Wann, wenn nicht in der Urlaubszeit?
Archivbestand aus 2012

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Wann, wenn nicht in der Urlaubszeit?
Archivbestand aus 2012
Reisen mit dem Camper
Als Reisender gibt es nichts Schöneres, als die Welt auf eigene Faust zu erkunden. Mit einem Wohnmobil kann man einfach losfahren und dorthin gehen, wo man möchte. Es gibt keine Einschränkungen oder Zeitpläne, die man einhalten muss. In diesem Blogbeitrag werde ich über die Vorteile des Reisens mit einem Wohnmobil sprechen und wie es einem ermöglicht, ferne Länder und Kulturen zu erkunden und ein…
Ein VW T5 Kastenwagen wird zum Campingmobil umgebaut!
Wir haben es wieder getan und unseren Camper komplett neu umgebaut. Der Camperausbau aus dem letzten Jahr war ja ganz toll, aber durch unsere Roadtrips hatten wir so viele neue Ideen gewonnen, dass wir einfach nicht widerstehen konnten. Neben vielen neuen Features hatten wir diesmal auch mehr auf das Design geachtet und versucht, dem Innenausbau einen skandinavischen Look zu verpassen.
Dieser Ausbau hat uns auch unserem Ziel etwas näher gebracht, den Camperausbau so flexibel wie nur möglich zu machen. Was detailliert bedeutet, dass zwar der Innenausbau fest verschraubt, aber auch in circa einer Stunde wieder komplett ausgebaut werden kann. Es hat den Vorteil, dass man mit dem Gewicht des Innenausbaus nicht herumfahren muss, wenn keine Roadtrips anstehen sollten.
In diesem Artikel möchten wir euch in einer Art Übersichtsanleitung zeigen, was wir alles gemacht haben und wie wir die Herausforderungen gemeistert haben, die mit einem Mini-Camper einhergehen. Wir beginnen mit dem Küchenblock.
Der Camper-Küchenblock mit Spülbecken und Wasserhahn
Die Aktivitäten, die uns auf unseren Roadtrips am meisten genervt hatten, mussten logischerweise zuerst verbessert werden. Das bedeutete für uns, dass wir einen Küchenblock wollten, der ein Spülbecken, einen Gaskocher, einen Wasserkanister, einen Wasserhahn und einen Tisch in einem vereint. Dadurch wollten wir nicht nur Platz sparen, sondern auch komfortabler und schneller kochen beziehungsweise spülen können.
Zwei ausziehbare Gaskocher für drinnen und draußen
Bevor wir mit dem Bau unseres Küchenblock beginnen konnten, mussten wir uns entscheiden, an welcher Stelle dieser stehen sollte. Denn wenn der Küchenblock im Nachhinein falsch aufgebaut oder platziert wird, dann ärgert man sich unnötig bei jedem Roadtrip. Deshalb überlegten wir sehr genau, in welche Richtung die einzelnen Schubladen ausziehbar sein sollten und warum.
Wie ihr oben sehen könnt, haben wir uns für zwei ausziehbare Schubladen entschieden, auf denen jeweils ein Gaskocher untergebracht war. Die erste Schublade sollte sich nach außen ausfahren lassen, damit ein Kochen bei gutem Wetter zum Teil draußen stattfinden konnte (siehe Bild oben) und die zweite Schublade sollte sich in den Fahrzeuginnenraum ausfahren lassen, damit man bei schlechtem Wetter notfalls auch drinnen kochen kann.
Wir hatten mobile Gaskocher mit jeweils einer Gasflamme und Gaskartusche verwendet. Diese hatten nicht nur innerhalb des Busses den Vorteil, dass wir sie flexibel stellen konnten, sondern ermöglichten es uns auch zum Beispiel draußen auf einem Picknicktisch zu kochen. Die Gaskocher konnte man einfach herausnehmen und irgendwo aufstellen und kochen.
Hier findet ihr ähnliche Gaskocher, wie die, die wir im Einsatz hatten:
Gaskocher-Set
Gaskartuschen
Gaskocher *Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Ein Spülbecken unter einem ausschiebbarem Tisch
Die Spüle wurde bei diesem Camper-Ausbau gut versteckt, denn wir haben sie unter einem ausschiebbarem Tisch eingebaut. Dadurch hatten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und keinen weiteren Platz verschwendet. Wenn das Spülen anstand, dann wurde der Tisch einfach weggeschoben und diente währenddessen als Ablage für das gespülte Geschirr.
Das Beste an der ganzen Konstruktion war der einfache, günstige und drehbarer Wasserhahn, der uns in Verbindung mit einer Wasserpumpe und einem 30l Wasserkanister jeden Tag versüßte. Diesen möchten wir nicht mehr missen, denn er vereinfachte das Spülen, das Zähneputzen, das Wasser holen und das Trinken auf Knopfdruck ungemein.
Der Aufbau ist ziemlich simpel. Im Grunde wird nur ein Wasserhahn benötigt, der mit der Tauchpumpe durch einen Schlauch und ein Kabel verbunden ist. Zusätzlich braucht man noch eine Stromquelle wie zum Beispiel eine Batterie, die die Pumpe antreibt. Die Tauchpumpe kommt dann in den Wasserkanister und befördert das Wasser zum Wasserhahn auf Knopfdruck.
Hier findet ihr die gesamte Ausrüstung, um eine gleiche oder ähnliche Spülfunktion nachzubauen:
Automatik-Wasserhahn
30l-Wasserkanister
Tauchpumpe
Camping-Spülbecken
*Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Tipp: Bei der Tauchpumpe sollte man unbedingt auf die Breite achten, da sie, wenn sie zu breit ist, nicht mehr durch die Öffnung des Wasserkanisters passt. Sollte man keine schmale Tauchpumpe finden oder schlicht schon eine breite Tauchpumpe zuhause haben, muss man sich einen Weithalskanister mit größerer Öffnung holen. Dann passt wieder alles.
Die Sitzbank inklusive Kühlschrank und Geschirr
Wir haben uns lange überlegt, wo der beste Platz für unsere thermo-elektrische Kühlbox und das Geschirr sein könnte. Auf der einen Seite sollte sich sich beides in der Nähe des Küchenblocks befinden, auf der anderen Seite sollte es sicher verstaut sein.
Nach unseren Erfahrungen geht man nur zwei bis drei Mal pro Tag an die Kühlbox und an das Geschirr. Deshalb entschieden wir uns, die Kühlbox in einer extra dafür konstruierten Sitzbox mit Klappen unterzubringen. Die Lösung war nicht ideal, weil man vorher aufstehen musste, um die Klappe der Sitzbank öffnen zu können, um an die Produkte in der Kühlbox zu kommen. Hier wäre eine herausschiebbare Lösung besser gewesen. Allerdings war das bei uns nicht möglich, weil bei dieser Lösung der Tisch im Weg gewesen wäre.
Jedenfalls findet ihr hier die Produkte, die wir im Einsatz hatten und mit denen wir gut zurecht kamen:
Waeco Kühlbox
Camping Wasserkocher
Grillaufsatz für den Gaskocher
Camping-Kochset
*Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Ein Seitenregal im Camper für Geschirr, Lebensmittel und Badesachen
In dem Küchenblock und in der Sitzbank konnten wir zwar das ein oder andere unterbekommen, jedoch reichte der Platz noch lange nicht aus, um all unsere Sachen unterzukriegen. Deshalb bauten wir ein Seitenregal mit mehreren Fächern und Klappen ein.
Im Nachhinein hatte sich das Regal auf unserem Roadtrip sehr gut bewährt und war auch sehr leicht zu handhaben. Wir haben für jedes Utensil zusätzlich Plastikkörbe verwendet und die Sachen in diesen verstaut. Dadurch konnte man alles ordentlich und übersichtlich im Regal einordnen ohne dass es herumgerutscht ist.
Beim Einordnen hatten wir darauf geachtet, dass Sachen, an die man öfters muss, in die offenen Regale kommen. Alles andere hatten wir so gut wie nur möglich in den Fächern mit Klappen verstaut. Insgesamt hatten wir drei Klappen: Eine ganz unten für den Besen und das Putzzeug, eine in der Mitte für die Lebensmittel und eine oben für die Pflegeprodukte, die sich hinter dem Spiegel befanden.
Tipp: Beim Geschirr sollte man auf leichtes Material setzen und sich ein Melamingeschirr zulegen, welches recht stabil und leicht ist. Zusätzlich sollte man vor dem Aufbau des Regals einige Plastikkörbe besorgen, damit die Breite des Regals festgelegt werden kann. Als letzten Tipp würden wir euch zum Verschluss der Klappen Schlossriegel empfehlen, damit diese beim Fahren nicht aufgehen.
