12.2 - 24.2 Sydney, Australien
Nach einem langem Flug kamen wir am Sonntag Morgen gut in Sydney an und konnten am Montag Morgen unseren Campern in Empfang nehmen. Den Fehler, gleich nach einem langem Flug etwas zu mieten, wollen wir nie wieder machen (Erfahrungen aus Afrika)…..deshalb eine Nacht in der Stadt zum ankommen und zum erholen. Um uns die Zeit etwas zu „vertreiben“ haben wir eine kurze Tour in die Stadt gemacht und das berühmte Opernhaus angeschaut. Es war bei Sonnenuntergang und es schien uns als würde den Himmel hinter der Skyline brennen…einfach wunderschön.
Für uns ist es das erste Mal, einen Hitop Camper zu mieten und sind überrascht von so viel Luxus im Vergleich zu Afrika. In Afrika zahlt man eigentlich nur für ein gutes Auto und lebt dafür recht Einfach, hier haben wir sogar eine Mikrowelle ;) nicht das wir sie brauchen aber ist schon lustig.
Da wir recht spontan einen Flug nach Australien gebucht hatten, haben wir uns nicht wirklich mit einer bestimmte Route auseinandergesetzt und sind dann am ersten Tag, nach dem gross Einkauf einfach Richtung Norden gefahren. Gefunden haben wir einen schönen Platz in einem Nationalpark und mussten nicht mal etwas bezahlen da niemand zum einkassieren kam. Die weitern Tage sind wir immer weiter in den Norden gefahren und haben uns einige Sehenswürdigkeiten angeschaut. Vor allem den riesigen, überwachsenen und grünen Jungle mit den vielen Wasserfällen hat uns gefallen. Mit etwas wandern konnten wir diese bestens erkunden.
Die Preise der Campingplätze hat uns ein wenig geschockt, vor allem an der Küste sind die Preise sehr hoch um es mit Afrika zu vergleichen. Auch andere Kleinigkeiten wie einen Grillplatz suchen wir hier leider meist vergebens. Wir sind dann ins Landesinnere gefahren wo es eigentlich überall gratis Plätze gibt, manchmal sogar mit Strom und/oder Dusche.
Unser Plan war wieder einmal etwas Einsamkeit zu haben und nicht wie in Asien überall von Menschen umgeben zu sein. Dies ist aber an der Küste schwieriger als im Landesinnern, deswegen haben wir uns von dem schönen Strand verabschiedet (Nach so vielen Wochen immer Strand in Afrika, Asien und jetzt noch Australien darf man das schon machen :) ). Es war sehr faszinierend zu sehen wie sich die Landschaft und die Natur verändert desto weiter weg wir von der Küste gefahren sind. Es gibt immer weniger Bäume und die ganze Landschaft übernimmt einen Rot-Goldigen Stich. Mit der Fauna Australiens haben wir auch erste Bekanntschaft gemacht. Es gibt unzählige und bizarre Vogelarten in fast allen Farbe. Vor allem am Abend bilden sie riesigen Schwärmen und fliegen wie im Akkord und sehr sehr laut um die Bäume. Auch einige Beutetiere konnten wir schon ausfindig machen aber noch nie so nahe das wir diese gut Fotografieren konnten. Leider mussten wir beim fahren ins Hinterland feststellen das es den Känguru nicht viel besser bestellt ist als dem Wild der Schweiz. Am Strassenrand häufen sich die leblosen Körper von hunderten von Tieren welche in der Nacht überfahren wurden…einen sehr traurigen Anblick. Wir hoffen bald mehr lebende als tote Känguru zu sehen.
Unser Normaler Tagesablauf im Moment: wir fahren am Vormittag langsam los und so nach 2 Stunden holen uns einen McCaffe und suchen uns dann was zum übernachten. Den Nachmittag nützen wir um die Umgebung zu erkunden, um mit den Einheimischen zu schwätzen, um zu lesen und um Siedler spielen (Danke dafür Möne und Fabi ). Alles ganz ohne Stress und einen Plan, so werden wir so New South Wales erkunden.