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Bambus ahoi 🤩
Die Freunde von Buggybayern waren auf ganz besonderer Reise … schaut Euch den Blog an: Bambuswäldchen
Bommel und ich schicken ein fröhliches "Hallo" in die Wochenend Runde....😘 ich glaube, ich habe es schon mehrfach erwähnt…ich bin tatsächlich verliebt in meine kleine Küche… Die macht mich jeden Morgen glücklich, wenn ich reinkomme....❤️ #ikea #ikeaküche #ikeakitchen #ikeahittarp #landhausküche #countrykitchen #solebich #bommel #doglover #solebich #leipzig #altbau #germaninteriorbloggers #küchenliebe #living #kitcheninspo @ikeadeutschland (hier: Leipzig, Germany)
Wir sind nur Materie - aber denk daran: alles hängt mit einem zusammen!
Bommel (GZSZ)
Bernstein
Über mehrere Szenen verteilt erzählt die Seife den Entstehungsprozess einer Geschichte, bei dem ihre fiktiven Figuren zu Erzählern einer Narrative über sich selbst werden. Es ist eine Abwandlung des klassischem Spiel im Spiel in Märchen im Märchen, das auf ähnliche Weise eine sekundäre Fiktionsebene in ihre primäre einbettet: Die Seife thematisiert ihre eigene, sonst um den Anschein von Realismus bemühte Märchenhaftigkeit, indem sie diese potenziert.
Jedoch, es ist ein Effekt, der nur in seiner abstrakten Idee funktioniert. Bei genauerem Hinsehen ist die Trivialität des von Bommel in einem Sprachstil der Gebrüder Grimm angelegten Märchens fast so etwas wie eine Beleidigung seiner Figur. So lässt die Seife ihn seine Märchenfiguren beispielsweise als Bernsteinkönigin und Bernsteinfänger betiteln, mit dem unbefriedigenden Hinweis darauf, dass es sich dabei lediglich um einen Verweis auf Frau Flemmings “strahlende Augen” handelt, die “alles, was sie umgab in ein sanftes honigfarbenes Licht tauchen”. Einen tieferen symbolischen Gehalt, den man von einer Figur erwarten würde, die sonst Boethius und Kant zitiert, die Camus und Schopenhauer ließt, die in einem tibetanischen Kloster lebte, von Schweden über Tonga die ganze Welt bereiste und für gewöhnlich mit Kreativität und Originalität besticht, gibt es nicht. Jedenfalls nicht, bis die Seife ihn in dem Moment nachträglich in der primären Fiktionsebene hinzuaddiert, als Frau Flemming einen eben solchen Stein im Sand findet.
In einer Traumsequenz spricht Bommel über die Verwechslungsgefahr von Bernstein und weißem Phosphor: optisch kaum zu unterscheiden, doch das eine “wie ein Gruß aus einer anderen Zeit”, das andere “giftig und hoch explosiv”. Dass dabei dieser Bommel in Frau Flemmings Kopf mehr nach sich selbst klingt, als es seine noch quicklebendige, Märchen erfindende Version tat, lässt etwas erahnen. Die Seife war offensichtlich so verliebt in die Auflösung des Bernsteinmotives, die von einer Nähe zwischen Schönheit und Tod erzählt, dass nach einer scheinbar notwendigen Möglichkeit gesucht wurde, um dieses Motiv wie einen Rahmen um die gesamte Geschichte zu setzten.
hes a funky lil guy
dumb new oc i'm absolutely gonna obsess over eheheh
"Wir haben so viel Zeit verschwendet”
Ja, ich war skeptisch, als es hieß, Bommel würde für einige Monate zurückkehren. Zu viel Zeit war vergangen, die alte Gang aus Zac, Vince und Mieze gab es schon lange nicht mehr und auch die Lücke, die er in Frau Flemmings Leben hinterlassen hatte, war bereits durch eine andere Figur geschlossen worden. Die Seife tat mit den Umständen, unter denen sie Bommel wieder in den Seifenkosmos integrierte, ihr Übriges.
Um ihre Vernunftehe mit dem Anwalt zu rechtfertigen, redete Frau Flemming irgendetwas von einem Wunsch nach einer Partnerschaft daher, die nicht Leidenschaft und Sex, sondern Vertrauen und Akzeptanz zur Grundlage hat, als hätte die Seife sie nicht gerade erst über ein Jahr in einer solchen Verbindung gezeigt. Dem Anwalt wurden mit einem Mal romantische Gefühle aufgezwungen, für die es kein Setup gab und an deren Umsetzung der Darsteller (Wolfgang Bahro) scheiterte. Und Bommel war so wenig er selbst, dass man sich wundern konnte, wieso zwei Jahre bis zu einer Gelegenheit für ein Comeback vergangen waren, wenn man Gleiches nur zügiger auch durch einen Recast erreicht hätte. Als dann noch die Historikerin auftauche und sich die Dialoge im Kreis zu drehen begannen, war ich gänzlich raus: danke, aber nein danke. Bommel darf wieder gehen.
Doch plötzlich begann die Seife, sich all dem wieder zu entledigen. Und so verschwand die Historikerin, ohne dass sie überhaupt aktiv etwas zum Geschehen beigetragen hatte und die romantischen Gefühle des Anwalts wendeten sich kurzzeitig in Wut, bevor auch diese verpuffte, bis nichts mehr für einen angemessenen Showdown passend zu dem Konflikt, den die Seife ihren Figuren aufgezwungen hatte, übrig blieb.
Was folgte, war nicht einfach ein zweiter Akt, sondern eine neue Geschichte, die lediglich das Motiv des alles übertönenden Herzklopfens noch einmal aufgriff. Es war eine Geschichte, in der die Seife mit viel Enthusiasmus endlich das erzählen durfte, was ihr auf der Seele lag und an deren Ende ich gestehen muss, dass das Comeback doch eine gute Idee war. Aber es ist auch eine Geschichte, die die Frage aufkommen lässt, warum die Seife so viel Zeit für das teilweise unsinnige Vorgeplänkel verschwendet hat. Im Gegensatz zu ihren Protagonisten wusste sie es schließlich besser.