Wie sich das Blatt wenden kann - Teil 2
Teil 1 vorher lesen macht Sinn: https://www.tumblr.com/thegrandefinalestory/822572266933157888/wie-sich-das-blatt-wenden-kann?source=share
Der Couch in der Ecke ihres Büros sieht heute anders aus. Nicht weil sich etwas an ihr geändert hätte – das gleiche abgenutzte Grau, die gleiche Delle in der Armlehne – sondern weil Dr. Weber sie nicht mehr anschauen kann, ohne den Geschmack seines Spermas auf ihrer Zunge zu spüren. Die Erinnerung kommt in Wellen, unaufgefordert, unangekündigt, und sie beißt sich auf die Unterlippe, als sie die Akte vor sich aufschlägt.
Eine Woche ist vergangen seit dem Gespräch. Zwei Begegnungen mehr.
Die erste: sein Büro, drei Tage später. Sie hatte sich geschworen, nicht zu gehen. Hatte es sich ergänzt, in ihrem Kalender, in roten Buchstaben: NICHT GEHEN. Und dann war sie gegangen, mit zitternden Knien und einer Nervösität zwischen ihren Beinen, die sie seit dem Abitur nicht mehr gespürt hatte. Er war nicht überrascht. Er saß hinter seinem Schreibtisch, die Manschetten aufgekrempelt, die Hände flach auf der polierten Oberfläche.
„Ich wusste, dass du kommst,” hatte er gesagt. Nicht Sie. Du.
Sie hatte sich vor ihm niedergekniet. Ohne dass er es verlangt hatte. Ihr Mund hatte sich geöffnet, und sein Schwanz war hineingeglitten, hart, salzig, und sie hatte ihn gelutscht, gelernt, wie er es mochte – tief, langsam, mit der Zunge unter der Eichel – und er hatte seine Hand in ihrem Haar gehabt, fest, bestimmend, und gesagt: „Du lernst schnell.” Und sie war gekommen, nur vom Lutschen, ihr Körper zitternd gegen seinen Stuhl, während sein Sperma ihr in den Hals spritzte und sie schluckte, gierig, hungrig.
Die zweite: seine Wohnung. Ein Altbau in der Innenstadt, hohe Decken, staubige Bücherregale, ein Bett, das ächzte wie ein sterbendes Tier. Er hatte sie auf den Rücken gelegt, ihre Beine über seine Schultern, und sie gefickt, hart, tief, jedes Mal wenn er stieß, hatte sie gedacht: Das ist falsch, das ist falsch, das ist falsch, und jedes Mal, wenn er in sie kam, hatte sie geschrien, lauter als je zuvor in ihrem Leben, und er hatte gelacht, dieses tiefe, warme Lachen, das sie bis in die Zehenspitzen spürte.
Jetzt sitzt sie in ihrem Büro und wartet auf die Frau, die alles ins Rollen gebracht hat.
Sie kommt pünktlich. Die Tür öffnet sich, und da steht sie: Mitte zwanzig, blond, die Haare offen und glatt wie Seide, weiße Bluse, schwarze Anzughose, die an den Hüften spannt und an den Oberschenkeln atmet. Ein Körper, der kämpft gegen die Kleidung, die ihn zivilisieren will. Ihre Augen sind blau und kalt, und in ihnen brennt etwas, das Dr. Weber wiedererkennen würde, wenn sie in den Spiegel schaute: Wut, die nicht weiß, wohin mit sich.
„Frau Doktor Weber.” Die Blonde setzt sich ohne Aufforderung. Legt die Hände flach auf den Tisch. Kurze Fingernägel, poliert, ein feiner Goldring am kleinen Finger. „Ich hoffe, Sie haben Neuigkeiten.”
Dr. Weber schluckt. Ihr Hals ist trocken. Sie denkt an seinen Schwanz, wie er darin verschwunden ist, wie sie daran gesaugt hat wie an einem Strohhalm in der Wüste.
„Es gibt... Entwicklungen,” sagt sie. Ihre Stimme klingt fremd in ihren eigenen Ohren. Zu weich. Zu nachgiebig. Sie justiert die Brille, eine Geste, die früher Stärke signalisierte und jetzt nur noch Zeit kauft.
„Entwicklungen.” Die Blonde spuckt das Wort aus wie etwas Verdorbenes. „Er ist immer noch hier. Er unterrichtet immer noch. Er geht durch die Flure, als wäre nichts passiert. Als hätte er nicht...” Sie bricht ab, ihre Wangen röten sich, nicht aus Scham, aus Zorn. „Als hätte er mich nicht benutzt. Als wäre ich ein Stück Fleisch gewesen, das er nach Gebrauch wegwirft.”
Du warst kein Stück Fleisch, denkt die Therapeutin. Du warst ein Spielzeug. Und Spielzeuge werden nicht weggeworfen. Sie werden wieder hervorgeholt, wenn die Langeweile kommt.
Sie sagt es nicht. Stattdessen lehnt sie sich vor, legt ihre Hände über die der Blonden – eine Geste, die professionell sein soll und sich falsch anfühlt, wie ein Kostüm, das nicht passt.
„Ich verstehe Ihre Wut. Ich teile sie.” Die Lüge brennt auf ihrer Zunge. Sie teilt nichts. Sie teilt sein Bett. Sie teilt seinen Schwanz. Sie teilt die Nächte, in denen sie wach liegt und auf die Decke starrt und sich fragt, wer sie geworden ist. „Aber wir brauchen einen konstruktiven Weg nach vorn.”
