Monatsrückblick April 2025 - Ich sag nur PRODUKTIV!
Auch im April habe ich wieder beim Schreibcafé der Mörderischen Schwestern mitgemacht. Diesmal musste ich allerdings früher aufhören, weil ich beim Lesecafé, einer Veranstaltung meiner Lieblingsbuchhandlung Kapitel Zwei dabei sein wollte. Eine der Inhaberinnen und die Angestellten haben Buchtipps gegeben. Natürlich musste ich zugreifen. Ist ja klar. Außerdem hatte ich Urlaub, was nicht heißt,…
Es war eine schöne Messe, mit einem tollen @buchpassion.de -Team. Man fühlte sich sehr abgeholt und aufgehoben. Und so eine Messe es ist auch immer ein Treff unter Kolleginnen @ellen_hunter_author und @sarahlemme_autorin @jeanette.lagall @avgk.fantasy.autorin @s.sage2018 . Hast Spaß mit euch gemacht! #buchpassion #buchpassionköln #autorinnenleben #bookstagramgermany https://www.instagram.com/p/Cklq7dcrwCM/?igshid=NGJjMDIxMWI=
Ich mag ja die Rheinländer. Viel Spaß haben wir auf der BuchPassion in Köln. Mit @avgk.fantasy.autorin und @s.sage2018 #buchpassion #buchpassionköln #antjeniendorf #fantasybücher #fantasybooks #fantasybücherliebe #bookstagramgermany #jugendbuch https://www.instagram.com/p/CklGTW_uOAS/?igshid=NGJjMDIxMWI=
Lesen hilft. Gewissermaßen. Manchmal hilft es aber auch, mit anderen übers Lesen zu sprechen, über Bücher, Autorinnen und Autoren, Verlage und Buchläden. Über die, die Bücher übersetzen und damit überhaupt oft erst zugänglich machen. Über die, die Bücher illustrieren und in Bildern Geschichten erzählen oder Wissen vermitteln. Über die, die digitales Lesen und Erzählen erforschen. Manchmal hilft es auch angesichts vieler Nachrichten von darbenden Literaten, kränkelnden Verlagen und schließenden Buchläden, wenn Menschen, die lesen und Bücher lieben, sichtbar werden. Mal ganz abgesehen von der kläglichen Weltlage.
Diese Zusammenkunft im Lesen und Bücherlieben geschah in der letzten Woche auf Initiative von Janine Rumrich aka Kapri-zioes, die mit ihrer Challenge #buchpassion plattformübergreifend eine Welle von Postings mit Lese- und Liebesbekenntnissen verursachte. Gut so! Ich hatte mich am Samstag noch geballt eingeklinkt.
Das bin ich!
Ich habe irgendwann mal erfolgreich ein Studium der Kunstgeschichte abgebrochen, bin Buchhändlerin geworden und habe als Online Manager in Verlagen gearbeitet. Seit 2010 bin ich selbstständig und erfand für mich den Beruf des Social-Web-Rangers. Ich begleite Menschen, Kultureinrichtungen und Unternehmen in den digitalen Raum und erkunde mit ihnen, wie sie insbesondere Social Media im Alltag nutzen können, um im Digitalen sichtbar zu machen, was sie im Analogen gut tun, wie sie sich mit anderen vernetzen und was sie lernen können. Ich denke mir Konzepte aus, mache Coachings und Workshops, halte Vorträge und schreibe Texte darüber.
Momentan arbeite ich viel mit öffentlichen Bibliotheken zusammen und begleite sie als Coachin bei der Erforschung und Aneignung des digitalen Raums. #BibReise. Ich liebe die Bibliotheken und wünschte mir, ich hätte als lesehungriges Kind gewusst, dass es sowas gibt und dass sie auch für mich da sind. Umso mehr liegt es mir am Herzen, diese Orte und ihre Menschen sichtbarer zu machen. Damit möglichst viele Menschen erfahren, was dort alles möglich ist.
Bald bin ich auf der Buchmesse #fbm17 und werde dort Geschichten über Buchläden sammeln. Denn ich unterstütze die „Woche unabhängiger Buchhandel“ @indiebuchhandel #wub17 in Social Media.
Und sonst so? Pferde, Eifel, Rennradliebe, Essen und Kochen und ich bin Teil des Kölner Kukturkollektivs @herbergsmuetter.
Dieses Buch hat mich verändert
Die zweite Aufgabe brachte mich echt ins Schwitzen. Es wurde immer existenzialistischer, immer größer - bis ich mir sagte, dass ich selten ein Buch unverändert verlasse. Und wenn doch, war es wohl eher ein Popcorn-Buch, das ich einfach weggelesen habe. Aber selbst dann verlasse ich ein Buch verändert: fröhlicher, trauriger, beschwingter, manchmal auch enttäuscht.
