Macht Cola schlau?
Der durchaus interessante und sehr lehrreiche Block über körperorientierte Verfahren wurde abgeschlossen mit einer kleinen Mittagspause, sodass alle Kursteilnehmer diesen Einstrom von Information auch noch einmal verarbeiten konnten. Ausgeruht, gestärkt und offen für neue Eindrücke begaben wir uns alle wieder in unseren Seminarraum, gespannt was uns denn nun beim „Cola-Versuch“ erwartete.
Die Gruppe um Mirjam, Anne, Steven und Ajescha teilten uns nun in 4 Gruppen ein, und auf jede Gruppe wartete im Nebenraum ein Becher mit Cola. Nachdem alle Kursteilnehmer ihre Cola ausgetrunken hatten, durften wir zurück in den Seminarraum und uns wurde ein Test zur Erfassung der kognitiven Leistung vorgelegt. Diesen sogenannten d2 Test sollten wir nun alle bestmöglichst ausfüllen. Damit hatten wir den praktischen Teil auch schon überstanden, und wurden daraufhin postexperimentell von der Gruppe gefragt, was denn der Unterschied zwischen den Gruppen war und welche Ergebnisse wir im Vergleich der Gruppen erwarten würden.
Bei den 4 Gruppen handelte es sich um 2 Gruppen mit zuckerhaltiger Cola (Coca Cola + Pepsi) und 2 Gruppen Cola ohne Glucose-Anteil (Cola Zero, Pepsi Light). Die verschiedenen Gruppen wurden hinsichtlich ihrer kognitiven Leistung im d2 Test in Abhängigkeit der unterschiedlichen Glucosezufuhr untersucht. Die aufgestellte Hypothese lautete nun „Glucose steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns“.
Die Auswertung der Gruppe zeigte, dass es bei dem Vergleich der Ergebnisse mit Hilfe eines T-Tests für eine gerichtete Unterschiedshypothese keinen signifikanten Unterschied zw. der Gruppe mit hohem Glucose-Anteil und der Gruppe ohne Glucose-Anteil hinsichtlich der kognitiven Leistung gab.
Auch wenn der gewünschte Effekt der Glucose ausblieb und die Hypothese nicht bestätigt werden konnte, war es doch eine abwechslungsreiche Übung, die allen Kursteilnehmern Spaß gemacht hat.
Hier findet ihr noch einmal den Wikileak zum Cola-Versuch.











