spur verengt werden. Im nächsten Jahr werden die Südseite und die Nordseite fertig umgebaut.
Es folgt eine Erläuterung der Kreuzungen. Aktuell erfolgt der meiste Verkehr Richtung Gauting über die Gautinger Straße. Der soll später über die erste Kreuzung über die Petersbrunnerstraße abgewickelt werden. 2019 wird es den Durchstich in der Petersbrunner Straße geben. Beim Grunderwerb ist man auf einem guten Weg. "Ja, Enteignung" kommt als Zwischenruf. (Anm. d. Verf.: Ich habe aber das Gefühl, dass diese Aussage nicht fundiert ist, sondern von gewissen einschlägig bekannten Personen oder deren mündlichen Aussagen basiert.)
Es wird der erste Entwurf für die Baustellenfläche im Nordzulauf gezeigt - hinter der Bahnlinie. Es wird immer Spuren geben, die an der Baustelle vorbeiführen. Es wird aber auch Phasen geben, in der Teile des Verkehrs aktuell über die Rheinlandstraße und die Ferdinand-Maria-Straße geführt werden sollen. Das ist mit den betroffenen Gewerbe und den Anwohner noch zu besprechen. An alternativen Lösungen wird bereits gearbeitet. Die Baustellenfläche im Süden ist vorrangig auf der Wiese. Über die Baustelle wird fast der gesamte Baustellenverkehr dann in Richtung Süden abgewickelt. Davon wird man in der Stadt nichts merken.
2021/2022 wird die Dükeranlage am Almeidaweg gebaut werden. Der Notausstieg 3 beim Pfarramt betrifft kein Gewerbe. Das Lüftungsgebäude am Schlossberg wird im wesentlichen von der Baustelleneinrichtung unten auf der Wiese organsiert. Ein Teil des Baustellenverkehr wird über die Augustenstraße laufen, aber nicht über den Tutzinger-Hof-Platz führen. Die Details können noch in den zukünftigen Arbeitsgruppen besprochen werden.
Herr Ludwig fasst noch einmal zusammen. 90% des Baustellenverkehrs verbleibt auf der Baustelle im Süden. Den Rest gilt es zusammen gemeinsam zu organisieren.
Als nächstes wird das geplante Beweissicherungsverfahren vorgestellt. Über der Trasse des Tunnels wird im 45° Winkel ein Trichter gebildet. Alle oberirdischen Gebäude oberhalb dieses Trichters werden durch einen unabhängigen Prüfer beweisgesichert. Ein halbes Jahr davor werden die Gebäude geprüft. Auch während des Tunnelbaus und danach werden die betroffenen Gebäude beweisgesichert. Die Maschinentechnik kann die Setzungen steuern. Er rechnet mit Setzungen im schlechtesten Fall von 20 mm (also 2 cm).
Eine erste Aufgabe der Arbeitsgruppe ist, wer überhaupt von einer Beweissicherung betroffen sein wird. Die zweite Aufgabe wird sein, die von der Baustellenlogistik Betroffenen Gewerbetreibenden herauszufiltern.
Es gibt von der ihk Heilbronn einen Flyer, der die Rechte von Anliegern sehr schön beschreibt. Es gibt auch einen Flyer für Entschädigungsansprüche. Und es gibt eine ausgelegte Checkliste, die bitte jeder mitnehmen soll.
Das Angebot des Bauamts sind die verschiedenen Informationskanäle. Eine E-Mail ist seit heute freigeschaltet. Er favorisiert die Einrichtung einer Arbeitsgruppe. In den bisherigen Arbeitsgruppen konnte gut zwischen Politik und Sacharbeit getrennt werden.
(Anm. d. Verf.: Die ersten fühlen sich ausreichend informiert und gehen ...)
Die Arbeitsgruppe sollte sich alle zwei Monate treffen. Dort können auch gut offene Fragen gestellt und beantwortet werden. Er stellt die bisherigen Arbeitsgruppen "Stadt" und Sicherheit" vor.
Heute konnten verschiedene Themen nur angerissen werden.
Der Kamin bläst Teile der Abluft durch einen 10 Meter hohen Turm in die Höhe von 70 Metern und dort verteilt sich die Abluft. Für zukünftige Filter ist Platz vorgesehen. Aktuell gibt es keine erprobten Stickstofffilter. Für Partikelfilter ist der Tunnel "zu kurz". Durch die Verteilung in den höheren Luftschichten werden die gesetzlichen Grenzwerte weit unterschritten.
Der Kamin ist auf jeden Fall erforderlich. Das wurde explizit noch einmal geprüft. Es gibt zwar Prognosen, dass die Fahrzeugflotten immer sauberer werden, aber es ich nicht bekannt, ob nicht auch die Grenzwerte weiter gesenkt werden. Das Gutachten hat klar festgestellt, dass der Kamin nicht weggelassen werden kann, auch wenn die Betriebszeit sich u. U. auf wenige Stunden am Tag reduziert. Auch für den Brandfall wird der Kamin eingesetzt werden. Lüftungssysteme ohne Kamin verteilen eigentlich nur die Abluft von einem Portal zum anderen Portal.