Ich nehme also statt eines bedeutungsschweren Buches ein oft gelesenes Lieblingsbuch: „Ich sehe was, was du nicht siehst“ von Birgit Vanderbeke. Das Buch verliebte mich in Frankreich, noch bevor ich es bereiste. Es klingt so vieles darin an, was ich insbesondere an Südfankreich so liebe: das Improvisierte, Unperfekte, Struppige bei gleichzeitiger Lebenslust und dem Talent zum Genießen des Alltäglichen. Ja, das ist romantisch verklärt. Aber es sind dennoch Facetten, die ich immer wieder dort finde. Und schief scheppernde Musikkapellen und Wimpelketten! Es ist einfach ein wundervolles Buch, ein echtes Lieblingsbuch. Über das ich auch damals für den Buchladen Nippes einen Text in den Kanon der Literatur schrieb.
Mein Bücherregal
Das teile ich mir mit den Büchern vom @_konzer. Wenn ich mich in unserer gar nicht so großen Wohnung umsehe, ist eigentlich die ganze Wohnung Bücherregal. Es gab mal die Vereinbarung, dass für jedes neue Buch eins rausfliegt. Hust. Nun ja. Solange immer noch was in die zweite Reihe, auf den Boden oder dekorativ auf freie Stellen passt ....
Wird aber wieder Zeit, auszumisten. Eigentolich tue ich das einmal im Jahr. Aber wenn ich es recht überdenke, war es doch ein sehr langes Jahr.
Das meiste des Aussortierten landet dann auf den Briefkästen im Hausflur und übersiedelt nach und nach zu den Nachbarn. Gut, wenn man in einem lesenden Haus wohnt. Leider setzen die dort auch immer Bücher aus und, ja, Ihr könnt Euch das sicher vorstellen.
Dieses Buch sollte jeder lesen
Ich entdeckte Stefan Zweig für mich, als ich meine Ausbildung zur Buchhändlerin machte. Ulkigerweise hatte ich mal das schmale Erzählungen-Bändchen „Phantastische Nacht“ aus dem Ramsch gezogen, weil ich dachte, es sei Fantasy. Ich las es - und verfiel Zweig umgehend.
„Die Welt von Gestern“ fand ich sehr beeindruckend. Es half mir zu verstehen, welche Zäsur die beiden Weltkriege für die Menschen damals (wie heute) bedeuten. Das Buch ist durchzogen von tiefer Melancholie. Als Stefan Zweig sich im Februar 1942 das Leben nahm, sah es so aus, als würden die Nazis den Krieg gewinnen. Seine Erschütterung, seine Verzweiflung ist bis heute spürbar (und nachvollziehbar), wenn man das Buch liest.
Es ist auch die Erinnerung an das alte Wien, die mir „Die Welt von Gestern“ so wertvoll macht.
Lieblingsautorin oder Lieblingsautor
Damit könnte ich glatt 365 Tage füllen. Denn ich lese gern autor*innentreu. Mag ich ein Buch von jemandem, lese ich alle. Oder ich versuche es zumindest. Denn natürlich ist nicht automatisch auch das nächste Buch eines Autors oder einer Autorin gut, wenn einem eins gefiel.
Erst wollte ich hier Connie Palmen nennen. Aber ich habe nach I.M. doch etwas den Anschluss verloren. Also bringe ich #eifelliebe ins Spiel. Wer hier im Blog mitliest, begegnet der Eifel öfter. Denn sie ist für mich Heimat, obwohl ich in der Eifel weder geboren noch aufgewachsen bin. Ich bin oft und immer wieder gern dort.
Norbert Scheuer lebt in der Eifel, seine Geschichten spielen in der Eifel. Seine Bücher werden immer poetischer, immer zärtlicher, während die ersten (wie „Kall, Eifel“) beinahe spröde sein. Er spielt in seinen Büchern mit verschiedenen Erzählformaten. Auch das mag ich. Außerdem ist er auch noch „in echt“ ein ausgesprochen sympathischer und feiner Mensch. Eher leise, zurückhaltend.
Kürzlich erschien ein neues Buch von ihm, auf das ich mich schon freue. Meist warte ich aufs Taschenbuch, weil ich diese einfach lieber lese. Sind nicht so sperrig.
Ein inspirierendes Sachbuch
Mut zum Skizzenbuch! Selbst wer nicht selber kritzelt, skizziert, zeichnet, kann bei @felixscheinberger aufs Allerbeste Ermutigung und Inspiration finden. Davon abgesehen ist es schlicht ein wunderschönes Buch: mit Liebe und Sorgfältigkeit gemacht, wie es nur der @verlaghschmidt in dieser Konsequenz kann. 💜💚💛
Das tollste Buch 2017?
