Aktuelle Erpressungsserie
Momentan beschäftigt das Sicherheitsbüro eine Reihe von Erpressungsversuchen, bei denen Kriminelle die weitreichende Sensorik und Vernetzung moderner PKW ausnutzen.
Die Täter scheinen Zugang ins Netz vornehmlich eines Herstellers gefunden zu haben und können im ‚Gott-Modus‘ sehr gezielt Parameter von dessen Fahrzeugen abfragen – zum Beispiel „Standort [PLZ eines Randgebiets], Geschwindigkeit [= 0 Km/h], Sitzplatzbelegung bei Fahrtanritt [= 2], Impulse ins Fahrwerk aus dem Fahrzeuginneren [fortlaufende Hub-Bewegung > 4 min.]“. Werden diese erfüllt, aktivieren die Täter die Innenraumkameras und schneiden mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit eindeutige zwischenmenschliche Aktivitäten mit, die dem Halter gegen Entrichtung eines stattlichen Betrags zum Kauf in Kryptowährung angeboten werden.
Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer bei einer ebensolchen Erfolgsquote aus und empfehlen, bei Abenteuerfahrten auf analoge Youngtimer auszuweichen. Doch selbst dann ist Vorsicht geboten – Kottan berichtet von einem sensiblen Fall im Bekanntenkreis, bei dem sich am ‚the day after‘ im Gegenlicht zwei Fußabdrücke ca. Größe 38 in verdächtigem Abstand auf der Innenseite der Windschutzscheibe manifestierten, die nicht von der beifahrenden Gattin des Halters stammen konnten …
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