Melamingeschirr
Körbchen
Schlossriegel
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Ein selbst gebautes Bett aus zwei Teilen mit Klappen zum Staufach
In unserem letzten Camper-Ausbau hatten wir ein Bett eingebaut, welches aus einem Stück bestand und fast durch den ganzen Bus ging. Diesmal hatten wir es jedoch in zwei Teile getrennt, weil wir mehr Sitzgelegenheit haben wollten.
Das größere Teil war im Grunde ein Quader von circa 1,60 x 1,0 x 0,4 Meter und das kleinere Teil war unsere Sitzbank mit den Maßen 0,5 x 1,0 x 0,4 Meter. Damit war das Bett natürlich nicht lang genug, weshalb wir noch verkürzte Holzlatten verwendeten, um den Zwischenraum zu überbrücken und damit das Bett zu einem Ganzen zu machen.
Beim größeren Betteil nutzten wir den Bettkasten als Stauraum. Um leichter an die Sachen zu kommen, hatten wir den Holzrost mit Scharnieren eingebaut, damit man diesen schnell und einfach hochheben konnte. Zusätzlich gab es noch zwei Seitenklappen, die wir jedoch kaum verwendeten. Wie man auf den Bildern sehen kann, hatten wir die ganzen Sachen wie Rucksäcke, Kleidung und weitere Lebensmittel in einfache Einkaufskörbe aus Plastik einsortiert. Dadurch war alles gut verstaut und rutschte beim Fahren nicht hin und her.
Unser Bett war insgesamt etwas länger als 2 Meter und die Breite betrug 100 cm. Bei der Matratze hatten wir uns für eine Dicke von circa 10 Zentimetern entschieden, damit eine normale Sitzhöhe beibehalten werden konnte.
Im Vergleich zu unserem letzten selbst gemachten Bett im Camper, hatte uns dieser Ausbau von der Praxis her viel besser gefallen. Wir mussten zwar abends und morgens das Bett immer wieder neu richten, das hat sich jedoch gelohnt, weil wir dafür den ganzen Tag an einem normalen Tisch sitzen konnten, dank des aufgeteilten Bettes.
Hier findet ihr die Produkte dazu:
Matratze 90x200x11 cm
Klapptisch
Klappbox
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Schuhregal und zwei Kleiderfächer mit Klappen
Als letztes hatten wir eine Art Kommode inklusive Schuhregal gebaut. Dieses Regal hielten wir einfach. Unten befanden sich die Schuhe, die auf einfachen Holzlatten standen und nebenan war der zusätzliche Wassertank für die Dusche befestigt. Oben waren zwei Fächer für Kleidung und sonstige Sachen, die es noch zu verstauen galt.
Das Schuhregal hatten wir im hinteren Bereich des Fahrzeugs eingebaut, weil man nicht so oft an dieses heran musste. Ein Paar Schuhe hatten wir natürlich immer an und wechselten diese nur wenn wir wandern gingen oder Flipflops für den Strand brauchten.
An die anderen Fächer kamen wir auch vom Innenraum aus heran, da sich die Klappen nach oben öffnen ließen. Wie ihr sicherlich zusätzlich bemerkt habt, war unsere Dusche ebenfalls hinten in die Heckklappe eingebaut, wie wir das angestellt hatten könnt ihr hier nachlesen.
Eine Wimpelkette für den Camper musste sein
Hier möchten wir euch noch einige Features zeigen, die unser Camper zur Verschönerung bekam. Der ganze Stolz war eine einfache Wimpelkette, die unglaublich viel hermachte und stets eine super Urlaubsstimmung verbreitete.
Damit war aber noch lange nicht Schluss, denn wir hatten zusätzlich einen Rollo aus Bambus, ein kleines Fischernetz und einen Spiegel mit Muscheln angebracht. Das Ganze sah im Zusammenspiel mit einer tollen Aussicht auf die Natur wie auf dem Bild aus.
Tipp: Im Campingmobil zu reisen ist eine tolle Sache. Dabei sollte man die Dekoration nicht vergessen, denn es macht viel aus, wie es in einem Camper aussieht. Es muss nicht viel Dekoration sein, es reichen bereits einige Kleinigkeiten, die dem Ganzen seinen individuellen Look verpassen.
Solltet ihr euch jedenfalls entscheiden Dekoration zu verwenden, haben wir hier einige passende Produktempfehlungen dazu:
Wimpelkette
Deko Fischernetz
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Fazit zu unserem neuen selbst ausgebauten Camper
Für uns hat sich der Campingumbau gelohnt und das nicht nur weil wir vieles verbessern konnten, sondern weil wir viel Spaß beim Umbau hatten und noch mehr danach beim Reisen. Nach dem Camper-Umbau ist man immer gespannt, wie sich das Ganze in der Praxis bei der Reise verhält.
Wir konnten in diesem Bericht natürlich nicht detailliert berichten, wie wir alles umgesetzt hatten, aber das wollten wir an der Stelle auch noch gar nicht. Es sollte nur eine Übersicht für euch sein, denn die genauen Anleitungen zum Ausbau folgen in der Zukunft hier beim Bringhand Blog.
Wie sich der Camper auf unseren Reisen geschlagen hat, könnt ihr hier nachlesen, denn wir haben schon unseren ersten Roadtrip durch Norwegen hinter uns.
Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema.
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Ein VW T5 Kastenwagen wird zum Campingmobil umgebaut! was originally published on Bringhand BLOG
Gilt der selbst ausgebaute PKW als ein Wohnmobil ? - Alles rund um TÜV , Steuer, Versicherung
In unserem Postfach landet immer wieder die Frage, ob ein selbst ausgebauter Kastenwagen rechtlich als Wohnmobil gesehen wird.
Diese Frage stellen sich vor allem Fahrzeugbesitzer, bei denen im Fahrzeugschein zwar KFZ eingetragen ist, die aber mittlerweile ihr Fahrzeug so verändert haben, dass es mehr einem Wohnmobil gleicht als einem normalen PKW. Dadurch sind sich Fahrzeughalter häufig unsicher, ob ihr Fahrzeug als PKW, LKW oder Wohnmobil rechtlich einzustufen ist.
Diese Frage ist deshalb so interessant, da man dadurch sowohl in der Steuerabgabe als auch in manchen Fällen in der KFZ-Versicherung günstiger davon kommt, wenn das Fahrzeug als Campingmobil zugelassen ist. Aber nicht nur die günstigere Einstufung spielt eine Rolle, sondern auch, ob das Fahrzeug noch die dafür richtige und gültige Betriebserlaubnis hat.
Ob man jetzt einen Transporter, Kastenwagen oder einen LKW umgebaut hat, ist dabei irrelevant. Man kann anhand einiger Regeln zum Teil selbst überprüfen, ob das eigene Fahrzeug als Campingmobil gilt oder nicht.
Fahrzeug zum Wohnmobil umschreiben und eine Wohnmobilzulassung bekommen?
Ab wann ein Fahrzeug als Wohnmobil gilt, hängt von der Erfüllung der Mindestanforderungen ab. Wenn man die folgenden sieben Punkte kurz durchgeht und alle mit einem JA beantworten kann, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das Fahrzeug eine Wohnmobilzulassung bekommt.
Macht der Innenraum des Fahrzeugs einen wohnlichen Eindruck?
Gibt es im Fahrzeug eine Sitzgelegenheit mit Tisch, welche fest-, abnehm-, abklapp- oder wegdrehbar ist?
Hat das Fahrzeug eine ausreichende Liegefläche zum Schlafen, welche fest- oder umklappbar ist?
Ist im Fahrzeug ein fester Kocher installiert und ist die Kocheinrichtung sowohl fürs Kochen (Kocher, Spüle, ) als auch zum Verstauen von Küchenutensilien geeignet?
Gibt es fest verbaute Schränke bzw. Stauräume für Sachen?
Gibt es Fenster und Fluchtmöglichkeiten?
Ist der Fahrerraum zum Wohnraum geöffnet (Keine Trennwand)?
Es ist häufig ausschlaggebend, ob die Einrichtungen, wie Schränke, Bett, Kochbereich usw., fest verschraubt sind und man diese nur mit einem Werkzeug lösen kann.
Wichtig: Wer sein Fahrzeug in ein Wohnmobil verwandelt, dem sollte auch bewusst sein, dass sich dadurch rechtlich gesehen die Fahrzeugart ändert. Dies bedeutet, dass die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz nicht mehr bestehen. Wenn die oben genannten Punkte auf ein Fahrzeug zutreffen, dann sollte man es beim TÜV checken lassen. Den rechtlichen Rahmen dazu, kann man unter der StVZO nachlesen.
Wie hoch ist die KFZ-Steuer für ein Wohnmobil?
