ma si può prendere una sbronza la domenica pomeriggio con l'amaro disaronno porca puttana dovrei studiare Shakespeare e invece mi ritrovo a non riuscire ad alzarmi dal letto
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ma si può prendere una sbronza la domenica pomeriggio con l'amaro disaronno porca puttana dovrei studiare Shakespeare e invece mi ritrovo a non riuscire ad alzarmi dal letto
I had my portfolio rated and corrected by my english professor and she covered me in compliments I'm so genuinely happy rn ❤️😍❤️
„…wir haben hier im Hause zweimal zehn Gebote. Der Hut gehört auf den dritten Nagel, nicht auf den vierten. Um halb zehn Uhr muss man müde sein. Vor Martini darf man nicht frieren, nach Martini nicht schwitzen! Das steht in einer Reihe mit: Du sollst Gott fürchten und lieben!“ - sprach Karl 1843 (nach Christi). Karl ist eine der handelnden Personen aus „Maria Magdalena“ – einem Theaterklassiker von Friedrich Hebbel. Es sind 176 Jahre vergangen, aber wenig hat sich geändert - die Traditionen sterben nicht: der Karpfen wird zu Weihnachten gegessen und nicht früher, die Gans wartet auf Martini, Scholle - auf Mai, das Lamm freut sich auf Ostern und wir alle - auf „Dinner for One“ am Neujahrsabend. Wie einfach kann das Leben sein, wenn man Traditionen hat und sie beachtet. Eine Tradition ist wie abgewetzte Pantoffeln, die immer unter dem Bett stehen - die Füße finden sie blind, eine Tradition ist wie eine liebe Gewohnheit und - wie der Dichter sagte –
„Hat Gott doch dem, der glückentbehrt, Gewohnheit als Ersatz beschert.“ (A. Puschkin „Eugen Onegin“) Der Weißwein zu Fisch, der Weißwein zu Mittag, der Rotwein zu Fleisch, der Rotwein zu Abend.
Was tun, wenn man Weißwein nicht mag? Es gibt ja auch solche... Krystian Martinek z.B., mein Freund, der großartige Drehbuchautor und feine Gourmet, der mich mit der Liebe zum Wein angesteckt hat, trank nie Weißwein. „Was labert er da über Traditionen, Hebbel und Puschkin“, - würden Sie möglicherweise ausrufen, „trinke er doch, was er will und lasse uns mit unserem Weißwein zu Fisch am Mittag in Ruhe.“ Tue ich auch, aber wissen Sie, aus welchen Trauben Weißwein und aus welchen Rotwein gemacht wird? Die Frage klingt banal und die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Weißwein macht man eben aus weißen Trauben, Rotwein macht man aus roten Trauben. Doch so einfach ist es in Wahrheit nicht. Tatsächlich können fast alle Rebsorten für die Bereitung von Rotwein verwendet werden, denn den Unterschied macht der Prozess der Weinbereitung, die sogenannte Vinifizierung. Für den Weißwein werden die Trauben gepresst und der gewonnene Most vergoren, da aber die Farbstoffe hauptsächlich in der Schale stecken, werden bei der Rotweinzubereitung die Trauben zunächst zerquetscht oder grob gemahlen, so dass eine Maische aus Traubensaft, Fruchtfleisch und Schalen entsteht. So werden die Farbstoffe aus der Schale ausgelöst und gehen in die Flüssigkeit über. Jetzt aber Vorsicht! - nicht dass Sie denken , Sie trinken einen Rotwein, der ein Weißwein ist. Einen Rotwein zu Mittag zu trinken, ist oft schwer – der Rote mach schneller müde und träge, man will schlafen, das Bett ruft, aber der Tag ist doch noch so jung... Ein Roter an einem heißen Tag, im Sommer – problematisch, aber ich kenne den Ausweg!!! - unser Freund Valter Mattoni, dessen Weine wir begehren, hochschätzen, trinken und bei Weinmarche verkaufen, hat sich etwas großartiges einfallen lassen – Cosecose!!!!
Cosecose ist ein Rotwein aus 100% Sangiovese, also aus der Traube, aus der alle Chianti, Vino Nobile de Montepulciano und Brunello de Montalcino gemacht werden.
Cosecose liegt bei mir im Weinschrank und ich kreise um ihn herum, in der Erwartung der heißen Tage, damit ich ihn zum Mittag aufmachen und genießen kann. Ich habe jetzt „genießen“ geschrieben und im gleichen Moment gezweifelt, ob das Wort mit dem, was ich erleben werde, übereinstimmt. Cosecose will getrunken, der Durst will gelöscht werden, man könnte tagsüber leicht zwei Flaschen leeren und fröhlich und tänzelnd weiter den Tag bis Mitternacht auskosten. Cosecose besitzt eine unglaubliche Leichtigkeit, wobei er mit 14,5% Alkohol ausgestattet ist, er bezaubert mit einer schwebenden Süße, die man einem Sangiovese gar nicht zutraut, denn die uns bekannten Weine aus dieser Traube zeichnen sich durch eine ausgeprägte Struktur mit einem hohen Säure- und Tanningehalt aus. Nein, unser Cosecose quält uns nicht mit den schweren Tanninen, man muss ihn nicht mit einem klugen Gesichtsausdruck aus dem weltmännisch geschwenktem Kelch, mit Sauerstoff anreichernd, schlürfen. Nein, Cosecose will einfach getrunken werden und als Resultat uns das Glück bescheren. Das einzige, was Cosecose mit den Sangiovese Weinen gemeinsam hat, ist seine eher helle rote Farbe, die wunderschön zum heißen Sommertag passt. Dieser Wein ist im Stande, die gewohnte Tradition – Weißwein-zu-Fisch-zum-Mittag, im Nu zu zerstören. Denken Sie aber bitte nicht, dass ich ein Feind der Traditionen und ein Anarchist aus Prinzip bin... Nein, ich bin eher ein Traditionalist mit Sakko und Krawatte, für den das Gleichgewicht wichtig ist und das versuche ich durch die Bewahrung der Tradition zu halten. Jetzt rufe ich aus: „Musik, spiel lauter!“
(Chor) Tradition, Tradition ... Tradition Tradition, Tradition ... Tradition „Wir haben Traditionen für alles ... wie man schläft, wie man isst, wie man arbeitet, wie man unsere Kleidung trägt... Sie mögen sich fragen, wie diese Tradition begonnen hat. Ich sage es Ihnen - ich weiß nicht. Aber es ist eine Tradition ... Und aufgrund unserer Traditionen weiß jeder, wer er ist und was Gott von ihm erwartet." „Fiddler on the Roof“ Jerry Bock/Joseph Stein
Wir haben den Wein noch nicht auf unserer Website (www.weinmarche.com), dafür aber auf Lager. Schreiben Sie, mailen Sie ([email protected]) und wir werden mit Ihnen unsere Freude teilen. Wichtige ist, dass der Sommer heiß wird.
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