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Konzertvenues in Köln – Vom Keller bis zur Arena
Köln ist eine Stadt, die nachts richtig lebendig wird. Und wer einmal durch die Straßen läuft, hört es überall: Musik. Egal ob Indie, Elektro, Jazz, Hip-Hop oder Klassik. Die Stadt hat für jeden Geschmack die passende Bühne. Und das Beste: Viele Orte sind nicht nur zum Zuhören da, sondern auch perfekt, um neue Leute kennenzulernen. Hier sind unsere Favoriten.
Für den ersten Einstieg: Die Kantine Die Kantine ist so was wie die gute Stube der Kölner Musikszene. Nicht zu groß, nicht zu klein, und das Programm ist eine bunte Mischung aus lokalen Bands und überregionalen Acts. Die Atmosphäre ist entspannt, das Bier ist günstig, und weil die meisten Konzerte im Stehen stattfinden, kommt man schnell mit den Leuten neben dir ins Gespräch. „Kennst du die Band?“ – „Ne, aber hört sich gut an!“, und schon bist du drin. Perfekt für einen entspannten Abend mit Freunden oder allein, um neue Musik zu entdecken.
Für die große Bühne: Palladium / E-Werk Die beiden Hallen im Kölner Süden sind die Heavyweights der Stadt. Hier spielen die Bands, die du von deiner Playlist kennst – von Indie-Lieblingen bis zu internationalen Größen. Das Palladium ist mit seiner Kapazität von knapp 4.000 Leuten eine der größeren Locations, aber trotzdem fühlt es sich nie so anonym an wie eine reine Arena. Das E-Werk direkt nebenan ist etwas kleiner und hat einen ganz eigenen Charme – die alte Industriehalle gibt jedem Konzert eine besondere Atmosphäre. Tipp: Komm früh genug, dann kannst du vor der Show noch in einer der angrenzenden Bars was trinken und Leute treffen.
Für den Underground vibe: Gebäude 9 Das Gebäude 9 ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die abseits des Mainstreams unterwegs sein wollen. In einem alten Industriegebäude am Deutzer Hafen gelegen, ist es ein Ort für alternative Kultur, Punk, Elektro und experimentelle Musik. Die Location ist rau, ungeschliffen und genau deshalb so besonders. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um die Musik und die Community. Perfekt, um mit Gleichgesinnten abzuhängen und vielleicht den/die ein oder andere/n Künstler/in kennenzulernen, der/die später mal groß rauskommt.
Für den kleinen, feinen Rahmen: Blue Shell Die Blue Shell ist eine Institution in Köln. Seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für Musikliebhaber/innen, mit einem Programm, das von Indie über Punk bis zu Singer/Songwriter Abenden reicht. Der Laden ist klein, die Bühne ist niedrig, und du stehst quasi direkt vor den Musiker/innen. Die Stimmung ist intim, und nach dem Konzert sitzt man oft noch bei einem Bier zusammen und quatscht mit den Künstler/innen oder anderen Gästen. Wer hier allein hingeht, ist am Ende des Abends selten noch allein.
Für die große Show: Lanxess Arena Ja, die Lanxess Arena ist riesig. 20.000 Leute, riesige Produktionen, und die ganz großen Namen. Aber sie ist auch ein Erlebnis für sich. Wenn du schon immer mal sehen wolltest, wie ein Konzert auf diesem Level läuft, von der Lichtshow bis zur Bühnentechnik, dann ist das der Ort. Und klar, in so einer großen Halle ist es schwerer, Leute kennenzulernen. Aber davor, an den Bierständen oder auf dem Vorplatz, ist die Stimmung ausgelassen, und die Vorfreude verbindet. Tipp: Schau dir vorher an, ob es Vorbands gibt, die sind oft lokale Acts, die du sonst in kleineren Clubs sehen kannst.
Für den Latin Party Vibe: Yuca Club Der Yuca Club ist der Ort, an dem die Nacht so richtig Fahrt aufnimmt. Hier gibt es regelmäßig Live Konzerte mit einem Fokus auf Latin, Salsa, Reggaeton und internationale Beats, aber auch Indie- und Elektro-Acts sind oft im Programm. Die Location ist modern, die Bar gut ausgestattet, und die Tanzfläche wird schnell zum Mittelpunkt des Abends. Perfekt, um nach einem Konzert noch zu bleiben, zu tanzen und neue Leute kennenzulernen. Ehrenfeld halt.
