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#ricohotsprings #rico #clorado #spectacular place to go #swimming #thermalsprings #hotsprings #hotwater https://www.instagram.com/p/CB3tGpZFB4S/?igshid=1uqopdxit2sl4
Sweet Colorado
Ich habe mich in die Berge von Colorado begeben und campe auf etwa 3000m am Priest Lake und es ist herrlich! Die letzten drei Wochen war ich viel unterwegs, habe viele interessante und super nette Menschen getroffen, war auf mega schönen Radtouren, habe mich durch enge Canyons gezwängt, bin in atemberaubend schönen Bergseen und Flüssen schwimmen gewesen, habe in heißen Quellen Entspannung gefunden und und und….
Der erste Stop nach Twin Falls und meiner super Zeit im Sawtooth National Forest befindet sich etwa 100km südlich von Salt Lake City bei Spanish Fork im Manti-La Sal National Forest, Utah. Hier sehe ich die ersten dunkel rot-orangenen Canyons, Felsen und Säulen für die Utah bekannt ist. Hier steige ich mit den ersten Sonnenstrahlen hoch auf einen der roten Sandsteinberg, der spitze spektakulär anmutende Säulen vorgelagert hat. Oben am Gipfel sitze ich wie auf einem Thron mit den spitzen Säulen vor mir und beeindruckendem Blick über das Tal, durch dass ein kleiner Fluss plätschert. Da die Hitze schnell spürbar wird, atme ich nur ein wenig durch, schieße ein paar Fotos, klettere noch ein wenig um die spitzen Säulen herum und rutsche dann ich den steilen Abhang wie ein Skifahrer hinab. Unten angekommen fahre meinen Van ein paar Meter weiter hinter einen Hügel der noch Schatten bietet. Hier treffe ich eine super nette Frau aus Spanish Fork mich der ich Frühstücke und Bier trinke. YAYYYY.
Gegen Mittag verabschiede ich mich nach einem Bad in dem kleinen Fluss der durch den Canyon fließt und fahre nach Spanish Fork um dort in einem Radelladen meinen Platten richten zu lassen, Schuhe zu kaufen, Wasserflasche…am Abend fahre ich weiter und fahre bei Ephraim wieder in den Manti-La Sal in den National Forest. Mein Platz hier ist etwas rough, es ist schwül-heiß, gibt kein Wasser und zusätzlich ist mein Rad wieder platt. Meine Stimmung ist hier etwas gedämpft, entschließe mich aber am nächsten Tag zurück nach Spanish Fork zu fahren, um mein Rad zu fixen.
Nachdem ich mein Fahrrad wieder fit gemacht worden ist, fahre ich weiter südlich an den Fish Lake, der sich auch noch im Monti-La Sal National Forest befindet. Hier finde ich einen super schönen Campingplatz mit Blick über den See und die umgebenden Berge. Der Campingplatz ist recht groß, von den anderen Menschen bekomme ich aber wenig mit, da der fast gesamte See mit kleinen Aspenbäume bewaldet ist (ähnlich der Birke nur kleiner), welche super schön sind und eine angenehme Atmosphäre durch ihre weiße Rinde schaffen. Hier bleibe ich zwei Tage, bin radeln, koche mir lecker am großen Camping Tischchen und genieße die alpinen Temperaturen. Es regnet auch ab und zu, wird aber schnell wie warm, sobald es wieder trocken ist.
