Pioneer CDJ-2000NXS2 + DJM-900NXS2 Pioneer x Virgil Abloh transparent prototype 2019 (x)

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Pioneer CDJ-2000NXS2 + DJM-900NXS2 Pioneer x Virgil Abloh transparent prototype 2019 (x)
Pioneer CDJ-2000NXS2 Test
Mit dem CDJ-2000NXS2 präsentiert Pioneer nach gut 3,5 Jahren den Nachfolger seines Mediaplayer-Flottenkapitäns. In die Entwicklung flossen laut Hersteller auch die Wünsche der DJs ein und so darf sich die überarbeitete Version unter anderem mit erweiterter Audiounterstützung, Layout- und Workflow-Optimierungen, Touchscreen und verbessertem Interface brüsten. Das schlägt sich allerdings im Preis nieder, denn die Investitionssumme steigt auf stolze 2299 Euro pro Einheit.
Der mir zugestellte Karton beherbergt neben der Anleitung je einem Strom-, LAN-, USB- und Cinch-Kabel den eleganten, mattschwarz lackierten Testkandidaten. Über dessen cluberprobtes Layout, die allgemeine Verarbeitungsqualität und das hünenhafte, scratchtaugliche Jogwheel mit integriertem Display muss man sicher nicht viele Worte verlieren. An der Rückseite fällt auf, dass die Faderstart-Buchse verschwunden ist. Nichts getan hat sich hinsichtlich der Maße und des Gewichts.
Die Erkundungstour nach spannenden Neuerungen beginnt mit den Audioeigenschaften. Hier setzt der Hersteller auf einen 32-Bit-D/A-Wandler und ein USB-Interface, das mit bis zu 96 kHz bei 24 Bit operiert und Hi-Res-Audio unterstützt. Namentlich sind Apple Lossless und FLAC neben WAV und AIFF hinzugekommen, da muss man keine Kompromisse eingehen.
Kommen wir zum Workflow. Das zentrale Display ist berührungsempfindlich und erlaubt so Eingaben direkt am Screen. Der Bildschirm überzeugt mit detaillierteren Phasenanzeigen, verbesserten Beat-Grids und frequenzkolorierten Waveforms. Der Touch-Strip unter dem Player musste hingegen das Zeitliche segnen. Diese Funktionen sind in das Display eingeflossen, behelfs dessen sich jetzt ein Needle-Countdown setzen oder im Pausenmodus durch den Track spulen lässt.
Auf der rechten Seite gibt es zwei neue Tasten, die es in sich haben, nämlich Track Filter (Edit) und Shortcut. Track Filter ermöglicht, anwendbar auf alle Musikstücke und einzelne Playlisten, diverse Kriterien bei der Titelsuche zu verknüpfen, beispielsweise BPM, Key, Rating, Color und eigene Tags, die miteinander in Und-Oder-Beziehung stehen dürfen.
Track, Playlist und Search
Shortcut führt zu einem Screen, über den ihr Hotcue-Settings, Phasenmeter, Wellenformdarstellung und eigene Settings ändern respektive laden könnt. Ebenso lassen sich on-the-fly die Quantisierungseinstellungen beispielsweise für das Triggern von Hotcues anpassen. Rechts außen katapultieren euch die Tasten Track, Playlist und Search zurück in das gewünschte Screen-Layout. Praktisch – und dabei habt ihr die Wellenübersicht ständig im Blick.
Unter der manuellen Schleifenbinderei, die auch Autoloops setzen kann, findet sich der Loop-Cutter, darunter die Slip-Taste. Betätigt ihr diese, erscheinen auf dem Screen blaue Loop-Roll-Felder (auch ¾, 1/3) statt der gelben Standard-Loop-Buttons von 1/8 - 32 Beats.
Links außen ist die Anzahl der Hotcue-Tasten von drei auf vier gestiegen. Damit lassen sich bis zu acht quantisierte Sprungmarken in zwei Bänken verwalten. Die Tasten leuchten grün für die Speicherplätze A - D und blau für E - H, sofern ihr nicht auf Multicolor gestellt habt. In diesem Fall lassen sich schon im Vorfeld bestimmte Stellen im Titel farblich markieren, beispielsweise rot für eine Kickdrum, grün für den Anfang einer Vocal, blau für einen Basslauf oder wie es euch beliebt.
