Der Blitzermaratohn aus volkswirtschaftlicher Sicht
Folgender Tweet von Twitter-Nutzer FreiheitMarktRecht (@__FMR__) fasst es gut zusammen:
Volkswirtschaftlicher Nutzen = 0. #Blitzmarathon
Denn was ist aus volkswirtschaftlicher Sicht passiert?
1) Kein positiver Beitrag zum BIP, sondern eine Verschiebung des durch Strafzettel eingenommenen Geldes der Zu-Schnell-Fahrer in die Staatskasse.
2) Keine unter Gerechtigkeitsaspekten evtl. begründbare Umverteilung von reich nach arm, sondern unter Einkommensaspekten willkürliche Umverteilung
3) Verbrauch eines Teil des eingenommenen Geldes (15.000 Manntage Polizistengehalt) in Arbeit, die unproduktiv ist, d.h. unseren Wohlstand nicht steigert.
4) Entgangener positiver Effekt: Polizisten hätten in der Zeit auch sinnvoller Arbeit nachgehen können, z.B. Straftaten aufklären. Oder - wenn man nicht genug zu tun hat - tatsächlich den Wohlstand aller steigern, indem mal ein Tag gemeinnützige Arbeit geleistet wird
5) Erziehungseffekt: Evtl. wurden einige Leute durch einen Strafzettel dazu erzogen, in Zukunft nicht mehr zu rasen. Allein - ich glaube nicht dran.
Im Effekt ist dieser Blitzmarathon nichts anderes als eine einmalige Steuereintreibeaktion, ohne es als Steuer zu bezeichnen.