Anschließend fahre ich nach Moab. Schon die Fahrt dort hin ist Maga schön. Gewaltige Felsformationen, dunkel-rot, orange, gelb, welche in einander übergehen, ineinander verschmelzen, Abbruchkanten, riesige Felsbrocken, die neben der Straße liegen. Es ist eine Bilderbuch Fahrt. In Moab angekommen, es ist etwa vier und mega heiß, entschließe ich mich anhand von Tipps von Hannes in den Kane Canyon zu fahren, der innerhalb einer halben Stunde von der Stadt aus erreichbar ist. Die Fahrt dort hin ist spektakulär. Was ich auf der Fahrt nach Moab aus der Ferne im großen Maßstab bewundert habe, sehe ich jetzt aus nächster Nähe. Die gigantischen Sandsteinwände kesseln den zu anfangs recht breiten Fluss immer mehr ein und die Windungen des Canyon werden immer enger, tiefer und dunkler. Die Sonne ist an den tiefsten Punkten des Canyons schon am früheren Nachmittag nicht mehr zu sehen. Als ich endlich einen Platz gefunden habe, der mir gefällt, nicht übertrieben teuer und mehr als nur ein Parkplatz ist, treffe ich Shane und Darin, die sich dort gerade einrichten. Die beiden sehr netten Dudes aus Las Vegas laden mich zum Tacos Abendessen ein. Als wir gerade unseren ersten Taco mit Carne Asda, Avocado, Salsa, Zwiebeln und Kochbanane befüllen, zieht ein Gewitter auf. Wir spaßen noch rum und sind uns sicher dass es durchzieht. Fast. Es ist noch hell und wir wiegen uns in Sicherheit. Trügerisch. Aus dem nichts bläst auf einmal ein extremer Sturm durch den tief-engen Canyon und weht alles weg, dass nicht gesichert ist. Darrin schafft es gerade noch zu seinem Zelt zu hechten und es festzuhalten. Ich springe auf und zerfetzte mir meine Flipflops beim hastigen hin- und herrennen zwischen Auto und unserem Platz, um möglichst alles zu sichern und zu verstauen. Shane hat Zuflucht in seinem stabil anmutenden Zelt gefunden. Nach etwa 30 Minuten heftiger Orkan-Böhen beruhigt sich das Wetter wieder, klart auf und wird wieder heiß. Wir lachen darüber und essen unsere sandigen Tacos.
Am nächsten Morgen trennen sich unsere Wege. Die beiden fahren weiter nach Colorado zu einem Festival. Ich will nur weg aus der Hitze und dem engen Canyon :D Meine Weg führt mich wieder in die Berge des Manti-La Sol National Forest an den Diamond Lake. Hier verbringe ich zwei gemütliche Tage am Wasser, schaue zwei kleinen Buben und ihrem Opa beim Angeln zu, bin etwas wandern und entschließe mich am Nachmittag des zweiten Tags, wieder aufzubrechen, da es konstant bewölkt ist und immer wieder tröpfelt. Erst zu heiß, jetzt zu kalt. Der Nino ist noch auf der Suche nach dem richtigen Wetter für ihn…
Meine Fahrt und die Suche nach dem perfekten Klima bringt mich weiter östlich nach Colorado. Leider regnet es immer wieder während der Fahrt und gerade warm ist es auch nicht, da ich immer höher in die Berge fahre. Als es dann dunkel wird, werde ich ungeduldig und grumpy. Ich wollte doch wo hinfahren, wo es angenehm warm ist, nicht ständig regnet und wo ich mein Rad fahren kann. Der Regen wird stärker, die Straßen immer steiler und meine Stimmung sinkt stetig. Ich fahre immer wieder ab vom Highway, um links oder rechts einen Platz zum schlafen an der Schotterstraße zu finden. Doch nichts gefällt mir wirklich. Als um 10 meine Stimmung am Tiefpunkt ist, der Hunger riesig und der Regen auf meinen Van prasselt, entdecke ich auf Google Maps einen kleinen kostenfreien Campingplatz eine halbe Stunde entfernt weiter oben in den Bergen. Zögernd fahre ich weiter und erreiche endlich ein Ziel. Dort angekommen koche ich mir noch Nudeln im Van und schlafe bald.
Als ich am nächsten Morgen aufwache und aus dem Fenster blicke, ist sämtlicher Ärger der letzten Nacht verflogen. Ich bin an einem wunderschönen kleinen See, der umgeben ist von gewaltigen Bergen. Genau hier hin wollte ich! Als ich gerade dabei bin ein kleines Müsli und Kaffee auf den großen Steinen, die den Parkplatz begrenzen, vorzubereiten, kommen Rob und Kenny vorbei. Die beiden haben weiter hinten in den Bäumen ihr Zeltlager aufgeschlagen und starten auch gerade ihren Tag. Wir verstehen uns auf Anhieb und plaudern angeregt beim gemeinsamen Frühstück auf den großen Steinen, die den Parkplatz umgeben. Die beiden sind Jugendfreunde und stammen ursprünglich aus dem Nachbarstaat Kansas. Kenny wohnt in Telluride (30 Meilen talabwärts) mit seiner Frau und arbeitet dort bei einem Eventmanagement/ Aufbauservice. Seinem besten Freund Rob hat er den Job bei seinem Arbeitgeber vermittelt. Das Wochenende vor Robs Arbeitsbeginn (es ist Sonntag) verbringen die beiden beim campen. So treffen wir uns also. Nach unserem Frühstück ziehen dunkle Wolken auf und es beginnt zu regnen. Die beiden laden mich in ihr großes 6-Mann Zelt ein, wo wir Unterschlupf finden und uns erstmal so richtig einheizen.