Kommen wir zu der Frage bezüglich der Steuer für ein Wohnmobil. Die Höhe der Steuer für ein Wohnmobil kann man im Voraus selbst nachschauen. Sie hängt von dem zugelassenen Gesamtgewicht und der Schadstoffklasse ab. Beide Werte findet man im Fahrzeugschein.
Hier kann man seine KFZ-Steuer für Wohnmobile berechnen: KFZ-Steuer-Rechner
Für viele wird es vor allem dann interessant, wenn das Fahrzeug vorher als KFZ angemeldet war, denn dann wird die KFZ-Steuer günstiger. Andersherum, wenn das Fahrzeug vorher als LKW angemeldet war, kann es die Steuer teurer werden und die Versicherung günstiger.
Wichtig: Wenn jemand zum Beispiel einen VW Kastenwagen inklusive Trennwand erworben hat und dieser als LKW zugelassen ist, dann sollte er beachten, dass das Fahrzeug ohne seine Trennwand die LKW-Zulassung verliert.
Versicherung für ein Wohnmobil
Was bei der Steuer ziemlich einheitlich ausfällt, lässt sich bei der Versicherung nicht auf Anhieb sagen, da hier die Versicherungskosten zum Wohnmobil sehr individuell ausfallen. Dies hängt meistens von den folgenden Punkten ab.
Schadensfreiheitsrabatt
Fahrzeugneuwert
Tipp: Wenn man zum Beispiel einen VW Bulli fährt, dann lohnt sich der Vergleich, ob man diesen als PKW oder Wohnmobil versichert. Dadurch kann man an der Versicherung einige Euros sparen, was natürlich auch für alle ähnlichen Fahrzeuge gilt.
Wir würden euch im Voraus empfehlen, einen online Tarifrechner zu verwenden und beide Varianten durchzuspielen. Alternativ kann man auch einfach bei der lokalen Versicherung vorbeischauen und beide Varianten durchrechnen lassen.
Fazit
Wie man sehen kann, kann man zum Teil auch selbst bestimmen, ob das eigene Fahrzeug ein Campingmobil ist oder nicht. Bei aller Bestimmung sollte man dennoch beachten, dass sich alle paar Jahre die Gesetze inkl. Bestimmungen ändern. So spielte zum Beispiel in der Vergangenheit die Stehhöhe eine Rolle, was aktuell wieder keine Rolle mehr spielt (Jahr 2017).
Eins bleibt jedoch gewiss: Zuallerletzt entscheidet der Prüfer beim TÜV, ob ein Kastenwagen, ein LKW oder ein Geländewagen als Wohnmobil durchgeht oder nicht. Deshalb raten wir jedem, sich am besten vor Ort beim zuständigen TÜV zu informieren, welche Auflagen es zu erfüllen gibt.
Kastenwagen
zum Wohnmobil
Wohnmobile
Campingbus
Ausbau
Mini-Camper
*Weitere Informationen über die Bücher erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
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Gilt der selbst ausgebaute PKW als ein Wohnmobil ? – Alles rund um TÜV , Steuer, Versicherung was originally published on Bringhand BLOG
Ein neues Leben im selbst ausgebauten Camper
In diesem Reise- und Ausbau-Artikel möchten wir euch über Florian und seine Freundin Marion berichten, die ihre traditionellen Lebenseinstellungen über Bord geworfen haben, weil das bisherige Leben – welches sich meistens im Rahmen von Mietwohnung, Fitnessstudio, Fernseher, Arbeit, Einkaufen und einigen Wochen Urlaub im Jahr abspielte – keinen Reiz mehr versprühte!
Leben im Camper
Die Entscheidung für ein neues Leben im Camper fiel nicht schwer, nachdem unter dem Strich ein Leben unterwegs erstens günstiger ausfiel und zweitens hinsichtlich Freizeit und Natur viel mehr zu bieten hatte.
Marion und Florian wollten auf viele Sachen gänzlich verzichten und sich mehr Freiraum mit etwas mehr Minimalismus erkaufen. Als erstes wurde die Wohnung gekündigt, welche immerhin 750 Euro pro Monat kostete. Dann wurden alle Verträge, wie zum Beispiel Versicherungen, Telefon oder eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, gekündigt. Zum Schluss wurde vieles, was sich mit der Zeit angesammelt hatte und von dem man ausgehen konnte, dass es in naher Zukunft nicht mehr benötigt wird, verkauft.
Im Gegenzug wurde ein Ford Transit für 7500 Euro gekauft, der vorher als Transporter im Einsatz war und jetzt von den beiden in einen Camper umgewandelt werden sollte. Zusätzlich wurden neben dem Transporter weitere Dinge für den Ausbau gekauft und noch das das eine oder andere Notwendige besorgt, was der Mensch so braucht.
Links im Bild sieht man den ganzen Besitz von Marion und Florian, der mit auf die Reise geht. Es ist gar nicht soviel!
Beim Leben unterwegs nimmt das Kochen einen neuen Stellenwert ein, es wird intensiver. Gekocht und gegessen wird die meiste Zeit draußen in der unmittelbaren Natur. Nur wenn das Wetter nicht mitspielt, isst man auch mal im Camper. Zum Kochen wird ein einfacher Gaskocher in Verbindung mit einer Gasflasche verwendet. Ab und zu wird auch ein Lagerfeuer entfacht und in romantischer Atmosphäre diniert.
Die Nächte verbringen die beiden oft an den schönsten Plätzen, die Europa zu bieten hat. Je nach Land und Ort wird manchmal wild gecampt oder eben ein Campingplatz angefahren. Campingplätze findet das Pärchen zwar toll, weil es dort heiße Duschen gibt und mehr Gesellschaft auf einem wartet, dennoch verbringen sie die Nächte am liebsten frei in der Natur, wo sie ihre Ruhe haben.
Langweilig wird es den beiden nie – dafür sorgen Hund und Katz, die sie unterwegs begleiten. Und wenn sie doch einmal „zu viel“ Freizeit haben, dann kann man angeln gehen, ein Buch lesen, am Laptop was arbeiten oder sich sportlichen Aktivitäten widmen.
Einsamkeit ist ebenfalls nicht vorhanden, dafür gibt es mittlerweile zu viele Gleichgesinnte, die als moderne Nomaden durch Europa und die Welt streifen. So trafen die beiden in Schottland auf Tifenn und Kevin, die sich ebenfalls für ein Leben auf Rädern entschieden haben.
Nachdem wir jetzt wissen, wie Marion und Florian ihren Alltag verbringen, möchten wir uns ihren Bus etwas genauer anschauen. Was uns nämlich am meisten interessiert, ist, wie die beiden ihren Transporter zum Campingmobil ausgebaut haben.
Anleitung zum selbst ausgebauten Campingmobil
Bevor Marion und Florian in ihr neues Leben aufbrachen, mussten sie ganz schöne Arbeit verrichten, um in einem komfortablen Häuschen auf Rädern reisen und leben zu können. Beim Busausbau gibt es viel zu beachten, man kann nämlich viele Fehler machen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn mit der Zeit verändern sich die meisten Ausbauten sowieso, da hier und da immer etwas Neues dazu kommt. Fangen wir doch mal mit der Isolierung an.
1. Isolierung, Wandverkleidung und Boden
Bevor die beiden eine Isolierung eingebaut haben, wurde auf dem Boden, den Wänden und den Decken Latten befestigt. Diese waren notwendig, damit später alles andere daran befestigt werden konnte. In die Hohlräume wurde Steinwolle gesteckt und mit Klebeband verklebt. Anschließend deckten sie den ganzen Businnenraum mit Aluminiumfolie ab, die gegen Hitze und Kälte schützen sollte.
Für den Unterboden wurde im ersten Schritt eine Tischlerplatte mit einer Stichsäge passgenau zugeschnitten und anschließend verlegt. Da die Tischlerplatte als Bodenbelag nicht gerade das Optimalste ist, wurde eine weitere Schicht Linoleum drauf geklebt. Linoleum hat den Vorteil, dass es feuchtigkeitsbeständig und leicht abwaschbar ist.
Als nächstes wurden die Wände und die Decke verkleidet. Dazu befestigten sie an den Wänden Holz, wie unten links im Bild zu sehen ist. Anschließend wurden alle Wände mit Filzstoff beklebt. Zusätzlich bekam die rechte Seitenwand extra versetzte Latten.
Für die Decken haben die beiden Plastikpaneele verwendet. Diese sind erstens vom Material her sehr leicht und zweitens einfach anzubringen.
Tipp: Bei der Isolierung sollte man versuchen, auf Steinwolle zu verzichten, da diese Feuchtigkeit aufnehmen und somit Rost am Fahrzeug verursachen kann. Stattdessen empfiehlt sich daher, auf Isoliermaterial aus Kautschuk zurückzugreifen.