„Konstruktiv.” Die Blonde zieht ihre Hände zurück, als hätte Dr. Weber sie verbrannt. „Er sollte gefeuert werden. Punkt. Das ist konstruktiv. Alles andere ist...” Sie sucht nach dem Wort, findet es nicht, schlägt stattdessen mit der flachen Hand auf den Tisch. Ein scharfes Geräusch, das im Raum widerhallt. „Warum passiert nichts? Warum sitzt er immer noch in seinem verdammten Büro und korrigiert Arbeiten, als wäre er Gott?”
„Die Universitätsleitung möchte die Angelegenheit... diskret halten.” Sie sagt es mit der Stimme, die sie in ihrer Ausbildung gelernt hat. Flach. Neutral. Eine Stimme ohne Seele.
„Diskret.” Die Blonde lacht. Ein hartes, kurzes Geräusch, das wie Glas auf Stein klingt. „Sie meinen: unter den Teppich kehren. Damit die Spenden nicht versiegen. Damit die Rankings nicht sinken. Damit niemand merkt, dass dieser... dieser Mann junge Frauen frisst und ausspuckt, wann immer es ihm passt.”
Dr. Weber denkt an seinen Mund an ihrem Hals. An seine Zunge zwischen ihren Beinen. An die Art, wie er flüstert, wenn er in ihr kommt – du gehörst mir, du gehörst mir, du gehörst mir – und wie ihr Körper darauf antwortet, jedes Mal, ohne zu zögern.
„Ich schlage ein Treffen vor,” sagt sie. Die Worte kommen von irgendwo tief in ihr, einem Ort, den sie nicht mehr kontrollieren kann. „Die drei von uns. In einem neutralen Raum. Wir reden. Klären die Situation. Finden eine... Lösung.”
Die Blonde starrt sie an. Ihre Augen verengen sich zu Schlitzen, und Dr. Weber spürt, wie etwas in diesem Blick sie seziert, Schicht für Schicht, bis es den Kern erreicht – den schmutzigen, feuchten Kern, der nur für ihn schlägt.
„Ein Treffen.” Die Blonde sagt es langsam, als würde sie eine fremde Sprache üben. „Mit ihm. Und Ihnen. Und mir.”
„Und Sie glauben, dass das... hilft?”
Dr. Weber nickt. Sie kann nicht mehr reden. Ihr Mund ist trocken, ihre Zunge schwer, und irgendwo, tief in ihrer Brust, pocht etwas, das sie nicht benennen will. Nicht Vorfreude. Nicht Angst. Etwas dazwischen. Etwas Gefährliches.
Die Blonde steht auf. Gleicht ihre Bluse, eine nervöse Geste.
„Fein.” Ein einziges Wort, hart wie Eis. „Wann?”
„Nächste Woche. Dienstag. Vierzehn Uhr. Raum B-107.”
Die Blonde nickt. Dreht sich um. Geht zur Tür. Die Tür schließt sich hinter ihr mit einem leisen Klicken, und Dr. Weber sitzt allein in ihrem Büro, die Hände flach auf dem Tisch, und spürt, wie etwas in ihr zusammenbricht – eine Mauer, ein Damm, etwas, das sie jahrelang aufrecht gehalten hat.
Auf ihrem Kalender, neben dem Termin für Dienstag, hat sie etwas hingekritzelt, in ihrer ordentlichen Handschrift, so klein, dass man es kaum lesen kann:
Sie weiß die Antwort. Sie hat sie immer gewusst. Sie will ihn. Sie will seinen Schwanz. Sie will seine Hände an ihrem Hals. Sie will die Leere, die kommt, wenn er in ihr kommt, diese blissige, benommene Leere, in der nichts existiert außer dem Pochen zwischen ihren Beinen und seinem Lachen in ihren Ohren.
Draußen geht die Blonde den Flur entlang, ihre Absätze klackern auf dem Linoleum, ein rhythmisches Klopfen, das langsam verhallt, bis nur noch Stille bleibt.
Eine Woche später. Raum B-107 riecht nach Wachs und altem Holz. Ein abgelegener Besprechungsraum im Ostflügel, selten genutzt, mit einem Konferenztisch in der Mitte, dunkles Eichenholz, poliert bis es schimmert, und an der Wand eine Couch mit abgenutztem Samtbezug, grün, verblichen von Jahren ungenutzten Wartens. Die Therapeutin betritt den Raum als Erste, ihr schwarz-rotes Sommerkleid raschelt um ihre Oberschenkel, die jetzt blank sind, kein Slip darunter – sie hat ihn in seinem Büro gelassen, zusammen mit ihrer Würde, dreißig Minuten zuvor, als sie vor ihm auf den Knien lag und seinen Schwanz in ihrem Mund verschwinden ließ, tief, gierig, bis er an ihrer Kehle kratzte und sie würgte und er lachte und sagte: Du lernst, Schatz. Du lernst.
Ihre Lippen sind geschwollen. Sie hat versucht, es mit kaltem Wasser zu beheben, hat sich den Mund ausgespült, bis ihr Zahnfleisch brannte, aber der Geschmack bleibt – salzig, metallisch, sein Geschmack, vermischt mit dem Minz-Mundwasser, das sie danach verwendet hat, eine verzweifelte Maskerade, die niemanden täuschen wird, der genau hinschaut.