Am Nachmittag fahren wir in Kenny´s alten weißen 5er BMW, auf dem ein blaues Kanu befestigt ist, nach Telluride. Der kleine zweitausend Einwohner Ort ist über das Wochenende Gastgeber des Ride Musikfestivals und ist dementsprechend voll mit lustigen, feiernden Leuten. Zunächst fahren wir durch den Ort und zum Ende des Tals. Hier bestaunen wir den höchsten Wasserfall Colorados und nehmen ein paar Selfies als Erinnerung auf. Oben an der Abbruchkante des Berges, von wo aus das Wasser in die Tiefe stützt, thront ein kleines Kraftwerk, dass mit Hilfe einen Tesla Generators Energie erzeugt. Wieder was gelernt.
Daraufhin fahren wir zurück in den Ort und suchen eine Bar auf, um unsere Kehlen zu befeuchten. Kenny führt uns ins Sheridan Hotel, welches eine wunderschöne alte klassisch-amerikanische Bar behaust. Hier sitzen wir direkt mit Blick auf die Bierzapfhähne und Kontakt zum Barchef. Herrlich. Kenny lässt sich von einem Cougar volllabern während ich mit Rob plaudere. Mit dem zweiten Bier in der Hand wandern wir in den hinteren Teil des länglichen Etablissements und spielen ein Bar Runden Billard. Ich genieße diesen Tag in vollen Zügen, da solche sozialen Situationen recht spärlich waren die letzen Wochen. Vier Bars und ein paar Stunden später stehe ich am Eingang des … und unterhalte mich sehr nett mit einer Kellnerin. Kenny und Rob sind gegenüber in einer anderen Bar. Gegen zwei informiert mich Kenny, dass Rob im Arsch ist. So verabschiede ich mich von Katie, wir sammeln den fluchenden Rob ein und machen uns auf den Heimweg.
Am nächsten Tag ist das Wetter herrlich und ich entschließe mich eine Radtour zu starten. Von meinem Campingplatz aus am kleinen Priestlake starte ich in die Berge. Als erstes komme ich am etwa Schliersee-großen Troutlake vorbei, auf dem viele SUPs unterwegs sind. Weiter gehts steil hoch Richtung Hope Lake Trail. Als ich diesen nach etwa einer Stunde in steilen Serpentinen erreiche, bin ich schon ziemlich platt. Außerdem stehen hier viele Autos und der Trail selbst ist nur schwer mit dem Rad zu befahren. Also checke ich meine Karte und sehe, dass sich etwa 15 Minuten oberhalb ein weiterer unbeschilderter See befindet - Hidden Lake. Nach einigen weiteren schweißtreibenden Serpentinen erreiche ich ein großes verschlossenes Tor und ein No_Trespassing Schild. Außerdem ist am Tor ein kleiner Kasten mit Flyern einer Real-Estate Agentur befestigt. Ich nehme mir einen. Zu Verkauf seht eine kleine Hütte innerhalb des Areals, welches durch das Tor verriegelt ist. ich werde neugierig und schaue nach Spuren von Autos, die hier sein könnten. Ich entdecke nichts. Kurzerhand werfe ich mein Rad über das Tor, springe hinterher und radle die Privatstraße hinauf durch den Wald. Als sich die Bäume lichten, bekomme ich etwas Bammel und drehe fast um. Weiter jetzt. Hier ist niemand, sage ich mir. Und tatsächlich müssten hier auf der Schotterstraße Spuren sein, falls heute jemand gekommen wäre , da es den Tag zuvor stark geregnet hatte. Als ich das erste wunderschöne Holzhaus in den Bäumen entdecke, verfliegen meine Sorgen. Es schaut ziemlich unbewohnt aus, zumindest saisonal. Vor dem Haus stapelt sich das Feuerholz. Außerdem steht hier ein Skidoo. Ich nehme an, dass die Besitzer hier eher im Winter zum Skifahren sind. Langsam strample ich die sehr holprige Straße weiter hoch, da ich den Hidden Lake noch nicht sehen kann. Links und rechts des Wegs befindet sich eine schönere Lodge als die andere. Plötzlich springen zwei kleine Rehkitze ausdem Gebüsch vor mein Radl. Sichtlich erschrocken fliehen die beiden bergaufwärts und springen ein paar Meter weiter auf der anderen Seite des Weges wieder ins Dickicht. Einen Moment später sehe ich wie das Mutter Reh neben mir auf der Wiese zwischen dem Gebüsch aufgeregt hin und herblickt und offensichtlich nach seinen Jungen sucht. Während ich mich weiter den Berg hinaufkämpfe, springt das Reh immer wieder von der linken zur rechten Wegseite und zurück. Ich hoffe es findet seine kleinen!
