Cresci muito bem a comer está fruta e hoje ganhei coragem de testar de novo Em #changana é #chibhobho #selevene #xaixai #kagaza (em Selevene) https://www.instagram.com/p/CnRW3s4Ndw2/?igshid=NGJjMDIxMWI=
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Cresci muito bem a comer está fruta e hoje ganhei coragem de testar de novo Em #changana é #chibhobho #selevene #xaixai #kagaza (em Selevene) https://www.instagram.com/p/CnRW3s4Ndw2/?igshid=NGJjMDIxMWI=
Dica, em áudio, em Changana!
Dica, em texto, em Changana!
I did not know Xichangana is a language that has clicks, but truly it is... and so I pronounced my first click...
Boas entradas!
Mein erstes Lebenszeichen 2016 und ich hoffe ihr seid alle wunderbar ins neue Jahr gekommen. Die letzte Zeit war sehr viel los bei mir, sodass ich einfach nicht zum Schreiben gekommen bin. Auch jetzt noch bin ich sehr beschaeftigt mit einem umfassenden Halbjahresbericht, weshalb ich diesen Eintrag etwas kuerzer als sonst halten werde. Mir geht es wirklich gut und immer mehr Diinge fallen mir ploetzlich leichter. Dennoch muss ich mit Erschrecken feststellen, dass fuer mich nun die Phase beginnt in der mehr Zeit in Mosambik hinter als vor mir liegt. Ich denke viel darueber nach was dieses halbe Jahr nun schon mit mir gemacht hat und auch daran, was ich in diesem halben Jahr schon bewirken konnte, aber wie gesagt folgt in Kuerze ein eigener Bericht dazu.
Deshalb moechte ich euch heute zunaechst die Geschehnisse der letzten Zeit wiedergebe und auch wenn es nun mittlerweile einen Monat her ist, so muss ich doch noch auf die Frage einiger Freunde zurueckkommen, wie man hier in Mosambik eigentlich Weihnachten feiert. Insegesamt sind in Mosambik naemlich 50% der menschen Christen, 30% Muslime und 20% verteielen sich auf weitere Religionen, wobei man sagen muss dass im Sueden des Landes, also dort wo ich zur Zeit lebe, die Prozentzahl der Christen noch deutlich hoeher ist. Deshalb wurde in meiner naeheren Umgebung in jeder Familie Weihnachten gefeiert.
Wenn auch ohne Weihnachtsbaum - zumindest bei mir zu Hause- so war das Weihnachtsfest doch aehnlich wie bei uns in Deutschland ein Fest, dass im engeren Kreis mit der Familie gefeiert wird. Am 24.12. habe ich fuer meine Familie gruene Schoten namens Mandandi gekocht, die vor allem meinem Gastbruder sehr gut geschmeckt haben. Den Abend verbrachte die ganze Familie gemeinsam im Innenhof, der Fernseher wurde nach draussen getragen und so sassen wir einfach zusammen, redeten und assen gemeinsam. Abgesehen von ein paar Tafeln Schokolade und Getraenken, die ich mitgebracht habe, wurde sich in meiner Familie nichts geschenkt, wodurch die ganze Atmosphaere aber sehr entspannt und ohne Erwartungshaltung war.