Und er schaut immer genau hin.
Sie setzt sich auf die Seite des Tisches, die dem Fenster abgewandt ist. Die Sonne würde ihr ins Gesicht scheinen, und ihr Gesicht kann heute kein Licht vertragen. Es verrät zu viel. Die Röte, die nicht von Scham kommt. Die Weichheit um den Mund. Die Art, wie ihre Hände zittern, wenn sie sie nicht flach auf den Tisch presst.
Die Tür öffnet sich, und er tritt ein.
Professor Hellmann. Wie immer im Anzug – dunkelgrau heute, die Krawatte ein mattes Blau, die Manschettenknöpfe silbern, monogrammiert. Er sieht aus, als käme er direkt aus einer Vorlesung, frisch, konzentriert, die Hände in den Taschen, die Schultern locker. Nur sein Blick, wenn er sie trifft, verrät etwas – ein Flackern, schnell, fast nicht vorhanden, ein privates Lächeln, das nur für sie bestimmt ist. Er setzt sich ihr gegenüber, legt seine Aktentasche ab, nimmt sich Zeit, die Manschetten zu justieren.
Kein Wort. Keine Berührung. Die Intimität zwischen ihnen hat keine Worte mehr nötig. Sie existiert im Raum wie ein unsichtbares Tier, das atmet, das wartet.
Die Tür öffnet sich ein zweites Mal, und die Blonde kommt herein.
Sie trägt, was Dr. Weber erwartet hat – weiße Bluse, schwarze Anzughose, die an den Hüften spannt und an den Brüsten atmet. Ihre Haare sind offen, blond und glatt, fallen ihr über die Schultern wie ein Vorhang aus Seide. Sie setzt sich ohne Gruß, legt die Hände flach auf den Tisch, die Knöchel weiß vor Anspannung.
„Also,” beginnt die Therapeutin. Ihre Stimme klingt fremd in ihren eigenen Ohren – zu hoch, zu dünn, die Stimme einer Frau, die lügt, und weiß, dass sie durchschaut wird. „Danke, dass Sie beide gekommen sind. Wie besprochen, möchte ich heute—”
„Können wir die Höflichkeiten überspringen?” Die Blonde unterbricht sie, ihre Augen fixieren den Professor mit einer Intensität, die den Raum erwärmt. „Er weiß, warum wir hier sind. Ich weiß, warum wir hier sind. Die Frage ist nur: Warum ist er immer noch hier?”
Professor Hellmann lehnt sich zurück. Seine Hände liegen ruhig im Schoß, die Finger entspannt. Ein Mann, der Zeit hat.
„Weil ich meinen Job mache,” sagt er. Seine Stimme ist weich, fast bedauernd, als müsste er eine unangenehme Wahrheit aussprechen. „Und weil das, was zwischen uns passiert ist, im gegenseitigen Einverständnis geschah. Das ist alles, was die Universitätsleitung wissen muss.”
„Gegenseitiges Einverständnis.” Die Blonde spuckt die Worte aus. „Ich war zwanzig. Sie waren... Gott, wie alt sind Sie überhaupt? Fünfzig? Sechzig?”
„Zweiundfünfzig,” korrigiert er sanft. „Und Ihr Alter ändert nichts daran, dass Sie wollten, was passiert ist. Dass Sie es genossen haben. Dass Sie...” Er pausiert, sucht nach dem Wort, findet es mit der Präzision eines Chirurgen. „...gekommen sind. Mehrmals. Wenn ich mich richtig erinnere.”
Dr. Weber spürt, wie etwas in ihrer Brust sich zusammenzieht – Eifersucht, blank und hässlich, die sie sofort unterdrückt. Sie hat kein Recht auf Eifersucht. Sie ist die Therapeutin. Sie ist hier, um zu helfen. Sie ist hier, um—
„Das geht Sie nichts an,” faucht die Blonde. Ihre Wangen sind rot, nicht aus Scham, aus Wut. „Was in meinem Bett passiert, ist meine Sache. Die Tatsache, dass Sie es benutzt haben, um mich zu kontrollieren, um mich zu... zu...”
„Zu was?” Er hebt eine Augenbraue. Die Geste ist so leicht, so beiläufig, dass sie wie ein Schlag wirkt. „Zu befriedigen? Zu lehren? Sie haben mir gedankt, wenn ich mich recht erinnere. Mehr als einmal. Mit diesem Mund.” Er deutet auf ihren Mund, eine flüchtige Bewegung, fast höflich. „Der sehr... talentiert war.”
Die Blonde steht auf. Ihre Hände zittern, ihre Brust hebt und senkt sich schnell unter der weißen Bluse. Dr. Weber sieht die Umrisse ihrer Brustwarzen durch den Stoff, hart vor Wut oder etwas anderem, und schaut weg.
„Das reicht.” Die Blonde dreht sich zu Dr. Weber, ihre Augen brennen. „Sagen Sie etwas. Das ist Ihr Job. Sie sollen vermitteln. Sie sollen... ich weiß nicht, Gerechtigkeit oder so einen Scheiß. Sprechen Sie ein Machtwort. Jetzt.”