Als ich dann endlich eine Anhöhe erreiche, bietet sich mir ein gigantischee Blick über ein Bergpanorama, wie ich ihn noch nicht gesehen habe. Die Alpen mögen durch ihre Seen und spitzen Berge ähnlich sein, doch die Farben hier in Colorado, sowie die unglaublichen Weiten und die Vielfältigkeit machen die Natur hier einzigartig. Ich radle weiter um den See, da ich nicht entdeckt werden möchte und wieder hinab Richtung Einlasstor. Das war magisch!
Die Abfahrt mit meinem Gravelbike ist ziemlich spannend. Keine Federung und extrem grober Schotterboden, welcher durchzogen ist mit herausragenden Felsen, machen die Abfahrt zu einem wilden Ritt, welcher maximaler Körperspannung fordert. Es ist super spaßig! Nach einer Weile Abfahrt schieße ich auch nicht mehr um die Felsen, sondern fahre direkt drüber, habe für ein paar Momente keine Boden mehr unter den Reifen und lande dann ächzend. JUCHEEEEEEEE. Am Troutlake angekommen suche ich mir einen schönen Platz und kühle mich schön ab. Es gefällt mir hier wahnsinnig gut!
Am nächsten Tag fahre ich die 30 Meilen runter nach Telluride, um mir den Ort anzusehen und weil ich mich in ein Café setzen möchte, um Mails zu checken, Fotos hochzuladen etc. Telluride Zentrum befindet sich entlang der Hauptstraße. Hier befinden sich zahllose Sportartikelausrüster, kleine Boutiquen, Cafés, Ateliers und Bars. Genau nach meinem Geschmack. Die Leute hier strahlen einen ganz entspannenden Vibe aus, viele sind sportlich und arbeiten in der Tourismusbranche. Mitten im Ort befindet sich auch die Talstation der großen Gondel, mit der man mit seinem Fahrrad in die Berge hochfahren kann. Im Winter ist Telluride ein nobler Wintersportort, vergleichbar mit St. Anton. Im Sommer kommen hier die Downhill Mountainbiker auf ihre Kosten. Im großen Skigebiet gibt es zahlreiche perfekt ausgeschilderte Trails für jeden Schwierigkeitsgrad. Nach einem leckeren Cappuccino und einem Avocadobrötchcen, sowie einem Plausch mit Katie, die dort zufällig im Kaffee arbeitet, fahre ich zurück an meinen Campingplatz am Priestlake. Übrigens ist das hier nicht ein Campingplatz wie man ihn sich am Gardasee vorstellt. Vielmehr ist es ein hügeliger kostenfreier Schotterparkplatz mit etwa 15 Stellplätzen. Die meisten Gäste parken hier und suchen dann einen der im Wald verteilten markierten Schlafplätze auf und richten sich dort ihr Lager mit Zelt ein. Ich hingegen schlafe natürlich in meinem Queensizebed am Parkplatz, wo ich Herr der Lage bin und seh wer neu ankommt und wieder abreist. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen hier: Leute beobachten und deren Gruppendynamik abschätzen und vorausahnen. Mittlerweile bin ich ziemlich gut.
