1st Game Day! 😎💯🔥 #Dairian #GoNumber4 (at Rapid City Christian School) https://www.instagram.com/p/B1jfM0yHKfr/?igshid=1b1po6hbhgh6v
seen from South Korea
seen from United States
seen from Chile

seen from Spain
seen from United States
seen from Netherlands
seen from China
seen from China

seen from Singapore
seen from United States

seen from Argentina
seen from Canada
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from Brazil
seen from China
seen from United States
seen from United States

seen from Canada
1st Game Day! 😎💯🔥 #Dairian #GoNumber4 (at Rapid City Christian School) https://www.instagram.com/p/B1jfM0yHKfr/?igshid=1b1po6hbhgh6v
Little man LOVED his pool party yesterday! Thanks for all the love and birthday wishes. He is 7 years old now and, of course, is asking for a later bedtime like his big brother. 😬🙏🏻 #Dairian (at Sun Ute Recreation)
Lichtnacht
Alles an meinen Körper ist Schmerz. Ich kann nicht sagen wo er anfängt und wo er endet, denn er ist überall. Und ich meine wirklich…überall. Sogar meine Haarspitzen tun weh. Was war nochmal passiert? Ach ja – die Bresche. Verdammt nochmal. Wir haben sie nicht halten können… Aber wer rechnet denn beim Licht nochmal mit solchen…Riesenviechern von Spinnen?! Und wieso sind es überhaupt IMMER Spinnen? Ich hoffe nur, die anderen haben es hinaus geschafft…
„Ich übernehme ihn. Er gehört zu mir.“
Ah, die Stimme kenne ich. Gerade jetzt klingt sie ein bisschen distanziert, doch ich kenne Momente, da gluckst sie amüsiert, gibt prustende Laute von sich, wenn sie ihr Lachen kaum noch halten kann. Dann wirft man den Kopf zurück und hält sich den Bauch. Ich kenne Niemand anderen, der so kindlich und so herzlich lachen kann. In dieser Gegend sowieso nicht mehr.
„Dai? Kannst du – oh beim LICHT. Wieso haben sie aus dir denn eine Mumie gemacht?!“
Eine….Mumie? Spontan macht der Schmerz in meinem Kopf Platz für eine Szene, als wir beide am Feuer saßen und über einen alten Folianten gegrübelt haben. Heimlich. Er hatte es mit in die Abendandacht geschmuggelt Uldum. Ein Land wie aus einem Traum, unerforscht. Ich würde es gerne einmal sehen wollen, habe ich ihm erzählt und er hat gesagt, dass das für ihn in etwa so wäre, als würde man ihn bei 90° im Backofen langsam durchschmorren lassen. Aber wir könnten Kamele reiten, hatte ich erwidert und heftig genickt. Die Viecher mit den Höckern. Er hat gesagt, wenn er zwei Tauren zusammen bindet und mich in die Mitte setzt, habe ich in etwa denselben Effekt. Stinken tun sie jedenfalls alle gleich erbärmlich. Ich habe so laut gelacht, dass die gesamte Abendandacht strafend zu uns rüber geschaut hat. Es war großartig. Ich hab wirklich angefangen, ihn lieb zu gewinnen.
„Du großer, dummer Trottel – wenn es heißt „LAUFT WEG!!“, dann lauf doch auch weg…“
Er möchte mich tadeln, doch er schafft es nicht wirklich. Seine Stimme bricht leise auf der letzten Silbe, und unter dem langsam verklingenden Gefühl des Schmerzes, beginnend eine Art wohlwollende Taubheit einzusetzen. Und darüber spüre ich noch etwas, etwas, das einen Punkt in mir berührt, wie es nur diese alles erlösende, gütige Macht kann. Es ist wie eine Hand auf meinem Herzen, beruhigend und schützend. Ich schmecke Desinfektionsmitteln an meinen Lippen. Und Haut. Warme Haut.
„Still jetzt. Ich heile dich. Du siehst furchtbar aus – sei froh, dass du derzeit eine Mumie bist! Am liebsten würde ich dich mit einer Bandage erwürgen! Als sie dich unter den Trümmern rausgezogen haben wusste ich kurz nicht, ob du überlebt hast…mir so einen Schrecken einzujagen! Riesenbaby!“
Ich spüre wie er leicht zusammen fährt, als sich meinen aufgeplatzten Lippen ein leises Lachen entringt. Er hält inne, die Finger zucken kurz, doch dann streichelt sein Daumen sekundenlang wie zärtlich meinen Mundwinkel. Es ist so unendlich angenehm, dieses Gefühl. Ich möchte nach ihm greifen, ihm zeigen, dass es mir gut geht. Dass er macht, dass es mir gut geht. Doch als ich meine Hand heben will, drückt er sie sofort wieder nach unten. Sanfte Gewalt, nur ein wenig Schmerz, das nächste streicheln. Es ist so….angenehm….
„Still jetzt. Ich sagte doch, ich heile dich.“
Ich verziehe die Lippen – oder das, was davon noch übrig ist – zu einem Lächeln und auf irgendeiner Ebene dieser Welt weiß ich, dass er es auch tut. Woher ich das weiß? Warum ich mir so sicher bin? Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach. Er ist da, er ist bei mir. Dann wird alles gut. Weil immer alles gut geworden ist.