Hier sind einige ausgewählte Produkte zur Isolierung:
Kautschuk-Isolierung
Aluminium-Isolierung
Kautschuk-Klebeband
Filzstoff
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2. Der Kochbereich inkl. Campingutensilien
Die Küchenblocks wurden einfach gehalten und waren auch schnell verbaut. Dazu kam ein fertiges Regal zum Einsatz, welches mit einer Küchenplatte versehen wurde. Im Regal finden eine Kühlbox, eine Gasflasche, eine Batterie, Gaskocher und sonstige Utensilien Platz.
Tipp: In Deutschland müssen größere Gasflaschen vom TÜV abgenommen werden. Alternativ könnte man einen Campingherd verwenden, der mit Gaskartuschen läuft oder einfach draußen kochen. Jedenfalls sollte man immer mit genügend Frischluft kochen.
Das gekochte Essen kann direkt auf dem benachbarten Tisch serviert werden, der immer aufgebaut wird, sobald das Bett eingefahren ist (siehe rechts im Bild). Der Tisch besteht aus einer einfachen Holzplatte und einem Standbein, das abnehmbar ist.
Hier sind einige ausgewählte Produkte für die Campingküche:
Campinggaskocher
Absorber Kühlbox
Campinggeschirr
Emaille Tasse
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3. Der Schlafbereich
Der Schlafbereich stellt jeden Mini-Camper vor eine Herausforderung, um so wenig Platz wie möglich zu verschwenden. Wenn man sich ein ganzes Bett einbaut, dann kann man sich in einem Camper kaum mehr bewegen. Dafür schläft man nachts besser. Wenn man ein zu kleines Bett einbaut, dann hat man zwar Platz, aber dafür leidet der wichtige Schlaf.
Die beste Lösung ist daher oft eine Art Bett-Sitzbank-Lösung. Diese ermöglicht es tagsüber im Sitzen zu essen und nachts, wenn die Sitzbank in ein Bett verwandeln wurde, ganz normal zu schlafen. So eine Lösung kam hier zum Einsatz, indem zwei Lattenroste zusammengesetzt wurden. Die Lattenroste lassen sich ineinander schieben und bilden somit eine Sitzbank, wenn man sie braucht.
Der noch vorhandene Platz unter dem Bett wird natürlich als Stauraum genutzt, damit kein Platz verloren geht.
Da das Bett auch eine Sitzbank darstellt, passt eine gewöhnliche Matratze nicht mehr darauf. Daher muss eine Matratze in mehrere Teile geteilt werden. Dazu kauft man sich am besten eine normale Schaumstoff-Matratze und schneidet diese mit einem Elektromesser zurecht.
Zum Schluss wurde die Matratze mit wasserabweisendem Stoff überzogen. Einen passgenauen Überzug wird man im Geschäft kaum finden. Deshalb kann man sich selbst einen anfertigen oder einen solchen in einer Schneiderei in Auftrag geben.
Tipp: Bei der Matratzenwahl ist es empfehlenswert, eine Höhe von maximal 10 cm zu verwenden, da man ansonsten in kleineren Mini-Campern nicht aufrecht sitzen kann.
Einige ausgewählte Produkte für den Schlafbereich finden sich im Folgenden:
200x90x10cm Matratze
Klappbare Matratze
wasserabweisender Stoff
* Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
4. Schränke und Staubereiche
Ähnlich wie in der Küche wurden auch für den restlichen Stauraum fertige Regal verwendet und im Campingmobil an der Wand aufgebaut und befestigt. Der Kauf fertiger Regale ersparte den beiden viel Zeit, denn die fertigen Möbelregale muss man nicht mehr selbst zusammenbauen.
In die unteren Regale kamen hinten die Wasserkanister rein, damit man diese für das Duschen einsetzen konnte. In die oberen Regale wurde das restliche Zeug gesteckt.
Tipp: Wer sich die Arbeit selbst macht und seine Campingmöbel aus leichtem Sperrholz zusammenbaut, der kann erstens viel Gewicht im Auto sparen und zweitens diese auch individuell an die Form anpassen. Wenn es jedoch schnell gehen soll, dann sind fertige Möbelstücke eine gute Wahl.
5. Dusch- und Badbereich im hinteren Teil des Campers
Duschen in kleinen Campern ist nicht immer einfach, wenn man sich nicht gerade auf einem Campingplatz mit Duschen befindet. Deshalb ist es besser, eine mobile Campingdusche dabei zu haben.
Das Badezimmer in diesem Camper befindet sich außerhalb, da ein Duschen im Inneren nicht möglich ist.
Zum Duschen wird ein wasserabweisender Vorhang über die zwei Hecktüren hinten am Fahrzeug gespannt, die als Sichtschutz dienen. Fertig ist das Badezimmer. Die notwendigen Bad-Utensilien befinden sich in kleinen Körben die an den Hecktüren hängen. Geduscht wird mit einer mobilen Campingdusche, die aus einem Brausekopf, einer kleinen Wasserpumpe und einem Wasserkanister besteht. Und so sieht das Ganze dann beim Duschen aus…..
Tipp: Damit die Füße nach dem Duschen draußen sauber bleiben, empfiehlt es sich, eine kleine Gummimatte zum Draufstehen zu verwenden.
Hier findet ihr einige ausgewählte Produkte für die Camping-Dusche:
Mobile Campingdusche
Solardusche
Weithalskanister
Duschtasche
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Fazit zum Camper von Marion & Florian
Wir haben nicht über jedes Detail berichtet, da es den Rahmen sprengen würde, so haben die beiden noch ein weiteres Seitenfenster und eine Dachluke eingebaut. Zudem erwähnten wir die ganze Elektronik nicht, die in der Decke und in den Seitenwänden verlegt wurde. Wir haben versucht, das Wichtigste, was der Camperausbau zu bieten hat, herauszuholen.
Am besten hat uns in diesem Camper das einschiebbare Bett gefallen, welches man in einfachen Schritten zu einer Sitzbank verwandeln kann. Zudem fanden wir die Idee, einfache Regal-Schränke zu verwenden, ebenfalls toll. Dadurch spart man sicherlich viel Zeit beim Ausbau und kann früher mit dem Reisen beginnen. Insgesamt ein gelungener Ausbau, den Florian und Marion haben.
Wir wünschen den beiden weiterhin tolle Abenteuer auf ihren Reisen. Weitere Information zu den beiden findet man auf ihrem Blog „The Travelling Shed“ in französisch.
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Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Erfahrung zu eurem selbst ausgebauten Camper.
Ein neues Leben im selbst ausgebauten Camper was originally published on Bringhand BLOG
Lieferwagen zum Campingmobil selbst umbauen
Diese Reise beginnt wie jede Reise mit einem ersten Schritt. Die zwei jungen Nomanden – Kevin und Tifenn sowie ihr treuer Hund Bidule – reisen in einem selbst ausgebauten Lieferwagen durch Europa und nennen sich die „Three vanlifers“.
Was sie dazu bewegt hat, ein Leben auf vier Rädern zu beginnen, ist der gleiche Grund, wie für viele andere junge Nomanden heutzutage auch: Nämlich, dass das Leben in der normalen Gesellschaft zu eng geworden ist und der Traum nach Freiheit und Abenteuer immer größer wurde. Deshalb musste ein mobiles Haus her, um ein anders Leben leben zu können.
Ein minimalistisches Leben in einem mobilen Zuhause ist anders, als ein gewöhnliches Leben wie zum Beispiel in einer festen Wohnung. Die beiden kochen, essen, duschen, schlafen, spielen, arbeiten und entdecken die Natur, ferne Länder und die schönsten Plätze mit ihrem mobilen Heim jeden Tag aufs Neue. Wie sie das machen und wie sie ihren Camper ausgebaut haben, schauen wir uns mal an.
Das mobile Haus bringt Natur, Freiheit und Freizeit in einem
Die beiden genießen sichtlich die Vorteile eines Nomadenlebens, das mehr Freizeit bringt, um viele tolle Plätze und die Natur intensiver und über längere Zeit entdecken zu können. Als Nomade ist kein Tag und kein Ort wie der andere, man wacht morgens immer mit einem neuen Blick aus dem Fenster auf.
Alltägliche Tätigkeiten wie Schlafen, Relaxen und Arbeiten im Campingmobil
In ihren mobilen Zuhause haben sie nur ein Zimmer und in diesem wird nicht nur gekocht und gegessen, sondern auch geschlafen, relaxt und gearbeitet. Bei der täglichen Organisation ist oft Kreativität gefragt. Wenn zum Beispiel die Zeit zum Schlafen gekommen ist, dann wird der Tisch eingeklappt und 80% des Buses werden in ein Schlafzimmer verwandelt. Wenn der Tag hingegen wieder anbricht, bleibt man entweder einfach im Bett und genießt die tolle Aussicht oder man wandelt den Bus mit wenigen Handgriffen wieder in ein Arbeits- oder Küchenzimmer um.