Als ich also am Nachmittag an den Parkplatz zurückkomme, steht dort ein silber-gelber Van gleicher Marke und Baureihe auf „meinem Platz“. Ich stelle mich gegenüber und beobachte das Geschehen am Platz, während ich mir einen baue. Als dann ein ältere Frau aus dem Van steigt und freundlich grüßt, entschließe ich mich zu ihr zu gehen und hallo zu sagen. Bella ist 68, aus Parana, Brasilien und schon seit Jahren on the Road. Sie ist eine mega nette, sehr einfühlsame Mama, mit der ich mich gleich zum Abendessen verabrede. Sie will mir was leckeres kochen. Ich bringe Gras :D Zu essen gibt es dann schließlich eine Art Kuchen bestehend aus Süßkartoffel, verschiedenen Nüssen, Gewürzen und einen Tomate-Feta Salat, den ich bringe. Subba lecker und total nett und unterhaltsam, da mich Bella (Arabella) mit vielen aufregenden Geschichten aus ihre Leben unterhält.
Am nächsten Frühstücken wir zusammen, Bella macht uns leckere gegrillte Sandwiches mit dem restlichen Tomate-Käse Salat. Dazu gibt es herrlichen Café Olé aus dem Bialetti Kocher Brazilian Style! Kann es denn besser sein!? :) :) :) Nach einem gemütlichen Vormittag mache ich mich auf den Trout Lake zu umrunden auf dem Galloping Goose Trail. Die gemütliche 20km Runde beende ich wieder am steilen Ufer des Sees. Ein steiler schmaler Pfad führt hier fast senkrecht 50 Meter zum See hinab. Privatsphäre garantiert ;) Schnipi also raus und chill modus aktiviert.
Als ich gegen vier zurückkomme erwartet mich Bella schon fast sehnsüchtig. Es gibt wieder was leckeres zu essen und wie immer unterhalten wir uns lange über alles Mögliche und viel über ihr Leben.
Etwas später kommt Rob mit seinem Jeep vorbei, um sein Zelt abzuholen, das nach wie vor hinter ein paar Bäumen auf einem der markierten Plätze zusammen mit Kenny’s Campingsachen liegt. Gemeinsam räumen wir sein Zeug ins Auto und amüsieren uns herrlich beim Austauschen unserer Erinnerungen vom Sonntag Abend. Rob war ziemlich am Ende :D
Als ich am Abend die Camping-Stühle von Kenny für Bella und mich hole, begegne ich Dolly, einer Ringerin vom Zion National Park, die gerade nach einem freien Campingplatz sucht. Ich sag ihr, dass sie Kenny’s Zelt nehmen kann, da die beiden diese Nacht nicht mehr kommen würden. Dankbar nimmt sie und gesellt sich später zu mir und Bella. Gemeinsam genießen wir den Sonnenuntergang, herrliches Essen und ein wenig Gras. In Colorado übrigens legal.
Am nächsten Tag beschließen Dolly und ich im Skigebiet von Telluride einige der Trails mit unseren Bikes zu fahren. Praktischerweise hat sie einen Gepäckträger für zwei Fahrräder, sodass wir ihr Auto nehmen und Richtung Telluride aufbrechen. Dort angekommen suchen wir erst einmal einen Bikestore auf weil ich nach dem dritten Reifenplatzer in drei Wochen mal wieder einen neuen Ersatz-Schlauch brauche. Das stellt sich schwieriger heraus als es eigentlich sein sollte, da die Spezialisten hier mit 29er Schlauchgrößen wohl bisher wenig zu tun hatten. Im dritten Laden kann mir schließlich geholfen werden, während Dolly im zweiten ihre automatische Sattelstütze versucht fixen zu lassen. Auf dem Weg zum dritten Laden ist mir noch meine Kette gerissen. Auch das lasse ich dort, zusammen mit Gangschaltung reparieren und einstellen.