Der Raum ist still. Durch das Fenster fällt spätes Nachmittagslicht, golden und träge, und zeichnet lange Rechtecke auf den Holzboden. In einem dieser Rechtecke liegt Dr. Webers Schuh, schwarz, mit Absatz, und sie denkt daran, wie dieser Schuh vor dreißig Minuten gegen seinen Teppich gedrückt war, während ihr Mund um seinen Schwanz geschlossen war, und wie er ihre Haare gepackt und gesagt hatte: Tiefer. Das schaffst du.
Professor Hellmann setzt sich auf. Langsam. Eine Bewegung, die Zeit braucht, Bedeutung trägt. Er gleicht seine Krawatte, eine Geste, die so routiniert ist, dass sie choreographiert wirkt.
„Sie wollen ein Machtwort?” Seine Stimme hat sich verändert. Nicht lauter. Leiser. Gefährlicher. „Gut. Ich werde ein Machtwort sprechen.”
Er dreht sich zu Dr. Weber. Seine Augen finden ihre, und in ihnen ist nichts von dem Professor, nichts von dem Vermittler, nichts von dem Mann, der gerade noch über gegenseitiges Einverständnis gesprochen hat. In ihnen ist nur das, was sie aus seinem Bett kennt – Hunger. Besitz. Die kalte, klare Gewissheit eines Mannes, der weiß, was er will, und wie er es bekommt.
Die Worte hängen im Raum wie ein physikalisches Ding, schwer, unmöglich zu ignorieren. Dr. Weber spürt, wie ihr Körper reagiert, bevor ihr Verstand eingreifen kann – ein Zittern in den Oberschenkeln, ein Pulsieren zwischen den Beinen, feucht, sofort, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Die Blonde starrt. Ihr Mund ist offen, ein perfektes O der Ungläubigkeit.
Dr. Weber rutscht von ihrem Stuhl. Nicht schnell. Nicht langsam. Mit der bedächtigen Präzision einer Frau, die weiß, was sie tut, und es trotzdem tut, weil ihr Körper es verlangt, lauter als jeder Verstand, jeder Ethikkodex, jedes Stück Papier mit einer Unterschrift darauf.
Sie geht zu ihm. Drei Schritte. Der Absatz klackert auf dem Holz, einmal, zweimal, und dann kniet sie neben seinem Stuhl nieder, die Hände im Schoß, den Kopf leicht gesenkt, wie eine Schülerin, die auf Anweisung wartet.
Professor Hellmann legt seine Hand auf ihren Kopf. Streicht über ihr geflochtenes Haar, langsam, genießerisch, als würde er ein Tier streicheln, das er gezähmt hat.
„Sehr gut,” murmelt er. Dann dreht er sich zur Blonden, die wie angewurzelt dasteht, ihr Gesicht eine Maske aus Fassungslosigkeit und etwas anderem – etwas Dunklerem, Wärmerem, das sie nicht benennen kann oder will.
„Sie sehen,” sagt er, und seine Stimme ist wieder die des Professors, klar, didaktisch, als erkläre er ein Theorem, „dass Frau Doktor Weber eingesehen hat, welchen Platz sie in dieser Diskussion wirklich hat. Und welchen Platz sie in meinem Leben hat.” Seine Hand gleitet in Dr. Webers Haar, fest, besitzergreifend. „Nicht als Therapeutin. Als mein Sexspielzeug.”
Die Blonde sagt nichts. Kann nichts sagen. Ihr Atem geht flach, schnell, und ihre Brust hebt und senkt sich unter der weißen Bluse wie bei jemandem, der rennt, obwohl sie stillsteht.
Professor Hellmann öffnet seinen Hosenstall. Langsam. Mit der bedächtigen Genauigkeit eines Mannes, der weiß, dass Zeit auf seiner Seite steht. Dr. Weber öffnet den Mund, wartet, ihr Atem warm gegen seine Hand.
Und dann, während die Blonde zusieht, mit Augen, die nicht wegschauen können, kriecht Dr. Weber zwischen seine Beine, nimmt seinen Schwanz in den Mund, und beginnt, ihn zu blasen. Laut. Feucht. Hemmungslos.
Die Blonde steht da, besiegt und erregt, und weiß, dass nichts mehr so sein wird, wie es war.
Ihr Mund ist sein geworden. Das versteht die Therapeutin jetzt, mit einer Klarheit, die schmerzt und beglückt zugleich, während sein Schwanz über ihre Zunge gleitet, hart, salzig, die Adern unter der Haut pulsierend wie kleine Schlangen. Sie hat gelernt, ihn zu nehmen – nicht mehr das steife, unbeholfene Saugen von vor zwei Wochen, sondern etwas Fließendes, Rhythmisches, eine Kunst, die sie nie studieren wollte und die sie jetzt meistert mit der Hingabe einer Schülerin, die keine Wahl mehr hat.
Oder die ihre Wahl getroffen hat, tief in der Nacht, in seinem Bett, als er in ihr kam und sie ihr ganzes Leben überdachte.
Ihre Zunge streicht unter seiner Eichel entlang, findet die empfindliche Stelle dort, wo der Schaft in die Kuppel übergeht, und umkreist sie, langsam, dann schneller, während ihre Lippen sich um ihn schließen und saugen, mit einem Druck, der ihn stöhnen lässt – ein tiefes, kehliges Geräusch, das durch seinen Körper geht und in ihre Hände vibriert, die auf seinen Oberschenkeln ruhen.
