Eine Minzbombe
Den atomaren Super-Gau würde in den Gärten dieser Welt wohl nur eine Pflanze überstehen: die Minze. Sie braucht nicht viel Licht, nicht viel Wasser, wächst quasi überall und überwuchert auch gerne mal ihre anderen Pflanzenkollegen oder sogar sich selbst (das weiß ich alles aus eigener Erfahrung). Sie macht sich einfach rücksichtlos überall breit, da wundert es nicht, dass sie jetzt auch bei Milka im Supermarktregal angekommen ist.
Milka hat im April den sogenannten “Choqsplash” auf den Markt geworfen: Eine Schokolade, die keine viereckigen sondern mehrere runde Stücke auf ihrer 90g-Tafel (eine freche Käufertäuschung) verteilt hat. Diese Knubbel sind befüllt entweder mit Haselnuss-Creme oder mit einer zähflüssigen Minz-Füllung. Für letztere habe ich mich beim Kauf entschieden. Ich dachte, dass das bei den frühlingshaften Temperaturen erfrischend sein könnte. Wenn man es geschafft hat sich so einen Doppelkreis mit klebrigen Fingern herauszubrechen, bekommt man auch gleich die volle Minz-Dröhnung. Die wird man dann so schnell auch nicht mehr los.
Aber um ehrlich zu sein: So neu ist dieses Produkt jetzt nicht, hat man irgendwie schon mal gegessen - ist bisschen so wie After-Eight mit heller Schokolade. Wer’s braucht... ich kaufe es nicht mehr. Höchstens nach einer Knoblauch-Mono-Diät könnten die runden Minzbomben helfen.