Für den alternativen Charme: Live Music Hall Die Live Music Hall ist ein echter Klassiker im Kölner Nachtleben. Seit Jahrzehnten eine feste Größe für Live Konzerte aller Genres. Von Rock über Metal bis zu Hip-Hop und Elektro. Die Location hat diesen typischen 90er Club vibe, den man liebt oder lieben lernt: dunkel, etwas abgenutzt, aber voller Charakter. Die Akustik ist überraschend gut, und weil die Halle nicht riesig ist, kommt man auch hier schnell mit anderen Gästen ins Gespräch. Bonus: Nach dem Konzert geht's oft noch in den angrenzenden Clubbereich weiter.
Unsere Geheimtipps: Artheater, Helios 37 Das Artheater ist ein Multifunktionsort, der weit über Konzerte hinausgeht. Theater, Kunst, Lesungen und eben auch regelmäßig Konzerte. Die Location ist klein, gemütlich und hat einen ganz eigenen Charme. Besonders cool: Die Mischung aus etablierten Acts und Newcomern, die hier eine Bühne bekommen. Weil das Arttheater auch ein Café und eine Bar hat, kannst du hier entspannt den ganzen Abend verbringen, ohne woanders hinziehen zu müssen.
Das Helios 37 ist ein Kulturzentrum mit richtig viel Geschichte. Früher ein Fabrikgebäude, heute ein Ort für Konzerte, Partys, Theater und Ausstellungen. Das Programm ist breit gefächert von Elektro über Indie bis zu experimenteller Musik. Die Räume sind weitläufig, die Atmosphäre ist offen, und weil das Helios auch ein Café und eine Bar hat, kannst du hier problemlos den ganzen Abend verbringen. Besonders cool: Die Mischung aus Veranstaltungen zieht ein buntes Publikum an, und die Chancen, hier interessante Leute zu treffen, sind hoch.
Fazit: Kölns Konzertszene ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Egal ob du in einer riesigen Halle stehst oder in einem kleinen Kellerclub, die Musik verbindet. Trau dich, Leute anzusprechen, nach der Band zu fragen oder einfach zu sagen: „Hey, cooles Shirt!“ In Köln ist das nicht aufdringlich, ganz im Gegenteil sogar! Auf Konzerten habe ich meine engsten Freunde kennengelernt ;)
Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! :D
Eure Denise ★
Cafés & Bars – Kölsch trinken, lernen, Leute treffen
Köln ist nicht nur die heimliche Hauptstadt des Karnevals – die Stadt hat auch eine vielfältige Café- und Barszene. Egal ob du am Laptop sitzt, den nächsten Abend planst oder einfach nur neue Leute kennenlernen willst: hier sind ein paar Spots, die du auf dem Schirm haben solltest.
Zum Netzwerken und Abhängen: Wohngemeinschaft Jedes Zimmer der alten WG ist ein eigener Raum mit eigenem Vibe. Hier triffst du auf Kölner Kulturschaffende, Studis aus allen Richtungen und ab und zu jemanden, der noch Leute für ein Projekt sucht. Die Bar ist günstig, die Atmosphäre entspannt, und die Wände sind voller Kunst. Perfekt, um nach einem langen Tag runterzukommen.
Zum Feiern und neue Leute treffen: Pimock Pimock ist der Laden, den man kennen muss. Tagsüber Café, abends Bar – und der Clou: Der Espresso Martini kostet hier nur 5€, und zwar zu bestimmten Zeiten, die du im Auge behalten solltest. Perfekt für Studis, die nicht pleite gehen wollen, aber trotzdem was erleben möchten. Die Mischung aus Gästen ist bunt, die Musik läuft, und die Chancen, hier interessante Leute zu treffen, sind hoch. Ehrenfeld ist sowieso der Bezirk für Kreative, also hin da!