„Siehst du?” Seine Stimme kommt von oben, gerichtet an die Blonde, aber seine Hand ist in Dr. Webers Haar, fest, führend, und sie spürt jedes Wort als Vibration durch seinen Schwanz in ihrem Mund. „Siehst du, wie leicht eine Einigung zu erreichen ist, wenn man den richtigen... Ansatz findet?”
Die Therapeutin kann die Blonde nicht sehen – ihr Gesicht ist vergraben zwischen seinen Beinen, ihre Wangen hohl von der Anstrengung, ihn tief zu nehmen – aber sie hört sie. Das schnelle, flache Atmen. Die Art, wie ein Schuh über den Holzboden kratzt, nervös, hin und her. Die Stille, die zu laut ist, um nur Schock zu sein.
Es ist Lust. Dr. Weber erkennt sie, weil sie sie selbst fühlt, jeden Tag, jede Stunde, ein konstantes Brennen, das nur er löschen kann und das er, wenn er es tut, nur neu entfacht, härter, hungriger.
„Frau Doktor Weber hatte Bedenken. Genau wie du.” Seine Hand wird härter, drückt sie tiefer, und sie gehorcht, lässt seinen Schwanz in ihre Kehle gleiten, entspannt den Rachen, wie er es ihr beigebracht hat – atme durch die Nase, entspann deinen Hals, lass mich rein – und spürt, wie die Spitze gegen die Rückwand stößt, wie sie würgen will und es unterdrückt, weil Würgen bedeutet, dass sie versagt, und sie will nicht versagen. Nicht vor ihm. Nicht vor ihr.
„Und jetzt...” Er zieht sie zurück, gibt ihr Luft, einen Moment, nur einen, dann wieder vor, tiefer diesmal, und sie spürt, wie ihr Speichel über sein Glied läuft, warm, dick, und wie er in ihre Kehle rutscht, bis ihre Nase seinen Bauch berührt und sie ihn schmeckt, ganz, komplett, sein Schwanz in ihrem Hals, und sie atmet durch die Nase, schnelle, flache Atemzüge, während er spricht, und seine Stimme vibriert durch sie hindurch wie Strom.
„...ist sie genau dort, wo sie hingehört. Auf den Knien. Mit meinem Schwanz im Mund. Bereit, alles zu tun, was ich verlange.” Seine Hand ist ein Anker in ihrem Haar, hält sie fest, während er sich in ihren Mund bewegt, langsame, tiefe Stöße, jeder ein Befehl, jeder eine Erinnerung daran, wer die Macht hat. „Und weißt du, was das Schöne daran ist? Dass sie es liebt. Dass sie dafür lebt. Dass sie nachts aufwacht und an meinen Schwanz denkt und feucht wird wie ein verdammtes Teenager-Mädchen.”
Die Therapeutin stöhnt um seinen Schwanz herum. Die Worte treffen sie härter als seine Hände je könnten – sie sind wahr, jede Silbe, und die Wahrheit brennt schlimmer als jede Lüge.
Die Blonde macht ein Geräusch. Etwas zwischen einem Schluckauf und einem Seufzer. Dr. Weber hört es, auch mit ihrem Mund voll, auch mit ihrem Verstand leer bis auf den Geschmack von ihm, und sie weiß, was es bedeutet. Sie hat das Geräusch selbst gemacht, in seinem Büro, auf seiner Couch, in seinem Bett. Das Geräusch einer Frau, die verliert.
„Du siehst es,” sagt der Professor. Seine Stimme ist rau jetzt, die Kontrolle dünn, aber da, immer da. „Du siehst, wie einfach es ist. Wie... befreiend.” Er drückt Dr. Weber tiefer, hält sie dort, sein Schwanz tief in ihrer Kehle, und sie spürt, wie er pulsiert, wie er härter wird, wie die Eichel anschwillt gegen die engen Wände ihres Rachens, und sie würgt nicht, sie schluckt, und die Vibration trifft ihn wie ein Schlag, lässt ihn stöhnen, ein langes, tiefes Geräusch, das den Raum füllt.
Dann zieht er sie zurück. Langsam. Sein Schwanz gleitet aus ihrem Mund, glänzend von Speichel, hart, dunkelrot vor Blut, und ein Faden zieht sich zwischen seinen Lippen und ihren, dick, transparent, reißt nicht.
Dr. Weber atmet. Tief. Ihr Mund ist taub, ihre Lippen brennen, ihr Kiefer schmerzt, und zwischen ihren Beinen ist sie so nass, dass sie spürt, wie die Feuchtigkeit ihre Oberschenkel hinunterläuft, unter dem Kleid, unsichtbar, aber da, ein konstantes Pochen, das nach ihm schreit.
Sie bleibt auf den Knien. Blick nach oben. Sein Gesicht über ihr, seine Hand in ihrem Haar, und hinter ihm die Blonde, die jetzt gegen die Wand gelehnt ist, eine Hand am Mund, ihre Augen weit, ihre Brust schnell atmend unter der weißen Bluse.
„So,” sagt der Professor. Seine Stimme ist wieder klar, kontrolliert, die Stimme des Mannes, der Vorlesungen hält und Leben zerstört und beides mit der gleichen müden Eleganz. „Jetzt, wo wir alle verstehen, wo wir stehen... gibt es noch Fragen?”