Aktuell wird mit knapp 200 Mio. EUR gerechnet.
Thema Gewerbe in der Söckinger Straße:
Herr Summer möchte klarstellen, dass es in der Söckinger Straße schon Gewerbe gibt ...
Herr Ludwig antwortet, dass in der Söckinger Straße nichts gebaut wird. Es geht ihm bei den Absprachen um die Ausschreibungen, wo festgelegt wird, wer mit Bezug auf die jeweilige Baustelle wie oft wo lang fahren darf.
Thema Gewerbe in der Moosstraße/Petersbrunner Straße:
Wie kommen die Leute aus Weilheim ins Gewerbegebiet? Es geht dem Fragenden um ca. 150 Arbeitsplätze.
Herr Ludwig antwortet. Die "Hauptstraße" wird nicht mehr die Gautinger Straße sein, sondern die Petersbrunner Straße. Es geht um ca. 7.000 Kfz/Tag. Da kommt man noch aus den Parkplätzen und Einfahrten auf die Straße.
Es wird nach der Länge der Linksabbiegerspur auf Höhe der Moosstraße gefragt.
Frau Buckel wird gefragt, welche Kapazität die Stadt hat, um die Anbindungen an den Rändern optimal zu organisieren. Da fehlt ein Gegenpol zum Bauamt.
(Anm. d. Verf.: Ich schreibe jetzt nicht mehr alle Dialoge mit, da sich Aussagen, Fragen und Antworten munter aneinanderreihen. Da gibt ganz Fragen zu Einzelfällen und auch wieder Fragen, die für alle Anwesenden wichtig sind.)
Es wird nach Plänen gefragt, auf denen "alles" enthalten ist.
Es wird nach den Betriebskosten gefragt.
Es gibt den Vorwurf, dass die Stadt viel zu spät dran sind.
Es wird nach Entschädigungen bei Umsatzeibußen gefragt.
Antwort: Da gibt es Vorgaben und Grenzwerte von der ihk.
Herr Fritsch hat leider recht. Der Einzelhandel hat augenscheinlich noch viel Nachholbedarf, was Informationen zum B2-Tunnel betrifft. Alle Fragen, die im Blog bisher gesammelt wurden können unter https://dr.thosch.de/b2-tunnel/fragen-und-antworten/ vielleicht beantwortet werden.
Als Einstieg für den Einzelhandel fand ich die Präsentation gelungen, da sie sich zunächst auf wenige Eckdaten beschränkt hat und den Zuhörern Zeit zum Nachdenken gelassen hat. Der Einstieg in einen Dialog hat damit begonnen. Soweit ich das mitbekommen habe, ist "der Einzelhandel" dem Bauamt gegenüber aufgeschlossen und schätzt dessen Handeln positiv ein. (Natürlich bezieht sich das nur auf die Aussagen, die heute getätigt wurden. Wie die stille Masse der anwesenden Gewerbetreibenden die Lage einschätzt, weiß ich natürlich auch nicht.)
Mit dem Baustellenplan ist aber sehr deutlich geworden, was auch ich schon immer vermittelt habe.
Kleine Baustellen gibt es in der Stadt Starnberg nur im näheren Umfeld der Hauptstraße für die Notausstiege
Große Baustellen gibt es zwei - eine sehr große im Süden und eine große im Norden ... die beiden Portale
In der Starnberger Innenstadt zwischen Hauptstraße und See gibt es keine Baustellen mit Bezug zum B2-Tunnel
Damit wird hoffentlich keiner mehr der wirklich frechen Behauptung Glauben schenken, dass Starnberg die nächsten 8 Jahre im Baustellenchaos versinkt und die Gewerbetreibenden alle Insolvenz anmelden müssen, da kein Kund mehr zu ihren Geschäften gelangt.
Und wenn der anwesenden 2. Bürgermeister von Starnberg, Herr Dr. Rieskamp, der ja nicht erst seit 2014 in der Kommunalpolitik aktiv ist, von einem Teilnehmer gefragt wird “Wer sind denn sie eigentlich?”, ist das irgendwie schon symptomatisch, welchen Stellenwert manche Themen, wie zum Beispiel der B2-Tunnel, bei einzelnen Gewerbetreibenden haben. Nur nützt das beste Informationsangebot nichts, wenn frau/man sich gar nicht informieren möchte.
Deshalb weise ich noch einmal auf die unterschiedlichen digitalen Möglichkeiten hin:
https://www.stbawm.bayern.de/strassenbau/projekte/B17S.ABBA0008.00.html
https://www.politik-starnberg.de/search/Fragen+zum+B2-Tunnel
https://www.tunnel-starnberg.de