Oben am Berg angekommen, stürzen wir uns gleich in den ersten Trail und ich habe Riesen Spaß trotz fehlender Federung. Alle Mountainbiker, die sich hier auf Downhill trails bewegen, haben zumindest vorne eine Federung. Ich kompensiere durch steinharte Körperspannung und federe mit meinen Beinen und Armen. DAS IST SO GEIL :) Ich habe Downhiller eigentlich immer skeptisch betrachtet mit ihren klobigen und schweren Bikes. An diesem Tag bewundere ich sie und versuche mitzuhalten. Mein nächstes Rad zu Hause steht also fest :D
Unten angekommen stillen wir unseren Durst in der lokalen Brauerei von Telluride. Diese befindet sich in einem kleinen Örtchen vor Telluride, in dem lauter interessante Lokalitäten angesiedelt sind. Darunter die Brauerei mit ihren großen Edelstahltanks, eine Destillerie, eine kultige Bäckerei, ein bunter Blumenladen, ein Fitnessstudio, sowie eine Kaffeerösterei und ein Waschsalon. Ich mag es hier. Neben der Brauerei holen wir uns in einem durchgestylten Bistro noch einen Burito und gönnen uns dann unseren Flight of Beer aus der Brauerei - Fünf verschiedene Biere unserer Wahl. Ich trinke:
Freaky Fish - Belgian Double India Pale Ale, ABV: 8.5%, Pairings: With bold flavors, this is a big beer!
Face Down Bourbon Brown - Bourbon - Aged Brown Ale: ABV: 8.4%
Freaky Cab: Cabernet barrel - Aged Belgian DIPA, ABV: 8.5%
There Gose the Snow - Pineapple Gose, ABV: 4.6%: Subtly sour and a little sweet, this ale is a refreshing take on a nearly extinct German style, gose. Watermelon is the highlight of this lightly-hopped treat and gives it a hint of satisfying juiciness.
Fishwater Project: Double IPA
Am Abend sind wir wieder zurück am Priest Lake und Chillen gemütlich mit Bella. Am Tag darauf, es ist Freitag, verabschiedet sich Dolly von uns in der früh, da sie einen weiten Weg nach Zion vor sich hat und am Montag wieder arbeitet. Sie lädt mich zum Mountainbike dort hin und am Grand Canyon ein. Hört sich gut an, sage ich, und verspreche zu kommen. :) Mit Bella fahre ich anschließend nach Rico zu den Hot Springs. Die sind heiße Quellen, welche hier durch vulkanische Aktivität an der gesamten Westküste vorkommen. Hier ein Link mit sämtlichen thermalen Quellen aufgelistet auf einer Karte. Hier Chillen wir gemeinsam und seifen uns mit drei verschieden Condiotionern die Haare ein. Witzig :D Dabei ist das Wasser so warm, dass ich mich alle paar Minuten in den frisch-kalten Doloresre Fluss lege zum abkühlen.
Am Nachmittag fahre ich nach Telluride und besuche Kenny und Rob. Dort wasche ich meine Wäsche und gehe dann am Abend mit Rob ein Bierchen trinke und Billard spielen. Am nächsten Tag bin ich von den beiden zum BBQ eingeladen, das dessen Chef in der Nähe des Woods Lakes ausrichtet. Hier parke ich mein Auto und gehe erstmal eine Runde radeln hoch zum Woods Lake. Ein Gewitter zieht durch, doch bis ich oben angekommen bin, scheint die Sonne schon wieder und ich bin wieder trocken. :) Unten angekommen, sind Kenny und Rob schon wieder abgehauen, ich lasse mich herrlich von deren Chef begrillen und plaudere mit ihm eine gute Stunde über seinen Beruf als Eventmanager und Aufbauen, seine mexikanische Frau, die er im Internet kenngelernt hat und über Kenny & Rob, die sich immer wieder zanken. Das Fleisch schmeckt köstlich, ich werde mit Bier versorgt und zudem bietet mir der Chef einen Job bei sich im nächsten Sommer an. Ich sage, hört sich gut an und verspreche wieder zurück nach Telluride zu kommen.