Die Blonde sagt nichts. Kann nichts sagen. Ihr Gesicht ist eine Landkarte der widersprüchlichen Emotionen – Wut, die nicht weiß, wohin; Scham, die zu spät kommt; und darunter, klar wie ein Bach im Winter, die Lust, die sie verleugnet hat seit dem Tag, an dem sie seine Wohnung verlassen hat, mit zitternden Beinen und einem Loch in der Brust, das nur er füllen konnte.
Dr. Weber sieht es. Erkennt es. Liebt es und hasst es zugleich, weil sie weiß, was kommt. Was immer kommen muss.
Der Professor streicht ihr über die Wange. Sein Daumen wischt einen Tropfen Speichel von ihrer Unterlippe, und sie leckt ihn ab, instinktiv, ohne nachzudenken, und er lächelt – dieses warme, gefährliche Lächeln, das bedeutet, dass er gewonnen hat. Immer. Überall. Mit jeder Frau, die durch seine Tür geht.
Der Professor dreht sich zur Blonden. Sein Schwanz hängt noch aus seinem Hosenstall, halbhart, glänzend, eine offene Einladung, die niemand aussprechen muss.
„Und du?” fragt er. Ein einziges Wort. Leicht. Als würde er fragen, ob sie Milch im Kaffee möchte.
Die Blonde atmet ein. Tief. Ihr Körper zittert, einmal, kurz, wie ein Blatt im Wind, und dann – langsam, als kämpfte jeder Zentimeter gegen etwas Unsichtbares – sinkt sie zu Boden.
Auf die Knie. Neben Dr. Weber. Ihre Schultern berühren sich, warm durch den Stoff, und Dr. Weber spürt, wie die Blonde zittert, nicht aus Angst, aus etwas anderem, etwas, das keine Worte braucht zwischen Frauen, die das gleiche verstehen.
Der Professor betrachtet sie. Die beiden jungen Frauen auf den Knien vor ihm, in ihren professionellen Kleidern, mit ihren brillanten Köpfen und ihren leeren Mündern, die auf ihn warten.
Er lächelt. Nicht breit. Nur ein Anflug, ein Schatten an den Mundwinkeln, der sagt: Ich wusste es. Ich wusste es immer.
„Sehr gut,” sagt er. Und streckt seine Hand aus.
Sein Schwanz liegt zwischen ihnen wie ein Dolch, den sie teilen müssen. Dr. Weber sieht die Blonde aus dem Augenwinkel – ihre Lippen sind geschwollen, ihre Augen halb geschlossen, und etwas in ihrem Gesicht ist gebrochen, nicht zerstört, gebrochen, wie ein Fenster, das nachgibt unter zu viel Druck, und dahinter ist nicht Leere, sondern etwas Wildes, etwas Hungriges, das endlich atmen darf.
Der Professor legt seine Hände auf ihre Hinterköpfe. Nicht schiebend. Führend. Eine leichte Berührung, die alles sagt.
Dr. Weber nimmt die Spitze. Sie kennt sie, hat sie studiert, die Art, wie die Eichel anschwillt, wenn sie ihre Zunge darunter streicht, die kleine Vertiefung dort, wo der Samen kommt, die sie mit der Zungenspitze kreist, langsam, dann schneller. Die Blonde nimmt den Schaft, unsicher zuerst, ihre Lippen zu steif, zu vorsichtig, aber dann – Dr. Weber spürt es, die Art, wie der Professor stöhnt, tiefer, rauer – findet sie ihren Rhythmus, ihre Hände um seine Oberschenkel, ihr Mund auf und ab, und sie arbeiten zusammen, nicht abgesprochen, nicht geplant, zwei Frauen, die das gleiche verstehen: dass sein Schwanz jetzt das Zentrum des Universums ist, und alles andere Nebensache.
Er lässt sie. Minuten, vielleicht, die Zeit hat aufgehört zu existieren in diesem Raum, wo nur das nasse Geräusch ihrer Münder zählt und sein Atmen, schwer, kontrolliert, das Atmen eines Mannes, der weiß, dass er bekommt, was er will, wann immer er es will.
Dann – seine Hände werden härter. Er zieht sie zurück, beide, gleichzeitig, sein Schwanz gleitet aus ihren Mündern, glänzend, tropfend, und er beugt sich vor, nimmt ihre Gesichter zwischen seine Hände.
Die Blonde zuckt zusammen. Dr. Weber auch. Sie sehen sich an – zwei Frauen, die sich vor dreißig Minuten noch als Feindinnen betrachtet haben, jetzt auf den Knien, mit seinem Sperma auf den Lippen, und zwischen ihnen etwas, das weder Freundschaft noch Rivalität ist, sondern etwas Drittes, etwas Dunkleres, das nur existiert, weil er es will.
Die Lippen der Blonden sind weich. Wärmer, als Dr. Weber erwartet hat, und feucht, geschmeidig, und sie schmeckt ihn auf ihrer Zunge, vermischt mit dem eigenen Speichel, und etwas in ihr öffnet sich, ein Raum, den sie nicht kannte, und sie stöhnt in den Kuss, tief, unwillkürlich, und die Blonde stöhnt zurück, und ihre Zungen finden sich, ineinander, durcheinander, und seine Hände sind in ihren Haaren, fest, und er lacht, dieses warme, gefährliche Lachen, und sagt: „Gut. Sehr gut.”
