Ich bin definitiv kein Freund von Gesichtsmasken.
In dieser Corona-Zeit lege ich sie leicht widerwillig an.
Erstens, weil es mir oft übel wird. Ich atme wohl zuviel ausgeatmete Luft wieder ein.
Zweitens, wegen Zweifeln an der Wirksamkeit.
Ich will jedoch dazu beitragen, dass es keine weiteren Wellen gibt.
Wie kann ich mir das Maskentragen erleichtern?
Als allererstes kommt mir der Abbau meines inneren Widerstandes in den Sinn.
Ein nützliches Hilfsmittel hierzu ist das Refraiming. Darunter versteht man, dass eine Sache in einen anderen Rahmen oder Kontext versetzt wird. In diesem neuen Rahmen erhält die Sache eine oft positivere Bedeutung.
Ein Beispiel: Kann ich eine bevorstehende Prüfung als Herausforderung, anstatt als Schikane sehen, wird mein Lernen darauf weit angenehmer und effizienter sein.
Wie kann ich also das Refraiming für das Maskentragen nutzen?
Idee: Jedesmal, wenn ich eine Maske anziehe, wird mir mein Atem schlagartig bewusst. Obwohl behindert, dringt er gerade dadurch ins Bewusstsein.
Dies kann ich für das BodyAnchoring nutzen. Das bewusste Atmen ist ja ein hervorragender Körperanker. Es unterstützt mich darin, im Kontakt mit meinem Körper zu bleiben.
Durch dieses Refraiming reduziert sich mein Widerstand. Das Maskentragen ist dadurch noch immer nicht angenehm, jedoch plötzlich nützlich und hilfreich.
In diesen nicht einfachen Zeiten brauchen wir jegliche Unterstützung.