Mit einfachsten Dingen wird unterwegs gekocht und gegessen
Dass man zum Kochen nicht viele Sachen verwenden muss, sieht man an deren Beispiel. So wird zum Kochen ein kleiner Gaskocher und einige Küchenutensilien verwendet, um ein tolles Essen zu zaubern und es anschließend an einem tollen Ort wie an einem Fluss zu genießen.
Es gibt nichts Schöneres als in der Frische des Morgens einen heißen Kaffee am Fluss zu trinken.
Wenn ihr euch ebenfalls vom sesshaften Leben verabschieden wollt, dann reicht oft ein Lieferwagen aus, den man selbst zum Campingmobil umbauen kann und somit zum Besitzer eines eigenen Heims auf Rädern wird.
Anleitung: Schritt für Schritt zum eigenen Campingmobil
Wer ebenfalls ein Leben für einige Zeit auf Achse anstrebt und sich einen eigenen Kastenwagen ausbauen möchte, der sollte ab hier weiterlesen und erfahren, wie Kevin und Tifenn ihren Renault Trafic ausgebaut haben, um sich Ideen zu holen oder es ganz nachbauen.
Fenster im Kastenwagen einbauen
Hat man sich einen Kastenwagen besorgt, wie zum Beispiel den hier beschriebenen Renault Trafic, dann sollte man zuerst überlegen, ob man weitere Fenster einbauen möchte.
Die meisten gebrauchten Kastenwagen wurden vorher als Gewerbefahrzeuge genutzt und Seitenfenster sind oft nicht vorhanden. Das heißt aber nicht, dass man auf Sonnenlicht im Fahrzeug verzichten muss, denn man kann mit einigen Handgriffen ein Fenster selbst nachrüsten.
Dazu wählt man zuerst das passende Fenster für sein Fahrzeug aus. Hier stehen meist Schiebefenster, Ausstellfenster oder feste Fenster zur Auswahl. Danach sucht man sich eine Fahrzeugseite aus, auf der das Fenster nachgerüstet werden soll. Die Maße des Fensterrahmens überträgt man auf die Karosserie und zeichnet die Abstände sowohl von der Innen- als auch der Außenseite auf.
Vor dem Ausschneiden mit der Stichsäge sollte man ein Klebeband anbringen, damit der Lack beim Aussägen nicht beschädigt wird. Danach bohrt man vier kleine Löcher von der Innenseite durch die Karosserie und überprüft, ob die Maße von der anderen Seite zutreffen. Jetzt kann man die Stichsäge anlegen und den Rest ausschneiden.
Wenn alles soweit gepasst hat, wird der Außenrahmen mit Dichtungsmittel ausgespritzt und der Fensterrahmen eingesetzt. Dieser Kastenwagen bekam auf jeder Seite ein zusätzliches Fenster eingebaut, damit es schön hell im Inneren wurde.
Tipp: Um die Maße einfacher einzuzeichnen kann man vorher einen kleinen Holzrahmen in Fenstergröße erstellen und diesen dann verwenden. Zusätzlich sollte man in der Mitte etwas Klebeband anbringen, damit das ausgeschnittene Teil nicht runterfällt.
Hier findest du einige ausgewählte Fenster und Dichtungsmittel.
Schiebefenster
Ausstellfenster
Dichtungsmittel
Klebeband
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Die Verkleidung, der Boden und die Wärmedämmung
Nachdem der Renault um zwei Schiebefenster nachgerüstet wurde, war der Innenraum an der Reihe. Hier mussten zuerst Arbeiten bezüglich Isolierung, der Verkleidung und des Bodens gemacht werden.
Verlegeplatten und Linoleum als Boden im Camper
Der Boden wurde aus mehreren Schichten aufgebaut. Zuerst wurde eine Trittschalldämmung verlegt, dann kam die Isolierfolie samt Schaumstoff obendrauf. Auf die Isolierfolie kamen anschließend Verlegeplatten aus gepresstem Holz. Um dem Boden einen besseren Look zu verleihen und ihn vor Feuchtigkeit zu schützen, wurde als letztes Linoleum verlegt.
Tipp: Anstatt von Linoleum könnte man auch Laminat verwenden und auf die gepressten Verlegeplatten eventuell verzichten. Der Vorteil von Linoleum ist jedoch, dass es resistenter gegen Feuchtigkeit ist.
Wände und Decke im Lieferwagen gegen Kälte und Hitze dämmen
Vor einer schwierigen Frage stehen alle DIY-Bastler beim Kastenwagen: Wie bringt man am besten die Dämmung an der Karosserie an? In diesem Van wurde das Problem durch Kleben gelöst. Die beiden klebten Holzlatten und Dichtmaße an die Karosserie, an der anschließend die Dämmung mit zusätzlichen Holzlatten befestigt wurde. Als Dämmung wurde eine Isolierfolie mit einer Aluminiumoberfläche und Schaumstoff verwendet.
Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass man gleichzeitig einen Holzrahmen aufbaut, auf den man später die Verkleidung ohne Probleme anbringen kann.
Tipp: Wenn man nicht unbedingt ein Holzgerüst im Inneren anbringen möchte, dann kann man als Alternative eine selbstklebende Dämmmatte verwenden, die einfach an die Karosserie geklebt wird. Dadurch spart man sich etwas Gewicht, Platz und Arbeit. Die Kältebrücken sollten zusätzlich mit isolierendem Klebeband versiegelt werden.
Hier sind einige bewährte Produkte, die zur Dämmung verwendet werden können.
Dämmmatte selbstklebend
Wandisolierung
Dämmung Klebeband
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Eine gemütliche Wandverkleidung aus Holz
Nachdem die Isolierung angebracht wurde, war die Wandverkleidung an der Reihe. Als Wandverkleidung hatten sich die beiden für Profilholz entschieden, denn eine Wandverkleidung aus Holz bringt viele Vorteile mit sich. Erstens dämmt sie zusätzlich den Innenraum und verbreitet eine gemütliche Atmosphäre und zweitens lassen sich die Holzlatten gut bearbeiten und auf dem vorher angebrachten Holzgerüst einfacher anbringen.
Zunächst sucht man sich eine Seite aus, von der aus man beginnen möchte und schneidet anschließend das Profilholz passgenau zu. Danach werden die Hölzer am Gerüst verschraubt und nacheinander zusammengesteckt. Dabei muss man beachten, dass man die Fenster, die Radkästen und sonstige Öffnungen vorher ausmisst, um nicht unnötig Profilholz zu verbrauchen und diese nicht aus Versehen zu verdecken.
Das Bett, der Tisch und der Stauraum
Ab hier kommt gewöhnlich der interessanteste Teil des Ausbaus, denn es geht um die Platzierung des Bettes, des Tisches, der Küche und des Stauraumes. Obwohl der Van mit seinen 2,60m Länge und 1,50m Breite begrenzten Platz hat, heißt das nicht, dass man nicht viele Platzierungsmöglichkeiten hat.
Kevin und Tifenn haben sich darauf geeinigt, dass das Bett im hinteren Teil des Wagens aufgebaut werden und die Küche direkt hinter den Autositzen ihren Platz finden sollte. Der Tisch sollte einklappbar sein und einerseits als Esstisch dienen und andererseits als Bett. Der Stauraum befindet sich direkt unter dem Bett und in den Küchenblöcken.
Zuallererst wurde das Holzgerüst aufgebaut, welches über den Radkästen und im hinteren Teil platziert wurde. Die Breite betrug 50 cm, die Länge ergab sich, als das Gerüst an die Wände der Karosserie anstieß. Die Höhe der Sitzflächen wurde auf circa 40 cm angesetzt.
Das gesamte Gerüst wurde nicht fest mit dem Holz verkleidet, sondern die Holzplatten wurden mit Scharnieren befestigt, damit man diese von jeder Seite aufklappen konnte, um an die Sachen heranzukommen. Die hintere Klappe wurde zusätzlich mit zwei Ketten befestigt, damit im geöffneten Zustand diese als Ablagefläche dienen konnte. Das fertige Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen.
Nachdem der seitliche und hintere Teil fertig gebaut wurde, fehlte nur noch der Tisch, der zum Teil das Bett ersetzte, sowie der Esstisch. Dazu hatten die beiden eine geniale Idee: sie verwendeten ein einfaches klappbares Untergestell, an welchem eine Tischplatte befestigt wurde. Als solche Ständer eignen sich Keyboardständer, die man zum Untergestell für ein Tisch umfunktionieren kann.
Damit das Gestell sich nicht komplett zuklappte, wurden an der linken und der rechten Seite des Bettes zwei weitere Latten angebracht, auf die die Tischplatte aufsetzen konnte. Das Schöne an dieser Lösung ist, dass der Tisch inklusive Gestell keineswegs fest am Boden montiert ist und bei Bedarf auch draußen aufgebaut werden kann, um zum Beispiel am Strand zu frühstücken.