Außerdem hat Pioneer dem Reverse-Schalter neben Vorwärts und Rückwärts eine zusätzliche Stellung spendiert: Slip Reverse. Praktisch, so braucht man keine Extrataste mehr. Dabei läuft der Track bei aktiviertem Rückwärtsgang unhörbar im Hintergrund weiter und setzt regulär vorwärts spielend wieder ein, sobald ihr den Schalter loslasst. Resultat: Ihr bleibt im Takt. Slip funktioniert auch mit Scratching und Hotcues. Nachstehend ein paar Audios dazu. Ebenso festgehalten: Die hervorragende Master-Tempo-Funktion des Players bei +/-16 Prozent und die Vinyl-Emulation fürs Starten und Stoppen des „Plattentellers“.
BPM, Tonart- und Track-Information
Für den Praxislauf steht zunächst die Software-Installation auf dem MacBook an. Zum Testzeitpunkt aktuell ist Rekordbox Version 4.06, eingespielt über den Update-Manager. Die Software bietet eine Export- und eine Performance-Oberfläche. Während erste für das Syncen der Playlisten, den Export von Wellenformdaten, BPM, Tonart- und Track-Information auf externe Medien und den Betrieb von Pioneer-Playern gedacht ist, stellt sich zweite mit ihren zahlreichen Remix-Routinen und FX den Anforderungen des MIDI-Controller-Verbunds. Hier findet ihr Rekordbox DJ bei uns im Test.
DVD, SD- und USB-Medien
Ist die DJ Controller Software installiert und sind „Altbestände“ analysiert, geht es ans Vernetzen von Playern (Firmware 1.05) und Rechner via Switch. Bis zu vier kompatible Pioneer-Laufwerke und zwei Computer dürfen dem Netzwerkverbund beitreten. Außerdem wandern USB-Kabel und Wechseldatenträger in die CDJs. Der NXS2 kann auf vielerlei Arten mit Musik beschickt werden: via Card/Stick beispielsweise oder per System Link aus einem anderen CDJ über die Netzwerkbuchse sowie mittels Rekordbox auf dem PC und mobilen Endgeräten. Er verarbeitet MP3 und AAC, dazu kommen WAV, AIFF und neuerdings auch FLAC und Apple Lossless Audio bis 96 kHz. Er liest CD, DVD, SD- und USB-Medien, letztgenannte in den Formaten FAT12, FAT16 und FAT32 sowie HFS+. Im Test gab es mit optischen Datenträgern und MP3-Datein vom USB Stick keine Probleme, ebenso liefen FLAC und Apple Lossless von der SSD ohne Murren.
Nicht minder flott funktioniert die Befüllung via Ethernet, egal ob meine Testgeräte direkt oder per Switch mit einem Rechner verbunden sind, wobei sich letzterer über die Rekordbox-Taste komfortabel durchsuchen lässt. Gleiches gilt für direkt angeschlossene Tablets und Smartphones mit Rekordbox-App, die auch über W-Lan eingebunden werden können. Hinsichtlich der Flexibilität gibt es beim CDJ-2000NXS2 also nichts zu beanstanden, zumal er auch noch als MIDI-Controller für DJ-Programme herhalten kann.
Die Kreativfunktionen des CDJ-2000NXS2
Die Kreativfunktionen des CDJ-2000NXS2 wissen ebenfalls zu überzeugen. Cuejuggling, Loopgewitter, Slips und Rolls laufen auf Wunsch im Takt. Auf Tastendruck marschieren die verbundenen Player im Gleichschritt, das Phasenmeter erteilt hierüber kompetent Auskunft, was uns zum Display führt.
Titelinfos, Beatgrids, frequenzkolorierte Wellenformen
Der neue DJ Controller Touchscreen misst satte 7-Zoll in der Diagonale und darf getrost als bester Bildschirm an einem DJ-Mediaplayer bezeichnet werden. Cover Art, Titelinfos, Beatgrids, frequenzkolorierte Wellenformen, farbcodierte Hotcues, Key-Infos und zahlreiche Such-Kategorien, hier vermisst man nichts. Das Display eignet sich sehr gut als alternative Eingabemethode, denn es reagiert sehr zügig. Nicht jeder Screen ist vollständig berührungsaktiv, sondern nur dort, wo es sinnvoll ist. Beispielsweise beim Setzen von Loops und Rolls, für den Needle Countdown oder für Beat Jumps, beim Abfragen vernetzter Player und vor allem bei der inkrementellen Sucheingabe über die Qwerty-Tastatur. Das ist ein wirklich tolles Feature, es erleichtert das Auffinden von Tracks ungemein. Gleiches gilt für die Track-Filter-Funktion.
