Wohin geht die Reise?
"Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln” Psalm 37,5
Wenn wir zum Glauben kommen, nehmen wir Gott als unseren HERRN und Heiland auf. Als Heiland, weil wir gestehen müssen, dass wir Sünder sind und IHN, der am Kreuz für uns gestorben ist, brauchen um frei von unserem Wesen als Sünder zu werden und vor Gott gerechtfertigt zu sein. Nur so ist es überhaupt möglich, dass wir in einer Beziehung zu ihm leben und das ewige Leben erhalten.
Als HERRN müssen wir ihn aufnehmen, damit er unser Leben führt, damit wir seinen Willen tun und seine Wege gehen und damit wir Frucht bringen. Wenn er HERR über unser Leben ist, sind wir in der Lage uns von Sünden fernzuhalten und stattdessen seinen guten Weg zu gehen.
Seit Sommer wohne und arbeite ich jetzt ca. 50 km von zuhause entfernt und komme nur noch selten nach Hause. Die Freunde, die ich zuhause hatte, hat Gott in unterschiedlichste Dienste gestellt. So ist einer im Ausland in der Mission, eine Freundin wird ab Sommer in eine Bibelschule gehen, eine andere Freundin bereitet sich auf die Auslandsmission vor und ein Freund hat inzwischen geheiratet. Für mir sind es nur noch ein paar Monate, bis mein erstes Jahr in einem christlichen Kinderheim endet. Schon am Anfang des Jahres habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie die Reise nach diesem Jahr weiter geht. Werde ich studieren, zurück in die Heimat gehen und dort ganz normal arbeiten und in der Gemeinde dienen oder wird alles ganz anders werden? Viele Türen standen offen, aber je mehr ich betete und mit Gott darüber sprach, desto klarer machte er mir, dass ich bereits an dem Ort bin, an dem er mich haben will.
Wenn Gott einem Menschen den Weg zeigt, nutzt er dazu oft Stellen aus seinem Wort, Predigten, Gespräche mit anderen Menschen und klare Situationen. Auch die klaren Worte des Heiligen Geistes nutzt Gott, um uns seine Wege zu zeigen. Dabei brauchen wir keine Sorgen haben, dass wir irgendetwas überhören werden. Gott wird es uns so deutlich mitteilen, dass wir ganz genau wissen, dass es seine Stimme ist, die zu uns redet. Was wir tun müssen? Zu ihm beten und uns ihm ganz hingeben. Es nützt nichts, wenn wir sagen: "Herr, zeig mir wo ich hingehen soll, aber bitte lass mich nicht umziehen müssen."
Wer Gott als HERRN angenommen hat, muss aufpassen, dass er mit seinen Gebeten nicht versucht Gott vorzuschreiben, was er tun soll. Dann kann es sein, dass Gott uns antwortet und wie es absichtlich ignorieren oder er erst dann antwortet, wenn wir bereit sind, uns ihm ganz hinzugeben.
Wenn du Gott dienen willst und noch nicht weißt, wo die Reise hingeht: Gebe dich ganz ihm hin und halte nichts zurück und bete um seine Führung!