Dann hebt er sie hoch. Beide. Seine Hände unter ihren Achseln, und sie sind leicht, beide, leicht wie Vögel in seinen Händen, und er setzt sie auf den Tisch, nebeneinander, auf den Rücken, das Holz kühl unter ihren nackten Schultern.
Dr. Webers Kleid ist bereits hochgeschoben. Sie hat kein Höschen an – es liegt in seinem Büro, auf dem Teppich, wo sie es ausgezogen hat, bevor sie seinen Schwanz in den Mund nahm. Ihre Pussy liegt bloß, feucht, die Lippen geöffnet, die Klitoris hart und sichtbar unter dem feinen dunkelen Haar. Der Professor betrachtet sie, kritisch, bewundernd, wie ein Mann, der ein Gemälde begutachtet, das er selbst gemalt hat.
Dann wendet er sich der Blonden zu. Zieht ihre Anzughose aus, langsam, lässt den Stoff über ihre Hüften gleiten, über die Oberschenkel, und darunter – ein schwarzer String, knapp, durchsichtig vor Nässe, der zwischen ihren Schamlippen klebt wie ein zweite Haut. Er runzelt die Stirn, nicht aus Missfallen, aus Überraschung.
„Du warst feucht,” sagt er. Nicht als Frage. Als Feststellung.
Die Blonde errötet. Tief, bis unter die Bluse. „Seit... seit ich reingekommen bin. Als sie...” Sie blickt zu Dr. Weber, kann den Satz nicht beenden.
Der Professor lächelt. Zieht den String aus, langsam, lässt den nassen Stoff über ihre Schenkel gleiten, und schiebt ihn dann – ohne zu warnen – in ihren Mund. Die Blonde würgt, ihre Augen weiten sich, aber er hält ihn dort, seine Finger an ihren Wangen, bis sie still wird, bis sie den Stoff zwischen den Zähnen hält, nass von ihr, von ihm, von allem, was heute passiert ist.
Dann rammt er sich in sie.
Ein Stoß. Hart. Tief. Die Blonde schreit durch den Stoff, ihr Körper krümmt sich, ihre Hände greifen nach dem Tisch, finden nichts, krallen sich in die Luft. Er hält ihre Hüften, seine Finger graben sich in ihr Fleisch, und er fickt sie, langsame, tiefe Stöße, jeder ein Befehl, jeder eine Erinnerung daran, wer sie ist und was sie für ihn ist.
Mit seiner freien Hand findet er Dr. Webers Pussy. Zwei Finger, ohne Vorwarnung, schieben sich in sie ein, krümmen sich, finden den Punkt, und sie stöhnt, laut, unkontrolliert, ihr Körper hebt sich vom Tisch, sucht mehr, immer mehr, und er gibt es ihr, seine Finger hart und schnell, während seine Hüften auf die der Blonden schlagen, ein Rhythmus, der den Tisch zum Wackeln bringt, der die Federn unter dem Holz ächzen lässt wie ein sterbendes Tier.
Der Professor wechselt mit brutaler Präzision – reißt sich aus der Blonden los, sein Schwanz glänzend und tropfend von ihrem Saft, und rammt sich in Dr. Weber mit einem einzigen, gnadenlosen Stoß, der sie mit einem erstickten Schrei auf die Lippen beißen lässt. Seine Finger bohren sich in die Blonde, zwei, dann drei, tief und fordernd, während er Dr. Weber mit animalischer Wucht nimmt. Jeder Stoß lässt sein Becken gegen ihre Klitoris prallen, ein harter, unerbittlicher Rhythmus, der sie in Sekunden in einen explosiven Orgasmus jagt. Ihr Körper krümmt sich, zuckt, als würde Strom durch sie hindurchjagen. Er lacht, ein dunkles, triumphierendes Geräusch, zieht sich zurück und stürzt sich wieder in die Blonde, dann zurück zu Dr. Weber, hin und her, als wären sie nichts weiter als ein einziges, willenloses Instrument, das er nach Belieben bearbeitet, bis ihre Schreie und ihr Stöhnen den Raum erfüllen.
Dann packt er die Blonde mit eisernem Griff, reißt sie herum und zwingt sie auf alle viere, ihr Hintern hoch in die Luft gereckt, ihr Gesicht zwischen den gespreizten Beinen der Therapeutin. „Leck sie“, knurrt er, und die Blonde gehorcht sofort, ihre Zunge findet Dr. Webers noch zuckende Muschi, nass, noch pulsierend vom Höhepunkt. Zuerst zögernd, dann gieriger, tiefer, ihre Zunge gleitet zwischen die Schamlippen, umkreist die Klitoris, bis sie stöhnt, die Finger der Blonden in ihren Haaren vergräbt und sie näher zieht, während sich in ihr erneut dieser unbarmherzige Druck aufbaut, dieses verzehrende Gefühl, das sie zu zerreißen droht.