Besonderer FLINTA Space: Asimmetric Bar Die Asimmetric Bar ist mehr als nur eine Bar. Sie ist ein richtiger Community-Ort. Besonders hervorzuheben sind die regelmäßigen FLINTA Events, die hier stattfinden. Dazu gehört das FLINTA Coworking, ein offener Raum für alle FLINTA Personen, der tagsüber zum Arbeiten, Vernetzen und Austauschen einlädt. Entspannte Atmosphäre, kostenloser Kaffee und Tee, und die perfekte Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Ein Safe Space, der extra dafür gemacht ist, dass Menschen zusammenkommen, quatschen und sich wohlfühlen. Die Bar selbst hat täglich ab 18:00 Uhr geöffnet, und das Programm reicht von experimenteller Live-Musik bis zu entspannten Abenden. Ein absoluter Gewinn für Ehrenfeld und für alle, die einen inklusiven Ort zum Abhängen suchen. Funfact: Die Asimmetric ist inzwischen die Stammbar unseres Kurses. Nach dem Heimkino im Cinenova sind wir oft noch hingegangen, haben den Abend ausklingen lassen und die Filme diskutiert. Bisher war jeder Besuch dort ein richtig schöner Abend, egal ob mit der ganzen Gruppe oder nur zu dritt;)
Zum Arbeiten und Verweilen: Café Goldmund Drinnen ist es cozy, die Wände sind voller Bücher, und der Kaffee schmeckt nicht nach Verbranntem – ein seltener Luxus. Perfekt, um zwischen den Vorlesungen runterzukommen oder an der nächsten Hausarbeit zu sitzen. Wer hier allein ankommt, findet meist schnell Anschluss, weil die Leute offen sind und gerne ins Gespräch kommen. Tipp: Setz dich an den großen Tisch hinten, da wird oft diskutiert.
Süße Kätzchen: Café Katzentempel Ja, du hast richtig gehört, ein Café, in dem dich Katzen beim Lernen beobachten. Der Katzentempel ist der perfekte Ort, um nach einem stressigen Tag runterzukommen. Du bestellst dir einen Kaffee, streichelst eine der Katzen und plötzlich ist das Problem von eben gar nicht mehr so schlimm. Die Atmosphäre ist entspannt, die Katzen sind zutraulich, und die Gespräche entstehen hier ganz von selbst – besonders, wenn jemand fragt: „Wie heißt die da?“
Zum Quizzen und Grölen: EDP / Irish Pubs (vor allem am Heumarkt) Wenn du Bock hast, Leute kennenzulernen, ohne angesprochen werden zu müssen, dann geh zu einem Quizabend. Der EDP und die Irish Pubs rund um den Heumarkt (wie das Jameson's oder The Lir) bieten regelmäßig Quiz- und Karaokeabende an. Du setzt dich einfach an einen Tisch, fragst, ob du mitmachen kannst und zack, hast du ein Team. Die Stimmung ist ausgelassen, das deliziöse Guinness fließt, und am Ende des Abends hast du nicht nur neue Leute kennengelernt, sondern vielleicht auch ein bisschen was gelernt, wenn die Fragen gut sind. Karaoke ist natürlich die Königsdisziplin. Wer da auf die Bühne geht, hat direkt alle Herzen gewonnen. Viel Glück beim "splitten des G's" ;)
Unsere Geheimtipps: Café Rothkehlchen & Villa Kalka Kalk ist vielleicht nicht der erste Stadtteil, an den man denkt, wenn es um Cafés geht – aber genau das macht den Reiz aus. Das Café Rothkehlchen ist ein kleiner, feiner Laden mit richtig viel Herz. Hier gibt es Kuchen und Gebäck, die alle vegan sind und zwar so lecker, dass du den Unterschied gar nicht merkst. Ob Brownie, Zitronenkuchen oder saisonale Teilchen, die Auswahl wechselt regelmäßig, und alles wird mit Liebe gemacht. Perfekt, um bei einem iced Matcha Latte den Nachmittag zu verbringen und mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.
Nicht weit entfernt liegt die Villa Kalka. Mal Café, mal Kulturort, mal Veranstaltungsraum. Hier gibt es regelmäßig kleine Konzerte, Lesungen und offene Treffen, bei denen man schnell Leute kennenlernt. Der Garten lädt im Sommer zum Verweilen ein, und die Atmosphäre ist so entspannt, dass man sich direkt wie zu Hause fühlt. Für alle, die abseits der bekannten Pfade unterwegs sein wollen, sind das Rothkehlchen und die Villa Kalka ein absolutes Muss.
Fazit: Kölns Café- & Barszene ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Nimm dir Zeit, probier dich durch, und vor allem: Trau dich, Leute anzusprechen. In Köln sagt man schnell „Kann ich mich zu dir setzen?“, das ist keine Seltenheit. Das ist die kölsche Vita!
Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! :D
Eure Denise ★
Coole Get-Togethers, um in Köln neue Leute kennenzulernen
Köln ist bekannt für seine offene, gesellige Art, aber wo kann man eigentlich am besten neue Leute kennenlernen? Das habe ich mich gefragt und bin auf die suche gegangen: von internationalen Meetups über feministische Kollektive bis hin zum Kneipenquiz mit Kultstatus.
Social Melting Pot
Wer in Köln lebt oder gerade erst zugezogen ist und Lust hat, seinen Freundeskreis zu erweitern ist genau richtig beim Social melting Pot im Goldfinger auf der Friesenstraße. Das Konzept ist simpel, aber effektiv: Internationale Kölner:innen und Einheimische treffen sich hier, um neue Connections zu knüpfen. Das Besondere ist das Flaggen-System. Jede Person zeigt mit kleinen Flaggen, welche Sprachen sie spricht. Das macht das Kennenlernen wirklich einfach und sorgt dafür, dass man nie ganz allein ist, wenn man auf eine Sprachbarriere trifft.
Für nur wenige Euro Eintritt sind sowohl die Flaggen als auch ein Getränk bereits inklusive.
2. The Girls Club
The Girls Club ist ein besonderes Kollektiv. Es will junge Frauen in ihren Zwanzigern miteinander vernetzen. Das Kollektiv bietet viele verschiedene Aktivitäten in ganz Nordrhein-Westfalen an. Es gibt regelmäßige „Walk&Talk“ Runden und einen Buchclub Außerdem gibt es Karaoke Abende, Spieleabende, Pilates Sessions und sogar Stand-up-Paddling. Genau diese vielfalt macht den Girls Club so besonders: Egal, ob man sportlich sein, über Bücher reden oder einfach nur einen entspannten Abend mit neuen Leuten verbringen will - hier findet man bestimmt das Richtige.
3. Pubquiz in der Tankstelle
Jeden Montag veranstaltet „die Tankstelle“ auf der Kyffhäuserstraße das legendäre Montagsquiz. Von 20:30 Uhr bis 23:30Uhr wird getüftelt, gerätselt und um den Sieg gespielt. Das Gute daran: Man braucht keine eigene Freundesgruppe, um mitzumachen die Teams bilden sich von selbst aus den anwesenden Gästen. Damit ist das Montagsquiz ideal, um zwanglos nette Bekanntschaften oder sogar neue Freundschaften zu schließen.Die Sieger:innen des Montagsquiz können sich über eine Flasche “Tankstellensprit Spezial" freuen.
Die Tankstelle selbst ist auch einen Besuch wert. Ab und zu wird am Dienstag eine Pokerrunde veranstaltet und Sonntags wird oft der Tatort auf einer großen Leinwand gezeigt. Diese Angebote machen die Tankstelle zu einem Ort, den man regelmäßig besuchen sollte.
4. Der lange Donnerstag im Museum Ludwig
Einmal im Monat wird aus einem gewöhnlichen Museumsbesuch ein echtes Erlebnis: Am ersten Donnerstag jedes Monats verlängert das Museum Ludwig seine Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Ab 17 Uhr kostet der Eintritt dann nur noch 7 Euro und für Kölner:innen ist er sogar komplett kostenlos. Geboten wird an diesen Abenden weit mehr als nur Kunst an der Wand: Live-Konzerte, Kabarett, Artist Talks und andere Programmpunkte sorgen für einen aufregenden Abend.
Mein Highlight ist die Museumsterrasse, der ideale Ort, um schnell mit anderen Besucher:innen ins Gespräch zu kommen und dazu ist der Ausblick wirklich atemberaubend. Auch wenn es an diesen Abenden ziemlich voll werden kann, muss man das mindestens einmal erlebt haben sollen.
5. The Corkonian Irish Pub
Für alle, die es lieber gemütlich mögen: Der Corkonian ist ein waschechtes Irish Pub mit warmer, einladender Atmosphäre. Regelmäßig gibt es Live-Musik und Sportübertragungen, und wer Lust auf ein Brettspiel hat, ist hier auch richtig. Gegen Pfand kann man unterschiedliche Brettspiele ausleihen, eine unkomplizierte Art, mit anderen Gästen ins Gespräch und ins Spiel zu kommen.