Am Abend besuche ich noch Kenny und Rob auf Einzwei Bierchen. Gegen zehn fahre ich an den nächstgelegenen kostenfreien Campingplatz, Mill Creek Road, oberhalb von Telluride am Berg. Dort stoße ich auf Kale (25), einen sehr netten Berg und Canyonführer aus Zion, der gerade auf der Durchreise nach Denver zu seinem Vater ist, der dort mit Krebs im Krankenhaus liegt. Gemeinsam fahren wir am nächsten morgen nach Telluride zum Frühstücken und dann weiter nach Rico, wo ich ihm die Hot Springs zeige. Danach trennen sich unsere Weg wieder. Er fährt weiter nördlich, ich südlich Richtung Flagstaff, Arizona.
Saneamiento Ambiental de Berisso continúa llevando adelante acciones de fumigación, limpieza de tanques, clorado y desratización en distintos establecimientos educativos y playas de la ciudad.
Las mismas, se llevan a cabo en el marco de las acciones preventivas para evitar la proliferación del mosquito transmisor de dengue, que como complemento van acompañadas de una campaña de descacharreo en los distintos barrios del distrito.
En tal sentido, las tareas se han desarrollado en el Balneario La Balandra, Isla Paulino, Playa Palo Blanco y Bagliardi, Con respecto a los establecimientos escolares, se efectuaron acciones en las escuelas Nº 20, 8, 9, 10, 14, 17, 19, 21, 22, 23 24 y 25 y en los jardines de Infantes Nº 902, 903, 905, 908, 909, 911, 912, 913 y 914.
En tanto, los trabajos de fumigación se desarrollaron en el Barrio YPF, en la calle Carlos Gardel entre 150 y 151, en el Cementerio Parque local, Depósito (Av. Montevideo y 8), Camping (Ruta 15 y 74 – Los Talas) y Vivero Municipal (18 y 155) y Parque Cívico.
También en el Archivo del Hospital Larrain, la Pista de Atletismo “Olmi Filgueira”, el Quincho Municipal y las Plazas Mosconi y Almafuerte.
Además se efectuaron acciones de desratización en predios abandonados (160 16 y 17), en domicilios que solicitaron dicha medida de prevención, entre muchos otros puntos de la ciudad.
Cabe destacar que es importante la desinfección periódica de tanques, cisternas o depósitos de agua ya que con el tiempo se acumulan sedimentos barrosos, los que fomentan la crianza de toda clase de organismos nocivos para la salud. Desde el área, se informa que quienes deseen obtener cebos raticidas pueden acercarse a la Delegación Zona I, para los vecinos que residen en La Franja, a la Delegación II para aquellos que viven en esa zona y los del caso urbano pueden dirigirse a la Exhilandería en Av. Montevideo 8 y 9.
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Fumigación, desratización y limpieza de tanques en #Berisso Saneamiento Ambiental de Berisso continúa llevando adelante acciones de fumigación, limpieza de tanques, clorado y desratización en distintos establecimientos educativos y playas de la ciudad.
Colorado Movie Theatre Shooting
(CNN) -- A heavily armed gunman attacked an Aurora, Colorado, movie theater early Friday, tossing tear gas before opening fire on the terrified audience and killing 12 and wounding 38, authorities said. The theater was showing the new Batman movie, "The Dark Knight Rises." Witness recalls chaos after gunman bursts into theater One of the injured was just 3 months old, according to hospital workers. Police arrested a man believed to be the shooter in a rear parking lot of the theater, Frank Fania, a police spokesman, told CNN. "He did not resist. He did not put up a fight," Fania said. Police seized a rifle and a handgun from the suspect, and another gun was found in the theater, he said. Two federal law enforcement sources involved in the investigation identified the suspect as James Holmes, 24, of Aurora, Colorado. KMGH: Mass shooting inside Aurora movie theater Suspect warns of explosives in his home Witness: Little girl wasn't moving Witness sees shots through theater wall Police describe Batman shooting scene Aurora Police Chief Dan Oates said there was no evidence of a second gunman, and FBI spokesman Jason Pack said it did not appear the incident was related to terrorism. President Barack Obama said he and first lady Michelle Obama were "shocked and saddened" by the shooting and pledged the administration's support for victims of the shooting. "As we do when confronted by moments of darkness and challenge, we must now come together as one American family," Obama said. Chaos broke out during the showing of "The Dark Knight Rises" at the Century Aurora 16 theater when the shooting began, police and witnesses said. Police said the gunman appeared in the front of the theater and threw a smoke bomb before opening fire. A federal law enforcement official told CNN the smoke bomb described by witnesses was tear gas. It was unclear how the man got into the theater, but witnesses told CNN affiliate KUSA that he came in through