Silvester verbrachte ich mit zwei weiteren Freiwiliigen Ruth und Hannah, Hannahs Bruder Janos und unserem mosambikanischen Freund Bug am Strand von Tofo in der provinz Inhambane. Dieser Strand ist in Mosambik und selbst in der umliegenden Laendern schon sehr bekannt, sodass man dort neben vielen bekannten Gesichtern aus Maputo auch vielen Leuten aus Suedafrika, Swasiland und Zimbabwe begegnet ist. Da wir schon am 29.12. dort ankamen konnten wir mit jedem weiteren Tag feststellen, wie sich Tofo mit immer mehr Leuten fuellte und man den Strand am 31.12 kaum noch wiedererkennen konnte. Ueberall waren Familien zu sehen, die einen Grill mirgebracht haben, Haehnchen grillten, und mit Getraenken in der Hand zu Musik aus portablen Anlagen oder dem Auto tanzten. Wenn auch noch etwas belebter, so war die Situation doch aehnlich wie an einem Juliwochenende an den Duesseldorfer Rheinwiesen. Natuerlich gab es auch Barracas und Bars in Strandnaehe, in denen sich die restlichen Leute einfanden. Zum Beginn des neuen Jahres gab es sogar ein paar Silvesterraketen, und wie in Deutschland wuenschten wir uns allen einen guten Rutsch ins neue Jahr - Boas entradas :-) Auf unser Rueckreise nach Maputo am 2.1. wurden noch eine halbe Stunde vor unser Zwischenetappe in Quissico von der Polizei angehalten wurde, die mittels eines Alkoholmessgeraets den Alkoholpegel unseres mosambikanischen Freundes gemessen haben. Ich war wirklich positiv davon ueberrascht, dass an den ersten Tagen im neuen Jahr Alkoholkontrollen auf der Strasse aus Tofo durchgefuehrt wurden, um moegliche Unfaelle aufgrund von Alkohol zu verhindern.
Auf unserer Zwischenentappe in Quissico an einer Lagune konnten wir uns gut von den ganzen Trubel in Tofo erholen und als wir noch weiteren drei Tagen wieder in Maputo ankamen, war ich wirklich sehr entspannt und war bereit mich einem weiteren halben Jahr Maputo zu stellen.
Seitdem arbeite ich wieder in meinem Projekt , wo alles ein bisschen Zeit zum Anlaufen gebraucht hat. Einige Kinder verbrachten die Schulferien naemlich bei einem Teil ihrer Familie, sodass das Projekt, wenn auch nicht leer, doch zumindest nicht ganz so belebt wie sonst immer war. Seit letzter Woche sind nun aber wieder alle Kinder da, sodass ich meinen Englischkurs und den Schlagzeugunterricht mit Pedro und Paulino wieder aufgenommen habe. Darueber hinaus habe ich mit 10 Kindern das italienische Lied Bella Ciao aus der antifaschistischen Wiederstandsbewegung in Italien gesungen, woran alle einen Riesenspass hatten! Beto, Singathela und Edilson konnten das Lied sogar noch zwei Tage spaeter auswendig singen, sodass ich vorhabe naechste Woche auch die naechsten Strophen mit den Kindern zu singen. Natuerlich habe ich den Jungen auch erklaert, was das Lied bedeutet und aus welchem geschichtlichen Zusammenhang es kommt, sodass die Kinder auch wissen, was sie da eigentlich singen. Im anderen Projekt bei den kleinen Jungen und den Maedchen wollten Ruth und ich eigentlich eine Reifenschaukel an einem Baum befestigen, da der Spielplatz im Projekt,in der prallen Sonne, meist abgeschlossen und somit fuer die Kinder kaum zugaenglich ist. Trotz der Zusicherung des Pastors, lehnte unser Projektleiter die Schaukel ab, mit den Worte, dass REMAR bereits einen Spielplatz habe und Schaukeln an Baeumen so aussaehen,als waeren wir in Gaza oder Marracuene auf dem Land. Ich muss mir immer wieder vor Augen fuehren, dass es sich hierbei nun um die Ansicht von dem Projektleiter handelt, doch fuehle ich mich so, dass uns Freiwilligen im Projekt mehr Steine in den Weg gelegt werden, als dasss uns Unterstuetzung entgegenbracht wird.