Hotcue-Farben, Audiointerface und Touchscreen-Kalibrierung
Die Tasten sind für meinen Geschmack übrigens noch treffsicherer ausgefallen, als beim benachbarten XDJ-1000. Allerdings würde ich mir ein Reset des Suchfeldes wünschen, wenn ich die Löschtaste länger gedrückt halte, dann müsste nicht jeder Buchstabe einzeln gelöscht werden. Im Utility-Modus dürft ihr wie immer allerhand einstellen, darunter Display-Helligkeit, Hotcue-Farben, Audiointerface und Touchscreen-Kalibrierung.
Pioneers Multiformat-Audio-Player im HID-Verbund
Traditionell arbeiten Pioneers Multiformat-Audio-Player im HID-Verbund mit Traktor und Serato, eine Funktion, die noch nicht für den CDJ-2000NXS2 ausgerufen wurde, aber erfahrungsgemäß erwartet werden darf. Rekordbox-HID-Unterstützung hingegen ist bereits vorgesehen und so darf, wer Pioneers DJ-Software im Performance-Mode ausführt, also mit Sampler, Slicer, Effekten und dergleichen arbeitet, den CDJ als Steuerkonsole und Audiointerface nutzen.
Für den zweiten Player erstelle ich auf dem Mac ein neues Hauptgerät (Aggregat) und wähle dieses in den Preferences aus, sodass beide Einheiten an den Mixer ausspielen. Browsen, Laden, Loopen, Cues, Syncen: easy as can be, wenn man sich nach Initialisierung der USB-Verbindung für das jeweilige Deck entschieden hat. Zwar zeigt der NXS2 zum Testzeitpunkt nur die frequenzkolorierte Wellenvorschau und nicht die zentrale, zoombare Waveform an, aber laut Support ist das schon in der Mache, daher hier kein Contra.
Fazit: Wer einen DDJ-SP1
Eine Sache noch vorm Fazit: Wer einen DDJ-SP1 Controller besitzt, darf diesen am 2000er einstöpseln und erhält dann Zugriff auf Sync, Slip, Autoloops, Hotcues und Rolls für das Deck seiner Wahl. Gerade fürs Schleifenbinden und Cuejuggling sind die SP1-Pads eine äußerst angenehme Art zu performen. Schließlich sei angemerkt, dass Rekordbox DJ seit neuestem einen MIDI-Mapper besitzt, der es Digital-DJs ermöglicht, eigene Konfigurationen für ihre Controller anzulegen. Es lassen sich also beispielsweise auch Sampler oder Rekordbox-Effekte mappen.
Quelle: Bonedo
Pioneer CDJ-2000NXS2 Test
Mit dem CDJ-2000NXS2 präsentiert Pioneer nach gut 3,5 Jahren den Nachfolger seines Mediaplayer-Flottenkapitäns. In die Entwicklung flossen laut Hersteller auch die Wünsche der DJs ein und so darf sich die überarbeitete Version unter anderem mit erweiterter Audiounterstützung, Layout- und Workflow-Optimierungen, Touchscreen und verbessertem Interface brüsten. Das schlägt sich allerdings im Preis nieder, denn die Investitionssumme steigt auf stolze 2299 Euro pro Einheit.
Der mir zugestellte Karton beherbergt neben der Anleitung je einem Strom-, LAN-, USB- und Cinch-Kabel den eleganten, mattschwarz lackierten Testkandidaten. Über dessen cluberprobtes Layout, die allgemeine Verarbeitungsqualität und das hünenhafte, scratchtaugliche Jogwheel mit integriertem Display muss man sicher nicht viele Worte verlieren. An der Rückseite fällt auf, dass die Faderstart-Buchse verschwunden ist. Nichts getan hat sich hinsichtlich der Maße und des Gewichts.
Die Erkundungstour nach spannenden Neuerungen beginnt mit den Audioeigenschaften. Hier setzt der Hersteller auf einen 32-Bit-D/A-Wandler und ein USB-Interface, das mit bis zu 96 kHz bei 24 Bit operiert und Hi-Res-Audio unterstützt. Namentlich sind Apple Lossless und FLAC neben WAV und AIFF hinzugekommen, da muss man keine Kompromisse eingehen.
Kommen wir zum Workflow. Das zentrale Display ist berührungsempfindlich und erlaubt so Eingaben direkt am Screen. Der Bildschirm überzeugt mit detaillierteren Phasenanzeigen, verbesserten Beat-Grids und frequenzkolorierten Waveforms. Der Touch-Strip unter dem Player musste hingegen das Zeitliche segnen. Diese Funktionen sind in das Display eingeflossen, behelfs dessen sich jetzt ein Needle-Countdown setzen oder im Pausenmodus durch den Track spulen lässt.
