Wenn du nach etwas suchst, was echtem, etwas woran du wirklich glaubst, weil du was zu erzählen hast, dann mach es so, dass es alle hören. Wirklich Jeder.
Weil du absolut fest entschlossen bist, egal was kommt.
Und wenn‘s für immer ist, dann vermassel‘s nicht.
Weil du’n bisschen anders tickst – mhm was soll‘s?
Und hey, wer sagt denn, dass du mit 45 zu alt zum Skaten bist?
Oder ganz romantisch mit den Jungs abhängst? – Prost!
Weil du nicht aufhören kannst, willst, na dann mach einfach weiter, ich würds tun!
Wenn du deine Frau vermisst, deine Kinder, deinen Hund, und trotzdem ein Stück Heimat findest.
Weil das der Moment ist, wo es alle spüren.
Lass dich ab und zu mal fallen, das Leben ist kurz genug.
Weils in dir steckt, lass es raus.
Weil heute die Nacht der Nächte ist, morgen kann warten, weil es sich so gut anfühlt, dass die Welt still steht.
Dann machs, halts fest, lauf los, sei echt, probiers, sei stolz, träume es, jage es, fange es, liebe es, aber egal was du machst, mach das einzig Wahre: Warsteiner.“
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=UaWPoLrhjpA
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Habt ihr die Werbung schon mal gesehen?
Was ging euch durch den Kopf, oder was ging dir gerade durch den Kopf? Woran denkst du, wenn du ‚das einzig Wahre‘ machen sollst? An Warsteiner?
Wenn ich den Spot sehen denke ich mir, das ist doch die Art und Weise, wie ich mein Christsein leben sollte.
Wie ihr vielleicht ja wisst, studiere ich zurzeit in Rotenburg, wo ich auch in der Hochschule wohne (Das ähnelt einem Internat).
Und ich dachte mir schon letztes Jahr: Wie kann ich als Christ auftreten, oder auch wie kann ich den Menschen dienen, oder auch sogar andere Christen finden?
Ich war in meinem Leben in noch keinem Schülerbibelkreis, aber ich hatte natürlich schon mal davon gehört. Wenn ich mich recht erinnere hatte Simon mal einen Bibelkreis oder einen Gebetskreis hier in Frankenberg an der HVS gegründet. Und ich dachte mir, so etwas könnte ich doch auch machen.
Auf die Idee bin ich damals glaube sogar konkret in der damaligen KG gekommen.
Also ging ich letztes Jahr, nach einigem Zögern zu meinem Vertrauensdozenten und erzählte ihm von meiner Idee – er war einverstanden.
Als nächstes ging ich zur Hausverwaltung, um zu fragen ob ich einen Raum dafür bekommen könnte.
Leider war zu dieser Zeit schon das halbe Semester rum, sodass die Chefin der Hausverwaltung meinte, ich sollte mir doch nochmal überlegen ob nicht im nächsten Jahr am Anfang des Semesters ein besserer Zeitpunkt wäre etwas Neues zu gründen.
Als es vor einigen Wochen also wieder nach Rotenburg ging hatte ich mir fest vorgenommen, nochmal zu versuchen einen Bibelkreis zu gründen.
Bis ich mir Gedanken gemacht hatte wie ich einladen wollte, also wie die Plakate bzw. Flyer aussehen sollten und ich den Vertrauensdozenten wieder mal zu sprechen bekam war es dann schließlich doch schon Anfang September, aber eine Woche später hatte ich das OK.
Also erstellte ich die Plakate druckte sie aus, und verteilte sie (etwas zögerlich, aber dann doch fest entschlossen) Freitag morgens in den ‚Post-Fächern‘ aller Studiengruppen unseres Fachbereichs.