Trotzallem stellen wir immer mehr auf die Beine. Seit Anfang diesen Jahres arbeitet noch eine weitere Freiwillige aus Island und eine Freundin aus China namens Cara mit uns im Projekt. Diese reist schon seit einem jahr durch Afrika und in Tofo sind wir uns ueber den Weg gelaufen. Als wir ihr von unserer Freiwilligenarbeit erzaehlt haben, wollte sie auch unbedingt in unserem Projekt arbeiten, sodass ich sie nach unserer Rueckkehr direkt dem Pastor vorgestellt habe. Somit sind wir also zu viert und sind nun schon eher in der Lage alle Kinder in eine Aktivitaet einzubinden. Darueber hinaus setze ich mich nun oft nach der Arbeit mit Cara zusammen und bringe ihr Portugiesisch bei und lerne mit ihr ein wenig Chinesisch. Wir haben auch die Idee in Zusammenarbeit einen Chinesischkurs fuer die aelteren Kinder anzubieten, da diese Sprache in Mosambik viel Bedeutung hat. Viele chinesische Firmen investieren naemlich in China und aufgrund der gemeinsamen sozialistischen Vergangenheit existiert eine starke Zusammenarbeit zwischen beiden Laendern. So gibt es an der Universidade de Eduardo Mondlane sogar einen eigenen Zweig fuer Chinesisch und viele Bekannte sind auch sehr daran interessiert Chinesisch zu lernen. Hannahs Gastschwester hat bspw. schon einen dreimonatigen Kurs abgeschlossen, der Mann, der in der projekteigenen Tischlerei arbeitet, moechte auch unbedingt Chinesisch lernen und durch Zufall habe ich einen Mann in einem Copyshop kennengelernt, der auch erfolgreich Niveau A1 abgeschlossen hat. Deshalb glaube ich, dass ein Chinesischkurs gar keine so abwegige Idee ist.
Ausserhalb meines Projekts habe ich nun endlich gute Freunde in meinem Bairro gefunden, mit denen ich am Freitag zusammen gekocht, musiziert und noch mehr Changana gelernt habe. Auch wenn meine Familie leider nicht so viel Interesse an mir zeigt, was wie ich bereits erwaehnt habe, an der grossen Anzahl an Freiwilligen vor mir liegt, so machen das die Leute auf meiner Strasse mehr als wett. Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, unterhalte ich mich mit den Grossmuettern und den anderen Nachbarn auf Changana, wodurch ich enorme Fortschritte mache in dieser Sprache. Ich kann mich mittlerweile schon in einfachen Gespraechen verstaendigen und habe insegsamt, dass Gefuehl, dass sich mir damit erst ein grosser Teil von Maputos Kultur oeffnet. Auch auf dem Markt in meinem Bairro habe ich schon einige feste Verkaeufer, mit denen ich mich beinahe ausschliesslich auf Changana unterhalte, was umstehende Leute hin und wieder sehr in Erstauenen versetzt. Hina, Ndzi svitiva kukanela a Xichangana! - Na klar spreche ich Changana :-) Ausserdem habe ich noch ein halbes Jahr vor mir und ich denke in dieser Zeit werde ich es schaffen noch mehr zu lernen!
Heute Abend bin ich noch auf der Geburtstagsfeier der Tochter von meinen Nachbarn eingeladen und morgen frueh werde ich mit einer Grossmutter aus meiner Strasse zusammen in ihre Kirche gehen, in der der Gottesdienst auf Changana abgehalten wird. Darueber hinaus beginnt naechste Woche wieder der traditionelle Tanzkurs, in dem ich mit Freude wirder mittanzen werde! Das naechste halbe Jahr wir also keineswegs langweiliger als die erste Haelfte.
Damit beende ich also diesen Bericht, wobei mir auffaellt, dass es mir nicht ganz gelungen ist, mich kurz zu fassen. (Entschuldigung fuer etwaige Verstoesse gegen die neue deutsche Rechtschreibung, die der mosambikanischen Tastur und dem Fehlen gewisser Umlaute geschuldet sind :-) ) Ich hoffe es geht euch gut, ich denke an euch! Wenn euch noch immer die Neugierde plagt oer ihr etwas noch mal genauer wissen wollt, lasst es mich einfach wissen. Schreibt mir eine mail, kontaktiert mich bei facebook oder hinterlasst mir hier bei tumblr ein Komentar :) Bis dahin, euer Leo
"Say What?" Reflections on Language Learning in a Multilingual Country
Languages are fascinating. Any time I hear someone speaking another language, a sensor in my brain is triggered and I am immediately mesmerized. What is that person saying? What language is that? Where is it from? Is it a dialect? Even if I’ve never heard the language before, I start trying to decipher some of the words, unraveling its beautiful, linguistic secrets. It’s the process of unraveling…
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