Auf der rechten Seite gibt es zwei neue Tasten, die es in sich haben, nämlich Track Filter (Edit) und Shortcut. Track Filter ermöglicht, anwendbar auf alle Musikstücke und einzelne Playlisten, diverse Kriterien bei der Titelsuche zu verknüpfen, beispielsweise BPM, Key, Rating, Color und eigene Tags, die miteinander in Und-Oder-Beziehung stehen dürfen.
Track, Playlist und Search
Shortcut führt zu einem Screen, über den ihr Hotcue-Settings, Phasenmeter, Wellenformdarstellung und eigene Settings ändern respektive laden könnt. Ebenso lassen sich on-the-fly die Quantisierungseinstellungen beispielsweise für das Triggern von Hotcues anpassen. Rechts außen katapultieren euch die Tasten Track, Playlist und Search zurück in das gewünschte Screen-Layout. Praktisch – und dabei habt ihr die Wellenübersicht ständig im Blick.
Unter der manuellen Schleifenbinderei, die auch Autoloops setzen kann, findet sich der Loop-Cutter, darunter die Slip-Taste. Betätigt ihr diese, erscheinen auf dem Screen blaue Loop-Roll-Felder (auch ¾, 1/3) statt der gelben Standard-Loop-Buttons von 1/8 - 32 Beats.
Links außen ist die Anzahl der Hotcue-Tasten von drei auf vier gestiegen. Damit lassen sich bis zu acht quantisierte Sprungmarken in zwei Bänken verwalten. Die Tasten leuchten grün für die Speicherplätze A - D und blau für E - H, sofern ihr nicht auf Multicolor gestellt habt. In diesem Fall lassen sich schon im Vorfeld bestimmte Stellen im Titel farblich markieren, beispielsweise rot für eine Kickdrum, grün für den Anfang einer Vocal, blau für einen Basslauf oder wie es euch beliebt.
Außerdem hat Pioneer dem Reverse-Schalter neben Vorwärts und Rückwärts eine zusätzliche Stellung spendiert: Slip Reverse. Praktisch, so braucht man keine Extrataste mehr. Dabei läuft der Track bei aktiviertem Rückwärtsgang unhörbar im Hintergrund weiter und setzt regulär vorwärts spielend wieder ein, sobald ihr den Schalter loslasst. Resultat: Ihr bleibt im Takt. Slip funktioniert auch mit Scratching und Hotcues. Nachstehend ein paar Audios dazu. Ebenso festgehalten: Die hervorragende Master-Tempo-Funktion des Players bei +/-16 Prozent und die Vinyl-Emulation fürs Starten und Stoppen des „Plattentellers“.
BPM, Tonart- und Track-Information
Für den Praxislauf steht zunächst die Software-Installation auf dem MacBook an. Zum Testzeitpunkt aktuell ist Rekordbox Version 4.06, eingespielt über den Update-Manager. Die Software bietet eine Export- und eine Performance-Oberfläche. Während erste für das Syncen der Playlisten, den Export von Wellenformdaten, BPM, Tonart- und Track-Information auf externe Medien und den Betrieb von Pioneer-Playern gedacht ist, stellt sich zweite mit ihren zahlreichen Remix-Routinen und FX den Anforderungen des MIDI-Controller-Verbunds. Hier findet ihr Rekordbox DJ bei uns im Test.
DVD, SD- und USB-Medien
Ist die DJ Controller Software installiert und sind „Altbestände“ analysiert, geht es ans Vernetzen von Playern (Firmware 1.05) und Rechner via Switch. Bis zu vier kompatible Pioneer-Laufwerke und zwei Computer dürfen dem Netzwerkverbund beitreten. Außerdem wandern USB-Kabel und Wechseldatenträger in die CDJs. Der NXS2 kann auf vielerlei Arten mit Musik beschickt werden: via Card/Stick beispielsweise oder per System Link aus einem anderen CDJ über die Netzwerkbuchse sowie mittels Rekordbox auf dem PC und mobilen Endgeräten. Er verarbeitet MP3 und AAC, dazu kommen WAV, AIFF und neuerdings auch FLAC und Apple Lossless Audio bis 96 kHz. Er liest CD, DVD, SD- und USB-Medien, letztgenannte in den Formaten FAT12, FAT16 und FAT32 sowie HFS+. Im Test gab es mit optischen Datenträgern und MP3-Datein vom USB Stick keine Probleme, ebenso liefen FLAC und Apple Lossless von der SSD ohne Murren.
