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Geister der Ardennen: Linus Geschkes 'Engelsgrund' entzaubert
In dieser Episode befasse ich mich intensiv mit dem Buch "Engelsgrund" von Linus Geschke. Der Klappentext stellt bereits die düstere Prämisse vor: Es handelt sich um eine gefährliche Jagd zwischen Jäger und Gejagtem, die in einem spannenden Thriller entfaltet wird. Im Zentrum steht Carla Diaz, die, tief besorgt um das Leben ihrer Tochter Malin, als frühere Kollegin von Bond an den Ex-Polizisten Alexander Born herantritt. Zwei junge Frauen, die der Sekte Cernunnos angehörten, wurden brutal ermordet aufgefunden, und Carla befürchtet, dass auch Malin das nächste Opfer sein könnte. Die düstere Atmosphäre wird durch die Handlungsorte untermalt; das Setting in den Ardennen, wo ein ehemaliges Sanatorium als Hauptquartier der Sekte dient, steigert die Spannung und gibt dem Leser das Gefühl, Teil dieser bedrohlichen Welt zu sein. Mein persönlicher Eindruck von Geschkes Stil ist durchweg positiv. Die komplexe Beziehung zwischen den Charakteren und die psychologischen Elemente der Sekte werden geschickt verwoben, während die Erzählung durch temporeiche Wendungen begeistert. Als Borns Rückholmission misslingt, wird das Geschehen noch vielschichtiger, da Born sich dazu entschließt, den Kriminellen André Wolkow um Hilfe zu bitten. Die Spannung steigt, als sich Wolkow mit einem jungen Killer zusammen tut, der sich als Russlanddeutscher in die Sekte einschleicht. Dabei wird die Erzählung durch doppelte Spiele und persönliche Konflikte der Charaktere bereichert. Wolkows Handlungen scheinen nicht nur aus Altruismus motiviert zu sein, da er seine eigenen Interessen verfolgt und dadurch das Verhältnis zu Born weiter kompliziert. Der Thriller hält den Leser auf Trab mit brutalen Morden, die schockierende Details offenbaren, und zeichnet ein Bild der Inszenierung von Macht und Manipulation in Sekten. Ich habe das Gefühl, dass der Autor hier wichtige Themen anspricht, die sowohl spannend als auch nachdenklich stimmen. Trotz kleinerer konstruiert wirkender Elemente kann ich das Buch als Pageturner empfehlen, da es immer wieder zu fesseln vermag und die Charaktere lebendig und nachvollziehbar sind. Abschließend teile ich meine Begeisterung für die Figuren und ihre Dynamik. Ich fühle mich bereichert durch die Erlebnisse mit Alexander Born und Carla Diaz und bin gespannt, welche weiteren Geschichten Linus Geschke in Zukunft erzählen wird. "Engelsgrund" ist ein Buch, das nicht nur spannend ist, sondern auch in anderen Ländern Aufmerksamkeit verdienen könnte. Ich empfehle jedem, einfach in die Geschichte einzutauchen und sich von den fesselnden Charakteren und der packenden Handlung mitreißen zu lassen. Read the full article
IS ruft nach Blutrache für die Anschläge in Christchurch
IS ruft nach Blutrache für die Anschläge in Christchurch
Der selbsternannte Sprecher der IS , Abu Hassan Al Muhajir, hat fast eine Woche nach einem Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch , Neuseeland, Rache gefordert . Er sagte in einer 44-minütigen Sprachaufzeichnung, dass die Massaker “die Betrogenen aufwecken und die Anhänger des Kalifats dazu auffordern sollten, ihre Religion zu rächen.”
Quelle:
Titelbild: https://www.moroccow…
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Kurzes Lob der Blutrache
Ich bin sehr für die Blutrache. Sie ist gut für die Manieren. Noch besser als das Duell oder die Zensur.
Kosovo-Albaner, Sizilianer und erst recht die furchterregenden Tschetschenen sind im privaten und freundschaftlichen Umgang die freundlichsten und kultiviertesten Menschen, die man sich vorstellen kann.
Klar: Wenn eine Beleidigung schnell mal zu einem Messer zwischen den Rippen führen kann oder eine jahre- oder jahrzehntelange Familienfehde auslösen kann, überlegst Du Dir halt, was Du sagst und tust.
Schamil Bassajew war einer der furchterregendsten und größten Krieger des 20. Jahrhunderts. Einer der großen militärischen Führer unserer Tage, in Rußland „Staatsfeind Nr. 1“. (Rommel war gegenüber Schamil ein alberner, mickeriger Totschlage-General.) Schamil (ich selbst habe ihn leider nie kennengelernt) ist mir als außerordentlich freundlich, kultiviert und ein bißchen schüchtern beschrieben worden.
Wo es die Blutrache gibt, herrschen die Manieren.
Was ist eig der Unterschied zwischen ehrenmord und blutrache? Gibt es überhaupt einen?
Ja. Ehrenmord bezeichnet den mord meist an einem Mädchen, der von dem Vater oder Bruder oder von einem aus der eigenen Familie begangen wird, da das Mädchen zum Beispiel ein außereheliches Verhältnis zu einem Mann hat. Blutrache ist eher etwas was auf den Gesetzen des Kanun beruht (bei Albanern) im Sinne von Auge um Auge, Zahn um Zahn. Also es wird der Tod eines Verwandten gerächt an der Familie des Mörders. Dies wird aber immer wieder weitervererbt, also dieses Gegenseite rächen. Wenn der Vater also umgebracht wird, muss sein Sohn den mörder glaub ich umbringen bin mir da aber auch nicht 100% sicher, es gibt so viele Gesetze im kanun, kenne nicht jedes im Detail.
Doch keiner gibt nach, denn keiner will verlieren
Zuna
Asozial sein bringt Para
Zuna