Die Stimmung ist hier durchweg gut, der Laden auch meist gut gefüllt, und freundliche Gesichter sind garantiert. Bislang ist mir dort noch keine unfreundliche Person über den Weg gelaufen. Genau das macht den Corkonian zu einem verlässlichen Ort für einen entspannten Abend mit der Chance auf neue Bekanntschaften.
6. Cut Cologne
Wer in der Kölner Filmszene unterwegs ist oder einfach mal reinschnuppern möchte, sollte sich die CUT Cologne nicht entgehen lassen. Das Event bringt vor allem junge Filmschaffende zusammen. Von anstrebenden Regisseur:innen und Produzent:innen über Autor:innen bis hin zu einer ganzen Menge Schauspieler:innen ist hier jeder zu finden. Genau diese Mischung macht die Atmosphäre so besonders: Man trifft nicht nur Gleichgesinnte aus der eigenen Ecke der Branche, sondern kommt schnell mit Menschen ins Gespräch, die aus völlig anderen Bereichen des Filmemachens kommen.
Damit das Kennenlernen nicht dem Zufall überlassen bleibt, gibt es clevere Icebreaker um mit möglichst vielen unterschiedlichen Leuten ins Gespräch zu kommen, ohne dass es sich aufgezwungen anfühlt.
Das absolute Highlight ist aber das Pitch Battle: Hier kann man seine eigene Projektidee vor Publikum präsentieren, sich sichtbar machen und im besten Fall sogar einen Preis gewinnen. Auch wer nicht selbst pitcht, profitiert vom Format, weil es automatisch Gesprächsstoff für den restlichen Abend liefert. Da wirklich alle Anwesenden mit dem klaren Ziel da sind, sich zu vernetzen, dauert es meist nicht lange, bis man in ein spannendes Gespräch verwickelt ist.
Der Standort wechselt von Ausgabe zu Ausgabe, sodass man bei jedem Besuch eine neue Ecke von Köln kennenlernt.
Eure Anna
Die Besten Kinos in Köln
Köln hat eine sehr vielfältige Kinolandschaft: vom gemütlichen Arthouse Kino bis zum Nachbarschaftskino mit Biergarten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich habe mir die schönsten Kölner Kinos genauer angeschaut, hier meine Eindrücke.
Alle der hier vorgestellten Programmkinos gehört zu Cineville. Für rund 20 bis 22 Euro im Monat kann man damit in den teilnehmenden Kinos so oft ins Kino gehen, wie man möchte.
Cinenova
Das Cinenova ist das einzige Kino in Ehrenfeld und punktet mit einem breiten Programm: Neben Arthouse-Filmen laufen hier auch die aktuellen Blockbuster, dazu kommen regelmäßige Anime-Specials und Sneak Previews. Im Sommer verwandelt sich der Außenbereich des angrenzenden Bistros in ein Open-Air-Kino. Praktisch: Es gibt einen kostenfreien Parkplatz im Hinterhof, dazu die gute Lage direkt an der Venloer Straße, sodass man sich vor oder nach der Vorstellung noch schnell etwas zu essen holen kann.
Ein echtes Highlight ist die Reihe Heimkino: Jeden Mittwoch laufen hier Klassiker und Hidden Gems zu einem wechselnden Monatsthema, ein super Ort, um junge Filmschaffende in Köln kennenzulernen. Veranstaltet wird die Reihe von der Flugmodus GmbH, und mit etwas Glück gibt es bei den Vorstellungen sogar Cineville-Merch oder ein Cineville-Abo zu gewinnen.
Nachos sucht man hier zwar vergeblich, dafür gibt es sehr leckeres Popcorn und Getränke zu fairen Preisen.
2. Rex am Ring
Wer günstig ins Kino möchte, ist im Rex am Ring genau richtig. Das Kino punktet mit vielen Sälen in unterschiedlichsten Größen, leider aber auch in unterschiedlichsten Qualitätsstufen, und zeigt sowohl die neuesten Blockbuster als auch Klassiker, die man nicht verpassen sollte. Die Snacks gibt es im Self-Service-Stil in wiederverwendbaren Schalen, und die Nachos gehören zu den besten der Stadt, ohne dass man dafür gleich eine Niere verkaufen muss. Dazu kommen bequeme Sitze und eine wirklich gute Bahnanbindung, da das Kino zwischen Friesenplatz und Rudolfplatz zu finden ist.