Nicht minder flott funktioniert die Befüllung via Ethernet, egal ob meine Testgeräte direkt oder per Switch mit einem Rechner verbunden sind, wobei sich letzterer über die Rekordbox-Taste komfortabel durchsuchen lässt. Gleiches gilt für direkt angeschlossene Tablets und Smartphones mit Rekordbox-App, die auch über W-Lan eingebunden werden können. Hinsichtlich der Flexibilität gibt es beim CDJ-2000NXS2 also nichts zu beanstanden, zumal er auch noch als MIDI-Controller für DJ-Programme herhalten kann.
Die Kreativfunktionen des CDJ-2000NXS2
Die Kreativfunktionen des CDJ-2000NXS2 wissen ebenfalls zu überzeugen. Cuejuggling, Loopgewitter, Slips und Rolls laufen auf Wunsch im Takt. Auf Tastendruck marschieren die verbundenen Player im Gleichschritt, das Phasenmeter erteilt hierüber kompetent Auskunft, was uns zum Display führt.
Titelinfos, Beatgrids, frequenzkolorierte Wellenformen
Der neue DJ Controller Touchscreen misst satte 7-Zoll in der Diagonale und darf getrost als bester Bildschirm an einem DJ-Mediaplayer bezeichnet werden. Cover Art, Titelinfos, Beatgrids, frequenzkolorierte Wellenformen, farbcodierte Hotcues, Key-Infos und zahlreiche Such-Kategorien, hier vermisst man nichts. Das Display eignet sich sehr gut als alternative Eingabemethode, denn es reagiert sehr zügig. Nicht jeder Screen ist vollständig berührungsaktiv, sondern nur dort, wo es sinnvoll ist. Beispielsweise beim Setzen von Loops und Rolls, für den Needle Countdown oder für Beat Jumps, beim Abfragen vernetzter Player und vor allem bei der inkrementellen Sucheingabe über die Qwerty-Tastatur. Das ist ein wirklich tolles Feature, es erleichtert das Auffinden von Tracks ungemein. Gleiches gilt für die Track-Filter-Funktion.
Hotcue-Farben, Audiointerface und Touchscreen-Kalibrierung
Die Tasten sind für meinen Geschmack übrigens noch treffsicherer ausgefallen, als beim benachbarten XDJ-1000. Allerdings würde ich mir ein Reset des Suchfeldes wünschen, wenn ich die Löschtaste länger gedrückt halte, dann müsste nicht jeder Buchstabe einzeln gelöscht werden. Im Utility-Modus dürft ihr wie immer allerhand einstellen, darunter Display-Helligkeit, Hotcue-Farben, Audiointerface und Touchscreen-Kalibrierung.
Pioneers Multiformat-Audio-Player im HID-Verbund
Traditionell arbeiten Pioneers Multiformat-Audio-Player im HID-Verbund mit Traktor und Serato, eine Funktion, die noch nicht für den CDJ-2000NXS2 ausgerufen wurde, aber erfahrungsgemäß erwartet werden darf. Rekordbox-HID-Unterstützung hingegen ist bereits vorgesehen und so darf, wer Pioneers DJ-Software im Performance-Mode ausführt, also mit Sampler, Slicer, Effekten und dergleichen arbeitet, den CDJ als Steuerkonsole und Audiointerface nutzen.
Für den zweiten Player erstelle ich auf dem Mac ein neues Hauptgerät (Aggregat) und wähle dieses in den Preferences aus, sodass beide Einheiten an den Mixer ausspielen. Browsen, Laden, Loopen, Cues, Syncen: easy as can be, wenn man sich nach Initialisierung der USB-Verbindung für das jeweilige Deck entschieden hat. Zwar zeigt der NXS2 zum Testzeitpunkt nur die frequenzkolorierte Wellenvorschau und nicht die zentrale, zoombare Waveform an, aber laut Support ist das schon in der Mache, daher hier kein Contra.
Fazit: Wer einen DDJ-SP1
Eine Sache noch vorm Fazit: Wer einen DDJ-SP1 Controller besitzt, darf diesen am 2000er einstöpseln und erhält dann Zugriff auf Sync, Slip, Autoloops, Hotcues und Rolls für das Deck seiner Wahl. Gerade fürs Schleifenbinden und Cuejuggling sind die SP1-Pads eine äußerst angenehme Art zu performen. Schließlich sei angemerkt, dass Rekordbox DJ seit neuestem einen MIDI-Mapper besitzt, der es Digital-DJs ermöglicht, eigene Konfigurationen für ihre Controller anzulegen. Es lassen sich also beispielsweise auch Sampler oder Rekordbox-Effekte mappen.
Quelle: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/pioneer-cdj-2000nxs2-test.html