Einige Studienkollegen meiner Etage wussten mittlerweile schon, dass ich Christ bin und auch regelmäßig in der Bibel lese, oder es mindestens Versuche. (Sie hatten meine Bibel auf dem Nachschränkchen gesehen). Nach einigen Fragen ob ich zum Beispiel jeden Sonntag in die Kirche gehe und ob ich schon die ganze Bibel gelesen hatte oder grade dabei wär, erzählte ich, dass ich auch vorhabe einen Bibelkreis zu gründen.
Einer meinte schon im Vorfeld, er will dann mal vorbei schauen, wenn Bayern mal wieder nen Championsleague Spiel zu spielen hat. Eine andere Kollegin sagte sie sei auch evangelisch, aber nicht religiös i.S.v. jeden Sonntag den Gottesdienst zu besuchen oder sonst im Alltag etwas damit zu verknüpfen. Sie fand es jedoch interessant, denn ihr war neu, das auch Junge Leute ‚religiös‘ sein könnten.
Nach der Verteilaktion der Plakate, wo neben der Frage, ob jemand bei einem Bibelkreis bzw. einer Kleingruppe mitmachen wollte auch logischerweise mein Name und Telefon/WhatsApp Nummer stand ging ich raus in den Innenhof zu eben diesen Kollegen, um die Zeit bis zum Unterrichtsbeginn noch ein bisschen in Gesellschaft zu verbringen.
Sie hatten mittlerweile auch schon mitbekommen, dass es mit meiner Idee jetzt langsam praktisch wurde. Und fragten mich, ob Sie auch Wahlpflichtpunkte für den Besuch des Bibelkreises bekommen würden. (Wir müssen in unserem Studium 25 WP-Punkte sammeln und alles wo man nicht in Gefahr läuft viel dafür machen zu müssen, ist gern bei den Studierenden gesehen). Das konnte ich leider nicht bestätigen, sagte aber das, das sicher eine gute Werbekampagne gewesen wäre.
Als ich in unseren Lehrsaal kam hatte sich die geschätzte halbe Studiengruppe vor unsere Pinnwand versammelt um wohl über das Plakat zu diskutieren.
Etwas peinlich berührt, von mit einem Lachen begleiteten Fragen, ob es sich dabei um Mich handeln würde setzte ich hin, wo mein Sitznachbar nur fragte: ‚Bibel? Really?‘. Da der Unterricht schon losging habe ich mir meine vorher zurechtgelegten Argumente wie ‚Religionsfreiheit‘ und Co. dann doch verkniffen.
Zur großen Pause wussten dann die meisten mit denen ich nen bisschen was zu tun hatten von meinem Plan.
Neben Fragen wie ob es sich dabei um einen Scherz handeln würde, und ob das mein Ernst wäre aber auch nach einer Zusage wie ‚Versuchen kann man es ja mal, vielleicht findet sich ja jemand‘ kam aber auch schon ein erster ‚Interessierter‘ Kollege auf mich zu.
Was wird er wohl gefragt haben?
Er fragte, ob auch Kirchenkritiker kommen dürften, ich sagte kurz, na klar, von mir aus.
Dann war die Pause schon wieder zu Ende.
Freitags nach Schulschluss leer sich die Hochschule in der Regel innerhalb von Minuten. Sodass auch ich schnell im Auto saß, und die Hochschule verließ.
Bis dahin hatte sich noch keiner weiter gemeldet.
Naja jetzt war erstmal Wochenende, das erste Mal Jugend nach der Pause, also quasi wieder der Beginn meines regulären WEndlichen Christendaseins mit Jugend und Bezirksgottesdienst, ohne das Gefühl, das die Gründung eines Bibelkreises von den Menschen meiner Umgebung als ne komische Idee wahrgenommen werden könnte.
Als Anfang der Woche der Uni-Alltag wieder losging wurde ich hier und da nochmal gefragt, ob der Bibelkreis jetzt stattfinden würde bzw. ob es schon Leute gibt die mitmachen wollen.
Leider hat sich noch keiner ernsthaft bei mir gemeldet.