Ich glaube ja, unter den Büchern, die 2017 erschienen sind, gibt es so einige ganz schön tolle Bücher. Meine nächste Aufgabe (juhu) für @indiebuchhandel #wub17 ist, mir die fünf Nominierten fürs Lieblingsbuch der Unabhängigen durchzulesen. Die klingen alle ganz schön gut.
In diesem Jahr mochte ich etwa diese hier. Darunter sind auch ältere Titel. Und ich lese am liebsten Taschenbücher, weil ich mich mit ihnen besser im Bett oder auf dem Zeltplatz herumwälzen kann - meine bevorzugten #Leseorte.
Letztlich lande ich seit einigen Jahren häufig bei Familiengeschichten. Familie (auch als ganz persönliches Thema) interessiert und fasziniert mich sehr. Im Hintergrund schreibe ich selbst an einer Familiengeschichte. Auch wenn ich damit weniger gut vorankomme als gehofft. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich nicht nur gern vom Radfahren lese, sondern seit einem Jahr mit wachsender Begeisterung Rennrad fahre.
Danke für diese ausgesprochen schöne Challenge, liebe Janine! Ich fand es auch klasse, dass sich auch Verlage, Buchhändlerinnen und Buchhändler beteiligt haben.
#Buchpassion - Edition Lieblingsautorinnen und - autoren
#Buchpassion – Edition Lieblingsautorinnen und – autoren
Huhu meine Lieben, auf diese interessante Aktion bin ich gestern zufällig auf Twitter gestoßen und diese wird organisiert von Kapri-ZIOES Dieses Mal geht es darum zu schreiben, wer sein Lieblingsautor ist und wieso, da ich das Thema recht interessant finde, dachte ich, dass ich ja mal einen Beitrag schreiben könnte. Wenn ihr übrigens #buchpassion auf den sozialen Medien benutzt, könnt ihr…
I'm participating in @kapri_zioes' #Buchpassion, though I've tweaked the topic a little. ;)
Through the Nornennetz (Nornnetwork) (where I’m a norn, too 😉 ) I learned about the #Buchpassion, a promotion event for readers, authors and publishers celebrating books together, organized by Janine of kapri-zioes.
This years topic is “Favourite Authors”, but as I can’t decide which one I’d choose, I’ve instead decided to talk a bit about some of the more unusual Literary Reading Sessions (Lesun…
Willkommen zu meinem Beitrag zur #buchpassion Blogparade, die die liebe Janine ins Leben gerufen hat! Das Motto: Lieblingsautor*innen Das fällt mir mindestens genau so schwer wie ein Lieblingsbuch zu benennen! Schließlich gibt es so viele talentierte Schreiberlinge da draußen, so viele Ideen, Bücher und Welten, die mich begeistern. Joanne K. Rowling, Stephen King, Michael Ende, Walter Moers,…
Vielseitig, talentiert und sympathisch – Eigenschaften, die Alice Oseman für mich zu einer Lieblingsautorin machen. Alice hat mit beeindruckenden 19 Jahren ihr Debüt ›Solitaire‹ veröffentlicht, einen außergewöhnlichen und fesselnden Coming-of-Age-Roman, der sofort zu einem neuen Lieblingsroman von mir wurde. Und auch ihr zweiter Roman ›Radio Silence‹ konnte mich komplett überzeugen. Ich liebe Alice‘ tollen Schreibstil, die wunderbaren Geschichten und ihre einzigartigen Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss.
Sehr cool finde ich auch, dass sowohl Protagonisten als auch Nebencharaktere in ihren anderen Büchern und Kurzgeschichten am Rande immer wieder auftauchen, obwohl ihre Bücher Standalones sind.
Alice kann nicht nur total schön schreiben, sie ist auch eine talentierte Illustratorin.
Tori
Zwei ihrer Nebencharaktere aus ›Solitaire‹, Charlie und Nick, hat sie einen eigenen Web-Comic gewidmet, den Alice nach und nach unter heartstoppercomic.tumblr.com veröffentlicht.
Charlie und Nick
Selbst wenn ihr ›Solitaire‹ nicht gelesen haben solltet, lohnt es sich, den Comic anzuschauen, denn durch ihre super süßen Bilder erweckt sie zwei liebenswerte Charaktere zum Leben.
Alice Oseman ist einfach eine rundum sympathische Autorin, die zudem aktiv mit ihren Lesern unter anderem auf Twitter und Tumblr (spacezeros, heartstoppercomic oder chronicintrovert) interagiert und jede einzelne Frage beantwortet. Man kann sie nur mögen!