Ich bin Erzieherin.
Und mein Job ist weitaus herausfordernder als so manch einer denkt. Nicht nur wegen der Kinder und dem prozentualen Anstieg an Verhaltensauffälligkeiten. Auch nicht wegen der Eltern.
In meinem persönlichen Fall sind es meine Kollegen:innen.
Psychische Gewalt, Erniedrigung, Bloßstellung, Drohung, Etikettierung, Machtmissbrauch, Adultismus... Ich könnte vermutlich ewig so weitermachen.
Auf Ansprache bekommt man ein Augenrollen oder Schulterzucken. Der Träger lasst Kündigungen gerade nicht zu - wir haben ja Personalmangel.
Also müssen die Kinder etwas aushalten und im Grunde tragen, was die Politik vor Jahren verschlafen hat - den Bildungsweg in Richtung Erzieher:innen attraktiver und lukrativer zu gestalten.
Danke für Nichts.


















