Die selbsternannten Minimalisten sind auf Netflix, YouTube und auf ihrer eigenen Webseite unterwegs. Falls ihr kein Netflix besitzt, schaut Euch einfach mal den Trailer unten an oder leiht Euch das Buch der zwei Minimalisten in der Bibliothek aus. In der Dokumentation habe ich ebenfalls die „lifeedited“ Firma kennengelernt: Sie spezialisiert sich auf die bestmögliche Wohnraumausnutzung in Großstädten, in denen das allbekannte Problem zu wenig Platz für zu viel Geld zu finden ist. Auf der Internetpräsenz des Unternehmens könnt ihr auch Rubriken wie „Tipps“ und „Verhalten“ entdecken. Klickt Euch durch die verschiedenen architektonischen Projekte, die auf kleinstem Platz ein effizientes Wohnen erschaffen.
Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen, wie kreativ man eine geringe Wohnfläche ausbauen kann. Brauch man wirklich eine Veranda, ein extra Wohnzimmer oder ein Gästeschlafzimmer? Was ist mit dem Lesezimmer oder wieso gehen wir immer davon aus, dass ein Zimmer ein Bett, ein Schrank, ein Nachttisch, eine Nachtischlampe, ein Schreibtisch, eine Schreibtischlampe und um Gottes Willen nicht den extra Schreibtischstuhl! Benötigt?
Ich finde der Film ist eine gute Inspiration über die persönlichen Gewohnheiten, in denen man nur zu gemütlich aufgewachsen ist, nachzudenken. Wie wäre es zum Beispiel mit der 333 Challenge? 33 Kleidungstücke in 3 Monate tragen, um am Ende festzustellen: Das reicht.