Leider, wieso eigentlich ‚leider keiner gemeldet‘?
Um ehrlich zu sein hatte ich mir zwischenzeitlich doch sogar gewünscht, dass niemand kommt, damit die Sache schnell wieder in Vergessenheit gerät, und die Leute mich nicht mehr mit meiner Bibelkreis-Idee in Zusammenhang bringen würden.
Bisher hat sich immer noch keiner gemeldet. Dennoch sehe ich die Aktion mittlerweile nicht als Fehler oder als Fehlschlag den ich bereuen sollte.
Mir ist klar geworden, dass es doch auch schon gut ist, wenn jetzt bekannt ist, dass ich Christ bin.
Ich muss mir keine Angst machen, dass mich jemand wegen meinen Glauben bloßstellen könnte, sondern kann ihn frei leben.
Mein ‚gesellschaftlicher Stand‘ hat sich dadurch auch nicht nachhaltig verschlechtert.
Sodass ich es mittlerweile als positiv ansehe, das die Kollegen wissen das ich Christ bin. Vielleicht kommen sie ja plötzlich mal mit einem Anliegen oder Fragen auf mich zu, wo ich ihnen helfen kann.
Die Plakate hängen übrigens immer noch, mal schauen ob sich noch etwas tut.
Was hat das jetzt mit der Werbung vom Anfang zu tun?
Ich wünsche euch, dass ihr unseren Glauben auch so für euch und auch andere leben könnt wie es im Spot beschrieben wird:
Wenn du nach etwas suchst, was echtem, etwas woran du wirklich glaubst, weil du was zu erzählen hast, dann mach es so, dass es alle hören. Wirklich Jeder. – Unser Glaube, die Botschaft von Jesus, das Evangelium!
Weil du absolut fest entschlossen bist, egal was kommt. - Persönlicher Einsatz, wozu wir ermutigt werden und uns ermutigen müssen, was ich hiermit tun will!
(Und wenn‘s für immer ist, dann vermassel‘s nicht).
Weil du’n bisschen anders tickst – mhm was soll‘s? – Du weißt, an was du Glaubst und woran du bist.
Und hey, wer sagt denn, dass du mit 45 zu alt zum Skaten bist? – Oder zu alt um an Gott und Jesus zu glauben. Weil die Wissenschaft ja angeblich längst schon alles wiederlegt hat.
(Oder ganz romantisch mit den Jungs abhängst? – Prost!)
Weil du nicht aufhören kannst, willst, na dann mach einfach weiter, ich würds tun! – Ich will zumindest (manchmal zwar mehr oder weniger), das ich nie aufhören kann.
Wenn du deine Frau vermisst, deine Kinder, deinen Hund, und trotzdem ein Stück Heimat findest. – Wenn du Freunde vermisst, den Jugendkreis vermisst, aber zusammen mit anderen Christen, wie ich vielleicht ja doch noch in Rotenburg wieder Heimat und Geborgenheit findest.
(Weil das der Moment ist, wo es alle spüren.)
Lass dich ab und zu mal fallen, das Leben ist kurz genug. – Du fällst nie tiefer als in Gottes Hand!
(Weils in dir steckt, lass es raus.
Weil heute die Nacht der Nächte ist, morgen kann warten, weil es sich so gut anfühlt, dass die Welt still steht.)
Dann machs, halts fest, lauf los, sei echt, probier’s, sei stolz, träume es, jage es, fange es, liebe es, aber egal was du machst, mach das einzig Wahre: (Warsteiner.)“ – Leben deinen Glauben!
Und wenn du das machst, dann wird es nicht immer so laufen, wie du es gerne hättest, aber vielleicht ist es dann so ja auch genau SO richtig!
Jetzt schauen wir den Clip nochmal an, und denkt an meine Worte, und seht selbst, ob ihr euren Glaube in der Werbefilm wiederfindet.