Bekannt wurde das Rex unteranderem als eines der erfolgreichsten „One-Dollar-Kinos" Deutschlands, in dem Filme zu besonders günstigen Preisen liefen. Bis heute prägt dieses Konzept den fairen Ticketpreis. Das Programm ist breit gefächert: Von aktuellem Hollywood- und Arthousekino über Klassiker und Dokumentarfilme bis hin zu Animes und thematischen Filmreihen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
3. Odeon
Das Odeon ist für mich das Arthouse-Kino schlechthin in Köln. Das Traditionshaus an der Severinstraße in der Südstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die 1920er Jahre reicht, und ist heute das einzige Kino im Viertel. Das Programm ist außergewöhnlich und zeigt Filme, die man sonst nirgendwo in der Stadt findet: Der Fokus liegt klar auf europäischen und deutschen Produktionen, ergänzt um Filmkunst aus aller Welt sowie feste Programmpunkte wie die Französischen Filmtage im Frühsommer und ein eigenes Bollywood-Festival.
Popcorn und Nachos gibt es hier nicht, dafür ein Café im Foyer und einen Biergarten auf der Rückseite.
4. Lichtspiele Kalk
Als einziges Kino auf der rechten Rheinseite hat das Lichtspiele Kalk eine besondere Rolle. Es liegt an der Kalk-Mülheimer Straße in den Räumen der ehemaligen Union-Lichtspiele, in denen schon in den Nachkriegsjahren Filme liefen. Nach fast 45 Jahren Kinopause wurde das Haus Ende 2017 wiederbelebt. Es gibt nur einen Saal mit ca 90 gemütlichen Sitzplätzen, dafür aber ein richtig gutes Programm mit vielen Klassikern und speziellen Events, jeden Monat läuft zum Beispiel ein Studio-Ghibli-Film. Zu den festen Programmreihen gehören außerdem „Cinemania Kalk" sowie die auf alten 35mm-Kopien zurückgreifende Reihe „Something Weird Cinema" für Fans von Trash- und Exploitationfilmen.
Das Popcorn ist angenehm süß, dazu gibt es eine breite Auswahl an Bier und leckeren Kaffee. Insgesamt eine sehr gemütliche Location mit nettem Personal. Wer möchte, kann sich hier sogar den ganzen Kinosaal für private Vorführungen oder Geburtstagsfeiern mieten.
5. Off Broadway
Das Off Broadway ist mit nur zwei Sälen richtig süß und gemütlich. Zu finden ist es an der Zülpicher Straße. Man geht dafür durch eine Toreinfahrt in einen kleinen Hinterhof mit verglastem Foyer, was dem Kino direkt eine besondere, fast versteckte Atmosphäre verleiht. Die Kinoadresse hat schon seit den 1940er-Jahren Tradition und ist als Arthouse-Kino bekannt für Filme in Originalfassung mit Untertiteln.
Besonders hervorzuheben ist die Reihe Best of FLINTA, in der ausschließlich Filme von FLINTA-Regisseur*innen gezeigt werden. Daneben gibt es weitere feste Programmpunkte für internationales und ungewöhnliches Kino. Zum gemütlichen Hinterhof-Charme gehört außerdem ein kleiner Biergarten. Als kleines Extra-Highlight gibt es sogar eine Kinokatze.
6. Metropolis
Das Metropolis am Ebertplatz besticht durch seine historischen Säle und eine gute ÖPNV-Anbindung. Das Haus wurde bereits 1950 eröffnet und hat seitdem einige Wandlungen durchgemacht, bevor es zum heutigen Programmkino mit drei Sälen wurde. Die U-Bahn-Haltestelle Ebertplatz liegt praktisch vor der Tür, alternativ gibt es Parkmöglichkeiten am Theodor-Heuss-Ring.
Auch bei den Snacks setzt das Metropolis auf Self-Service, und die sind dabei sehr lecker und günstig. Die Tickets sind günstig, das Programm eher mainstreamlastig, wird aber immer wieder durch Sondervorstellungen und besondere Reihen aufgelockert, dazu kommt ein besonders liebevoll kuratiertes Kinderfilmprogramm.
Eure Anna
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