Geolitico: Europas Start-Up-Szene wandert von London nach Berlin. Bringt der Brexit Einschränkungen für die britischen Firmen, dürfte Berlin bald die Nase vorn haben. Schon seit Jahren spielt sich im Hintergrund ein Kampf zwischen Berlin und London um den besten Standort für die Startup-Gründerszene ab. Während früher London die beste und beliebteste europäische Metropole für Startups war, scheint sich aktuell das Gleichgewicht Richtung Berlin zu verschieben. Einer der Hauptfaktoren ist der anstehende Brexit, der die Bedingungen für ausländische Unternehmen in London erschweren wird. Aber auch andere Faktoren wie Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Lebenshaltungskosten sowie die Infrastruktur spielen eine Rolle. Wie schon erwähnt, schwebt der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU wie ein Damoklesschwert über der Gründerszene an der Themse. In London, das sich in den letzten Jahren als Finanzhauptstadt Europas etabliert hat, geht die Angst um, dass der Brexit zum Abzug der Start-ups und auch größerer europäischer Banken führt. Das könnte die britische Wirtschaft nachhaltig schwächen. Nachteile für London Aber auch für die Arbeitskräfte zeichnen sich Folgen ab. Mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union könnte es auch für höher Qualifizierte schwerer werden, ein Arbeitsvisum beziehungsweise eine Aufenthaltsgenehmigung für die Familie zu erhalten. Zudem ist noch nicht klar geregelt, ob neue Barrieren für [...] http://dlvr.it/PxghkT