Hier sind einige ausgewählte Produkte zum Ausbau.
Tischplatte
klappbarer Ständer
Scharniere
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Die Küche im Camper
Als letztes wurde die Küche eingebaut, welche ebenfalls aus einem einfachen Holzgerüst und einer Holzverkleidung bestand. Der erste Küchenblock, der direkt hinter den Sitzen liegt, ist 90 cm lang, 21 cm breit und circa 75 cm hoch. Der zweite Küchenblock ist 50 cm breit, 80 cm lang und circa 75 cm hoch.
Die Küchenblöcke hatten vorher keine Schranktüren, sondern nur einen Vorhang, der zugezogen werden konnte. Mit der Zeit wurde dieser durch Schranktüren ersetzt, um ein Herausfallen der Küchenutensilien beim Fahren zu verhindern.
An der Seite des kleineren Küchenblocks wurde zusätzlich eine USB Steckdose verbaut, um die Elektrogeräte aufladen zu können. Der Strom wird von einer Batterie geliefert, die unter dem Fahrersitz platziert wurde.
Gekocht wird auf einem Gaskocher, der von eine Gasflasche gespeist wird. Der Gaskocher ist nicht im Küchenblock eingebaut und kann auch außerhalb verwendet werden.
Tipp: In Deutschland muss man zum TÜV, wenn man eine große Gasflasche im Camper verwenden möchte. Alternativ kann man auch einen Gaskocher mit Gaskartuschen verwenden, um sich den Gang zum TÜV zu sparen. Jedenfalls sollte man beim Kochen immer für genügend Frischluft sorgen.
Hier sind einige ausgewählte Produkte für die Campingküche.
Gaskocher
Kochgeschirr
Wasserkessel
USB Steckdosen Adapter
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Das Badezimmer mit einer Dusche im Heck
Jeder, der mit einem Minicamper unterwegs ist, hat zwar keine Probleme mit dem Zähneputzen, aber oft ein Problem mit dem Duschen. Wo hole ich mir die nächste körperliche Erfrischung, wenn ich irgendwo in der Natur bin und weit und breit kein Campingplatz mit einer Dusche vorhanden ist? Klar kann man in einem See oder Fluss baden gehen, aber Seen und Flüsse gibt es nicht überall.
Die Lösung ist oft eine mobile Dusche, mit einer integrierten Wasserpumpe. Kevin und Tifenn haben ihr Badezimmer und ihre Dusche in den hinteren Fahrzeugtüren integriert.
Dazu öffnen sie einfach die Hecktüren und spannen einen Duschvorhang als Sichtschutz darüber. Beim Duschen verwenden sie ihre mobile Campingdusche, die das Wasser aus einem Kanister pumpt. Damit man nicht barfuß auf dem Boden stehen muss, verwenden die beiden eine kleine Minipalette zum Draufstehen.
Tipp: Wenn es draußen kalt ist, dann kann man sich etwas Wasser vorher im Wasserkocher abkochen und in den Wasserkanister dazugeben. Dadurch erhält man wärmeres Wasser zum Duschen.
Hier sind einige ausgesuchte Produkte zum Campingduschen.
Campingdusche
Wasserkanister 22L
Duschzelt
*Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Fazit
Der Campervan von „Three vanlifers“ hat viele tolle Besonderheiten, die uns gut gefallen haben. Vor allem sticht die gute Dämmung heraus, auf die großen Wert gelegt wurde. Das ist bei Kevin und Tifenn auch notwendig, denn die Beiden reisen oft im Norden Europas herum und da kann es sehr kalt werden. Zudem hat uns die Lösung mit dem Tisch gefallen, die mehr Flexibilität beim Essen und Schlafen bringt.
Insgesamt ist der Camper sehr gut ausgebaut und das viele verbaute Holz gibt dem Camper einen super Look im Innenraum. Wie das Ganze im Schnellfilm aussieht, könnt ihr hier anschauen.
Wir wünschen Kevin, Tifenn und Bidule eine tolle Reise durch Europa und weiterhin viele Abenteuer mit ihrem selbst ausgebauten Campingmobil. Wenn ihr mehr über die Reisen der beiden erfahren möchtet, dann findet ihr weitere Infos auf threevanlifers (in französisch) oder auch Bilder auf Instagram unter three_vanlifer .
Info: Wenn ihr über weitere Beiträge automatisch informiert werden wollt, dann könnt ihr euch rechts in unseren Newsletter eintragen.
Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Erfahrung zu eurem selbst ausgebauten Camper.
Lieferwagen zum Campingmobil selbst umbauen was originally published on Bringhand BLOG
Vom Kastenwagen zum Campingbus
Wir haben bisher schon über selbst ausgebaute Transporter und Hochdachkombies berichtet, aber noch nie über einen größeren Kastenwagen wie zum Beispiel den Renault Master. Diese Art von Fahrzeugen auszubauen hat natürlich seinen eigenen Reiz und gleicht schon fast dem Ausbau eines kleinen Heims auf Rädern. Man hat viel mehr Platz als zum Beispiel in einem VW T4 oder einem Hochdachkombi und kann sich beim Ausbauen noch so richtig austoben.
Diesmal möchten wir euch über den selbst ausgebauten Kastenwagen von Frank und Juliet berichten und euch Inspirationen zum Ausbau geben. Frank und Juliet haben sich eines Tages einfach mal gefragt, was wäre, wenn sie all die unwichtigen Dinge im Leben hinter sich lassen und ein einfaches und ausgefülltes Leben leben könnten. Die Antwort war schnell gefunden: ein Leben im Van. Also bauten sie einen Kastenwagen um, den sie „Glampervan Lucy“ nannten und nahmen die nächste Abbiegung Richtung Leben und Reisen im Van.
Vor dem Aufbruch mussten die beiden allerdings ganz schön viel Schweiß in den Ausbau ihres Campers stecken. Was alles in dem Bus verbaut wurde und wie die beiden das gemacht haben, möchten wir euch in diesem Artikel per Anleitung zeigen.
Dämmung gegen Hitze und Kälte im Campingbus
Da Frank und Juliet mit ihrem Camper durch Australien reisen wollten, war ihnen vor allem eine gute Dämmung gegen Hitze wichtig. Deshalb wurde als erste Dämmschicht eine Aluminiumfolie verwendet, die gegen Hitze und auch Kälte gut isolierte.
Nachdem gegen die äußerlichen Temperatureinwirkungen abgedichtet wurde, kam als nächstes eine zweite Dämmschicht dazu, die aus Mineralwolle (Steinwolle oder Glaswolle) bestand. Diese wurde in die Zwischenräume eingesetzt, um eine verbesserte Abschirmung zu erreichen.
Als die Isolierung fertig verbaut wurde, lautete der nächste Schritt: Wandverkleidung aus Holz. Dazu wurden zunächst Bretter an der Karosserie versetzt angebracht, die die Holzverkleidung später tragen sollten. Zum Schluss wurden die Paneele von unten nacheinander eingesteckt und an den Brettern festgeschraubt.
Tipp: Alternativ zur Holzverkleidung kann man auch Paneele aus Plastik verwenden. Diese sind zwar nicht so robust, dafür aber sehr leicht und man spart enorm an Gewicht im Fahrzeug.
Hier findet ihr einige Produkte für die Isolierung.
Aluminiumfolie
Dämmwolle
Armaflex
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Boden isolieren und Laminat verlegen
Beim Boden geht man ähnlich vor wie bei der Wandisolierung. Als erstes verlegt man eine Aluminiumfolie, die die Temperaturen fern hält und als zweites eine Trittschalldämmung, die die Geräuschkulisse reduziert. Wenn man die Bodendämmung verlegt hat, kann man mit dem Verlegen des Laminats beginnen.
Dadurch dass der Innenraum ein Quader ist, lässt sich das Laminat im Grunde recht einfach verlegen. Nur bei den zwei Radkästen muss man das Laminat etwas zurechtschneiden. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen.
Tipp: Beim Kauf des Laminats solltet ihr darauf achten, dass es nicht dicker als 6mm ist, um Gewicht zu sparen. Zusätzlich sollte man alle Ecken und Kanten mit Silikon abdichten, damit keine Verunreinigungen beziehungsweise Wasser reinkommt.
Japanische Badewanne im Campingmobil
Wer denkt, dass eine Badewanne im Wohnmobil nicht möglich ist, der irrt. Frank und Juliet haben sich tatsächlich eine japanische Badewanne eingebaut, die als Dusche verwendet wird. Die quadratische Form haben sich die beiden extra anfertigen lassen. Geduscht wird im Sitzen und wie das Ganze aussieht, könnt ihr hier auf den Bildern sehen.