an emergency door. One movie-goer, who was not identified, told KUSA the gunman was wearing a gas mask. KUSA: One person in custody Some people in the audience thought the thick smoke and gunfire was a special effect accompanying the movie, police and witnesses said. The smoke smelled like a Fourth of July firework, said CNN iReporter Adam Witt. It took a few gunshots before he figured out what was going on. "There were so many people running," he said. "I didn't look back. I just remember getting up from the floor and shouting, 'We have to run.'" Witt said he held his wife's hand as they rushed out of the theater. "There was a moment where I lost her hand, but I grabbed her shirt," he said. "We didn't let go of each other." Quentin Caldwell, who was attending a screening in the adjacent theater, said he wasn't sure at first what was going on, despite hearing a "pop, pop, pop, pop" sound. "We really didn't know something was happening until someone came from the left entrance and said we should not go outside because somebody with a gun was out there," he said. Armed guards appeared at the theater exit and demanded audience members raise their arms to ensure they were not carrying weapons, then told them to run, Caldwell said. "Outside was chaos. There was wounded everywhere," he said. Cell phone video taken by someone at the theater showed scores of people screaming and fleeing the building. Some had blood on their clothes. One police officer carried a girl believed to be about 9 with gunshot wounds to her back out of the theater, a witness said. "She wasn't moving." Witness: 'We have to run' Officers rushed many of the wounded to hospitals in their patrol cars. Authorities also have evacuated the suspect's Aurora apartment building after he made a statement about explosives in his unit, Oates said. The shooter used at least four guns -- an "AK type" rifle, a shotgun and two handguns, a federal law enforcement official told CNN. The source also said the shooter used tear gas. Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms agents have searched the suspect's car and went to his home to search for explosives, agency spokesman Tom Mangan said. Law enforcement officers who searched the suspect's apartment found "items of interest," a federal law enforcement source involved in the investigation told HLN. He did not elaborate. A woman who lives across the street from where the suspect is believed to live said her building was evacuated by police around 4 a.m. "They told us there was a bomb or bomb material located in the house across the street from us." Rebecca Bradshaw said. In addition to looking into the possibility of explosives, ATF agents also are conducting emergency traces on the weapons used to see how they were obtained, Mangan said. KWGN: Witnesses first thought gunfire was part of movie Police initially said 14 people had died -- 10 in the theater and four at area hospitals, but revised the death toll to 12 later Friday morning, according to Aurora Police Lt. Jad Lanigan. Several people remained in critical condition at area hospitals. Of the wounded, at least 20 were being treated at the University of Colorado Hospital, said spokeswoman Jacque Montgomery. All of the wounded suffered from gunshot wounds, which ranged from minor to critical, she said. "They're arriving by police, by ambulance. Some are walking in," she said. The victims being treated there ranged in age from 3 months to 45, the hospital said. Denver Health Center had six patients from the shooting, one in critical condition and five in fair condition, said Shelly Davis, house supervisor. Swedish Health Center spokeswoman Nicole Williams said her hospital was treating three people, two of them in critical condition and one in fair condition. A fourth patient was on the way, she said. Parker Adventist Hospital was treating two people for minor injuries, according to a spokeswoman. Hundreds of police officers descended on the theater, and the FBI has joined the investigation. "We were calling for help from every police and fire agency," Fania said. Warner Bros., the studio behind the movie, said the company and filmmakers were "deeply saddened" to learn of the incident. The studio canceled the movie's Paris premiere, while New York police Commissioner Raymond Kelly said his officers would watch over screenings of "The Dark Knight" to prevent copycat shootings. Aurora, a Denver suburb, is about 13 miles from Littleton, Colorado -- site of the April 1999 Columbine High School massacre. In that incident, two teenage students, Dylan Klebold and Eric Harris, armed themselves with guns and bombs and opened fire inside the high school. They killed 13 people and wounded 23 others before killing themselves.