Der Professor rammt sich von hinten in die Blonde, jeder Stoß treibt ihr Gesicht tiefer in Dr. Webers Schoß, bis sie spürt, wie die Blonde gegen ihre Klitoris stöhnt, die Vibrationen durch ihren ganzen Körper jagen. Es ist zu viel – die Hitze, der Druck, das Gefühl, als würde sie in Stücke gerissen – und dann kommt sie, ein brutaler, alles verschlingender Orgasmus, der sie schreien lässt, während die Blonde unter ihr ebenfalls kommt, ihr Körper erbebt, ihr Mund gegen die nasse Pussy gepresst, ein ersticktes, kehliges Stöhnen, das den Raum mit roher, animalischer Lust erfüllt.
„Ich komme“, presst der Professor hervor, seine Stimme ein raues, gebrochenes Knurren, die Kontrolle nur noch ein dünner Faden.
Die Blonde reißt den String aus ihrem Mund, ihr Gesicht glänzt von Speichel, Schweiß und Dr. Webers Säften. „Ich… ich verhüte nicht“, keucht sie, ihre Stimme ein verzweifeltes Flehen. „Bitte, nicht drin, ich—“
„Das ist nicht deine Entscheidung“*, fährt er sie an, und dann rammt er sich in sie, tiefer, härter als je zuvor, seine Finger graben sich in ihre Hüften, weiß vor Druck, während er sich in sie ergießt – ein tiefes, gutturales Knurren reißt sich aus seiner Kehle, heiß und dick, Schub um Schub, tief in ihr Innerstes. Sie schreit, ein langes, verzweifeltes Heulen, halb Schmerz, halb Ekstase, ihr Körper krampft um ihn, melkt ihn, presst jeden letzten Tropfen aus ihm heraus, bis er keuchend über ihr zusammensackt, während ihre Körper noch immer zucken, gefangen in den Nachwehen einer Lust, die sie fast zerbrochen hätte.
Er bleibt in ihr. Keuchend. Seine Stirn gegen ihren Rücken gepresst. Dann zieht er sich zurück, sein Schwanz gleitet aus ihr, schlaff, bedeckt mit Sperma und ihrer Feuchtigkeit, und er dreht sich zu Dr. Weber.
Dr. Weber rutscht vom Tisch. Kniet zwischen die Beine der Blonden, die noch auf allen Vieren ist, ihr Hintern in der Luft, sein Sperma läuft aus ihr heraus, dick, weiß, über ihre Oberschenkel. Dr. Weber beugt sich vor. Ihre Zunge streicht über den Eingang, schmeckt ihn, schmeckt sie, vermischt, untrennbar, und sie saugt, leckt, schluckt, gierig, hungrig, und unter ihr stöhnt die Blonde, ihr Körper zittert, und dann – Dr. Weber spürt es, die Art, wie die Muskeln sich anspannen, die Art, wie die Blonde keucht – kommt sie wieder, ihr dritter Orgasmus, ausgelöst nur durch Dr. Webers Zunge, die sein Sperma aus ihr holt, und sie schreit, laut, unkontrolliert, und fällt vorntüber auf den Tisch, ihr Gesicht in ihren Armen vergraben, ihr Körper ein einziger Krampf.
Der Professor steht da. Betrachtet sie. Die zwei jungen Frauen auf dem Tisch, durchgefickt, zerstört, ihre Körper glänzend von Schweiß, ihre Kleider zerrissen, ihre Münder geschwollen, und in seinen Augen ist etwas, das sie selten sieht: Zufriedenheit. Echte, tiefe Zufriedenheit.
„Meine braven Mädchen,” sagt er. Seine Stimme ist weich, fast zärtlich. „Ich bin sehr zufrieden mit euch.”
Er geht zur Couch. Setzt sich. Streckt die Beine aus. Sein Schwanz hängt schlaff aus seinem Hosenstall, aber Dr. Weber sieht, wie er bereits wieder hart wird, langsam, unaufhaltsam, wie immer.
Sie geht zu ihm, ihre eigenen Schritte fest, obwohl ihre Knie nachgeben wollen. Die Blonde folgt, taumelnd, ein Zittern, das durch ihre Oberschenkel rast und sie fast zu Fall bringt. Beide sinken vor der Couch in die Knie, keine Bitte, kein Befehl mehr nötig. Ihre Münder finden ihn gleichzeitig, eine feuchte, verzweifelte Symmetrie—Zungen, die sich über seine Länge kreuzen, salzig von Schweiß und dem Geschmack von ihr selbst. Er stöhnt tief, seine Hände greifen nicht sanft in ihre Haare, drücken ihre Gesichter fester auf sich, bis sie würgen, bis Tränen in ihre Augenwinkel schießen.
Dann kommt er. Ein heftiger, warmer Schwall, der ihre Kehlen füllt, dick und bitter. Sie schlucken gierig, hastig, verschlucken sich und schlucken weiter. Als er sie loslässt, sehen sie einander an, mit triefenden Kinnern und tränennassen Wimpern. Sie stürzen sich ineinander, küssen sich mit offenen Mündern, lecken sein Sperma voneinanders Gesichtern, rauh, hungrig, besessen. Über ihnen lacht er, dieses Lachen—warm wie Brandy und gefährlich wie eine Rasierklinge.
Als es vorbei ist, sitzt er da, auf der Couch, seine Krawatte locker, sein Anzug zerknittert, und vor ihm die zwei jungen Frauen, zerstört, benommen, ihre Gesichter fremd im goldenen Nachmittagslicht.
„Die Einigung,” sagt er, „wurde erzielt.”
Und niemand widerspricht ihm.