Damit man duschen kann, muss man vorher ein Wassersystem aufbauen, welches aus einem Wassertank, einer Wasserpumpe, einem Erhitzer, Schläuchen und einem Duschkopf besteht. Der Aufbau ist etwas kompliziert und erfordert ein wenig Brainstorming und Geduld.
Hier wurde ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von etwas mehr als 100 Litern verwendet. Je nach Wasserbedarf kann man größere oder kleinere Wassertanks verwenden. Damit in der Dusche das Wasser mit Druck ankommt, wurde eine automatische Druckwasserpumpe eingebaut, die das Wasser vom Tank zum Erwärmen in den Durchlauferhitzer weiterleitet.
Je nachdem ob man Strom, Gas oder beides im Wohnmobil als Hauptenergiequelle benutzt, kann man hier auf verschiedene Lösungen zurückgreifen, um das Wasser zu erwärmen. Es gibt Durchlauferhitzer, Heizstäbe und Boiler.
Beim Duschen fließt das Wasser durch ein Loch direkt ins Freie ab. Damit das funktioniert, wurde durch den Boden und die Karosserie ein Loch gebohrt und ein Abflussschlauch inklusive Ablaufeinrichtung eingebaut.
Tipp: Wenn man keine Möglichkeit hat, so eine Box zu bestellen, dann kann man fünf Plastikplatten von jeweils einem Quadratmeter – wie bei einem Würfel – selbst miteinander verbinden. Bei der Druckpumpe sollte man darauf achten, dass manche unter dem Level des Wassertanks sein müssen, weil diese das Wasser nur mit Druck weiterleiten können.
Hier sind einige ausgewählte Produkte, die man für den Aufbau verwenden kann:
Wasserpumpe
Wassertank Durchlauferhitzer *Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Autarke Energie durch eine Solaranlage
Wie fast alle Camper heutzutage hat auch dieses Campingfahrzeug zwei Solaranlagen auf dem Dach montiert. Die Entscheidung fiel hier auf eine flexible Solaranlage. Der Vorteil einer flexiblen Solaranlage ist, dass diese sich super flach auf dem Dach befestigen lässt und somit von außen kaum sichtbar ist. Bei der Anbringung wurden die Solarpaneele nicht an die Karosserie geschraubt, sondern mit einem Karosseriekleber angeklebt. Hier sollte man darauf achten, dass man einen qualitativ hochwertigen Karosseriekleber verwendet, um seine Solaranlage unterwegs nicht zu verlieren.
Wenn man die Solaranlage an der Karosserie befestigt hat, kann man als nächstes die Kabelverbindungen zusammenstecken. Dazu werden erst einmal zwei kleine Löcher in die Karosserie gebohrt, durch die die Kabel gesteckt werden. Das System ist recht einfach: Die Kabel von der Solaranlage laufen in den Solarcontroller, der für die Energieverteilung zuständig ist und diese an eine verbundene Batterie weiter abgibt. Die gespeicherte Energie in der Batterie wird durch einen Konverter in 220Volt umgewandelt und an die Geräte abgegeben.
Tipp: Wenn jemand auf Nummer sicher gehen möchte, kann er die flexible Solaranlage natürlich auch mit Schrauben an der Karosserie befestigen.
Hier findet ihr die Produkte zur Solaranlage:
Flexibles Solaranalgen-Set
Einzelnes Solarpaneel Karosseriekleber Solarlüfter *Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Zwei Solarlüfter sorgen für frische Luft im Campingwagen
Lüfter in einem mobilem Wohnheim sind sehr wichtig, weil diese für frische Luft sorgen. In Gegenden, in denen es sehr warm ist, befördert ein Lüfter die heiße Luft, die sich in einem Campervan anstauen kann, nach außen und saugt frische Luft wieder ein. Ein Lüfter verbessert auch den Schlaf nachts im Fahrzeug oder Wohnmobil, weil sich erstens weniger Feuchtigkeit im Wagen bildet und zweitens die frische Luft für eine bessere Atmung sorgt.
Frank und Juliet haben in ihrem Campervan zwei Solarlüfter eingebaut. Der Einbau von Solarlüftern ist recht einfach. Als erstes legt man fest, wohin der Solarlüfter platziert werden muss und bohrt dort anschließend ein kleines Loch. Danach klettert man auf das Fahrzeugdach und schneidet vorsichtig den Durchmesser heraus, den der Solarlüfter hat. Zum Schluss wird der Solarlüfter mit Silikon oder einer vergleichbaren Dichtmasse ringsherum beschmiert und in die Passung eingesetzt. Hierbei ist es wichtig, dass der Solarlüfter ringsum gut abgedichtet ist, damit kein Wasser in den Fahrzeugraum eindringen kann.
Tipp: Je nach Größe des Wohnwagens kann es sein, dass ein Solarlüfter nicht ausreichend ist, um für genügend Zirkulation der Luft zu sorgen. Deshalb kann man entweder zwei Solarlüfter wie auf dem Bild einbauen oder gleich eine größere Lücke in dem Dach platzieren.
So wurde die Küche im Camper eingebaut
Die Küche von Juliet und Frank bietet alles, was man braucht. Sie hat einen Kühlschrank, einen Kocher, fließendes Wasser, ein Spülbecken, Ablagemöglichkeiten, Regale und eine ausreichend große Arbeitsplatte zum Kochen.
Was einem bei dieser Küche sofort ins Auge fällt, ist der große Campingkühlschrank, den man von vorne öffnen kann. Dieser kann entweder mit Strom oder Gas betrieben werden. Beim Spülen wird das Wasser aus zwei extra Kanistern, die im Küchenblock verbaut sind, zum Wasserhahn befördert. Insgesamt wurde der Küchenblock aus einfachem Holz gebaut und mit Brettern, die man ineinander stecken kann, verkleidet.
Den Schluss bildet eine Sperrholzplatte, die als Arbeitsplatte herhalten muss. Diese wurde zusätzlich noch lackiert und so bearbeitet, dass sie wasserfest ist. Auf eine Kochplatte wurde verzichtet. Stattdessen kommt ein mobiler Gaskocher zum Einsatz, der bei Bedarf rausgeholt werden kann und dadurch auch das Kochen außerhalb des Wohnmobils ermöglicht.
Tipp: Ein einfacher Camping Gaskocher wie man ihn hier auf dem Bild erkennen kann, hat viele Vorteile gegenüber einem fest eingebauten Gasherd. Erstens erspart man sich den Einbau von Gasleitungen und einer großen Gasflasche (Gasflaschen im Campervan müssen in Deutschland vom TÜV überprüft werden). Zweitens man ist beim Kochen sehr flexibel und kann auch mal beim guten Wetter draußen kochen. Drittens ist ein solcher Gaskocher viel günstiger.
Camping Kühlschrank
Campingküchen-Set Camping Gaskocher *Weitere Informationen über die Produkte erhält man durch einen Klick direkt bei Amazon.
Fazit zum Kastenausbau
Frank und Juliet haben eine tolle Arbeit hingelegt und ihren Campingwagen super ausgebaut. Ihr neues Heim für unterwegs bietet alles, was ein normales Zuhause hat und man muss auf nichts verzichten. Besonders interessant fanden wir die japanische Badewanne, die wir in einem Camper noch nicht gesehen haben. Insgesamt ist der Ausbau gut durchdacht und für ein autarkes Leben in den australischen Weiten wie geschaffen.
Ihr habt bestimmt gemerkt, dass wir nicht über alles berichtet haben, was im Camper verbaut wurde. Das stimmt, denn wir haben uns hier nur auf einige wesentliche Sachen konzentriert, die oft eine gute Basis für den Beginn in einem Campingwagen darstellen.
Wir wünschen Frank und Juliet eine tolle Reise durch Australien und weiterhin viel Spaß beim Erweitern und Ausbauen ihres Campingmobils. Wenn jemand weitere Infos zu den Reisen und dem Campingausbau der beiden haben möchte, kann er auf ihrem Blog unter glampervanlucy oder auf ihrem Youtube Kanal hier nachschauen.
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Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Erfahrung zu eurem selbst ausgebauten Camper.
Vom Kastenwagen zum Campingbus was originally published on Bringhand BLOG
So hat Marina ihren Hochdachkombi zum Minicamper selbst ausgebaut
Dass sich die Damenwelt in Sachen selbst ausgebaute Campingmobile nicht zu verstecken braucht, zeigt das Beispiel von Marina, die einen Renault Kangoo zu einem super Mini-Camper verwandelt hat und nun mit ihrem Hund durch Europa reist.
Marina’s Campervan, den sie „Pampthevan“ nennt, hat sie ein ganzes Stück Arbeit gekostet, bis der Ausbau fertig war. Sie hatte folgende Anforderungen an ihr selbst ausgebautes Campingmobil gestellt: günstig, kompakt und nicht zu groß sollte er sein. Nach einer zweimonatigen Suche entschied sie sich für einen Renault Kangoo, den sie für unter tausend Euro erwerben konnte.
Mit so einem kleinem Camper minimalistisch zu reisen, hat viele Vorteile. Man muss nicht so viel mitnehmen, denn je größer der Campingwagen, desto mehr Sachen werden meistens verbaut, was wiederum mehr Kosten verursacht. Weitere, oft vernachlässigte Vorteile sind, dass erstens ein kleinerer Camper einfacher zu fahren ist und zweitens beim Freistehen weniger auffällt.
Wenn es jedoch um den Ausbau geht, dann ist von kleinen Campern viel Kreativität gefragt. Denn je weniger Platz man im Camper hat, desto kreativer muss man sein, um die notwendigsten Dinge, die man für den Alltag unterwegs braucht, unterbringen zu können. Wie Marina es gemeistert hat und den Camper ausgebaut und ausgestattet hat, schauen wir uns im Folgenden an.
Die Sitze ausbauen, isolieren und den Boden im Hochdachkombi verlegen
Je nachdem welchen Hochdachkombi man sich zulegt, müssen die Sitze ausgebaut werden. In diesem Renault Kangoo befanden sich vorher drei Sitze, die nach Lösen von einigen Schrauben entfernt wurden, um Platz für den Ausbau zu schaffen. Hat man dies erledigt, kann man mit dem Isolieren loslegen.
Wie üblich isoliert man zu Beginn den Boden, die Radkästen und die Wände mit Dämmmaterial. Als erstes wird eine Dämmunterlage mit einem resistenten Kleber verlegt und anschließend mit Isoliermatten verkleidet. Hier können entweder einfache Isomatten mit Aluminiumbeschichtung oder die etwas teuere Alternative, eine selbstklebende Dämmmatte, verwendet werden.
Nachdem der Hochdachkombi isoliert und die Wände mit Teppich verkleidet wurden, wurde der Boden verlegt. Dazu wurden eine Tischlerplatte und einige Latten zurechtgeschnitten. Die Latten wurden zwischen den Metallrillen verlegt, damit später die ausgeschnittene Holzplatte stabil positioniert werden konnte.
Nachdem die Holzplatte passend ausgeschnitten und platziert wurde, wurde als nächstes das Linoleum auf die Platte geklebt. Hier entschied sich Marina ganz bewusst für Linoleum, weil man es einfacher reinigen kann und es resistenter gegen Feuchtigkeit ist.
Tipp: Wir raten euch dazu, dass Linoleum im Fahrzeug zurechtzuschneiden, damit alle Ecken und Kanten gut abgedeckt sind. Für einen besseren Wohlfühleffekt kann man zusätzlich die Wände mit einem Teppich bekleben, damit kein Metall herausschaut. Man wird dabei zwar auf eine Geduldsprobe gestellt, aber es lohnt sich.
Hier sind die ausgewählten Dämmprodukte dazu:
Trittschalldämmung
Isomatte
Dämmung Selbstklebend
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Eine extra Batterie sorgt für genügend Strom im Camper
Bevor man irgendwelche Möbel – wie zum Beispiel das Bett und den Küchenblock – einbaut, sollte man vorher überlegen, ob man Elektrizität im Camper haben möchte. Wenn ja, dann muss man sich mit diesem Bereich selbst auseinandersetzen oder einen Fachmann zur Hilfe ziehen. Jedenfalls ist es nicht so kompliziert, wie es klingt und es ist empfehlenswert, seinen eigenen Strom unterwegs zu produzieren, um zum Beispiel Kameras, Laptops, Handys oder sonstige Elektrogeräte unabhängig aufzuladen.
Es gibt unterschiedliche Lösungen, wie man Strom im Auto erzeugen kann. Eine beliebte Lösung sind zum Beispiel Solaranlagen, die den sauberen Strom in einer zusätzlichen Batterie speichern. Die andere Alternative wäre, beim Fahren den überschüssig erzeugten Strom in einer zweiten Batterie zu speichern, wie es in diesem Camper gemacht wurde.
Dazu wurde eine zweite Batterie eingebaut und ein Relais verwendet, um den Strom automatisch auf die zweite Batterie umzuleiten. Vor dem Anschließen sollte man das Minuspol abklemmen und dann folgendermaßen vorgehen:
Ein Kabelende wird an die Starterbatterie angeschlossen.
Zwischen der Starterbatterie und dem Trennrelais wird eine Sicherung geschaltet.
Das Ende des Kabels wird am Trennrelais befestigt und ein weiteres Kabel für die Versorgerbatterie angeschlossen.
Zwischen dem Trennrelais wird eine zweite Sicherung geschaltet.
Das Kabel, welches von der zweiten Sicherung ausgeht, wird jetzt mit der Versorgerbatterie verbunden.
Am Ende muss die Versorgerbatterie nur noch geerdet werden. Fertig!
Wenn man das Auto anlässt, schaltet das Relais die zweite Batterie zusätzlich dazu, um diese aufzuladen. Im ausgeschalteten Zustand wird die Verbindung unterbrochen, damit die Starterbatterie sich nicht entladen kann. Damit man anschließend seine Geräte auch problemlos nutzen kann, benötigt man zusätzlich noch einen Spannungswandler, der die 12V in 220V umwandelt und durch eine übliche Steckdose an die Geräte weitergibt.
Hier findet man einige der ausgewählten Produkte:
Versorgerbatterie
Trennrelais
Spannungwandler
Solaranlage
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Tipp: Da die zweite Batterie nur beim Fahren aufgeladen werden kann, kann man zusätzlich eine Solaranlage verbinden, damit die Batterie auch dann nicht entladet, wenn man mehrere Tage an einem Platz verbringt.
Eine Mini-Küche im Camper einbauen
Nachdem die Versorgung mit Elektrizität sichergestellt wurde, kam als nächstes der Küchenblock dran. Es gibt fertige Küchenblocks für Camper, jedoch wird man schnell feststellen, dass nicht jeder gut passt und man im Nachhinein selbst einen zusammenbauen muss.
Marina hat ihren Küchenblock selbst zusammengebaut und in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil war für die Gasflasche gedacht und der zweite für die Küchenutensilien. Beide Teile haben ein Regal und eine Tür zum Öffnen und Schliessen. Der Gasherd, welcher auf einer Glasplatte montiert ist, wurde fest in die ausgeschnittene Arbeitsplatte eingesetzt und mit der Gasflasche verbunden.
Tipp: Versucht den Gasherd nicht mittig zu platzieren, sondern etwas mehr links oder rechts, damit man mehr Platz gewinnen kann und dadurch eine kleine Arbeitsplatte für das Kochen oder Spülen hat. Zudem sollte man einen Warnmelder im Camper installieren, der im Fall der Fälle Alarm schlägt.
Gasflasche
Gaskocher
Campingkocher
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Ein Einzelbett im Camper
Als letztes wurde das Einzelbett eingebaut. Da der Campervan nur für eine Person ausgelegt wurde, wurde auch kein breites Bett benötigt. Das Bett ist einfach gehalten. Es hat eine Ausziehfunktion und kann durch eine extra Holzplatte erweitert werden. Zusätzlich wird das Bett auch als Stauraum für verschiedene Sachen genutzt. An die Sachen kommt man entweder durch die offen gelassenen Öffnungen oder durch das Hochklappen der Bettplatte heran.
Fazit zum Hochdachkombi als Camper
Marina beweist mit ihrem Camperausbau nicht nur, dass ein Hochdachkombi sich super als Campingwagen eignet, sondern auch, dass dieser Camper ein super Reisegefährte über längere Zeit sein kann. Der Camper ist zwar minimalistisch gehalten und wegen des begrenzten Platzes muss auf das eine oder andere verzichten werden, aber das ist kein Beinbruch. Denn wer das Reisen liebt und es in den Vordergrund stellt, für den reicht ein Schlafplatz, ein Topf zum Kochen, ein Fluss zum Baden und ein treuer Hund als Reisebegleiter vollkommen aus. Wer also alleine im Mini-Camper die Welt erkunden möchte, der kann sich Marinas Camper als Vorbild nehmen.
Wer mehr über Marinas Campervan und ihre Reisen erfahren möchte, der kann auf ihrem Blog Pamthevan (englisch) vorbeischauen.
Info: Wenn ihr unseren Beiträgen folgen wollt, dann könnt ihr entweder rechts unten auf die rote Glocke klicken oder euch in unserem Newsletter anmelden.
Wenn ihr Erfahrungen und Tipps zum Hochdachkombi habt, dann freuen wir uns auf eure Kommentare.
So hat Marina ihren Hochdachkombi zum Minicamper selbst ausgebaut was originally published on Bringhand BLOG