Neue Förderungen für den Hausbau
Mehr staatliches Geld für energieeffizientes Bauen
Wer bauen will, kann sich bald über noch mehr Förderung freuen. Ab 01. Juli 2021 können Bauherren mehr Geld für energieeffizientes Bauen beantragen.
Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“, kurz BEG, bündelt innerhalb der nächsten zwei Jahre die bisherigen Förderungen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), um sie zu vereinfachen. Seit Anfang des Jahres wird sie stufenweise eingeführt.
Bis zum 30. Juni 2021 kann für das Energieeffizienzhaus 40 Plus, 40 oder 55 wie bisher im KfW-Programm 153 ein Förderkredit mit Tilgungszuschuss beantragt werden. Der BAFA-Zuschuss für Einzelmaßnahmen zu erneuerbaren Energien steht bis Ende Juni allerdings nicht zur Verfügung. Er wird ab Juli durch die verbesserte KfW-Förderung kompensiert.
Bauherren können künftig zwischen zwei Förder-Varianten wählen: die Zuschussvariante, eine Art Geldgeschenk, und die Kreditvariante, ein günstiger Kredit mit zusätzlichem Tilgungszuschuss, d.h. man zahlt weniger zurück, als man aufgenommen hat.
Für Effizienzhaus 55 und Effizienzhaus 40 werden zwei neue Klassen eingeführt: die EE-Klasse für erneuerbare Energie (erneuerbare Energien tragen mindestens 50 Prozent zur Wärmeversorgung des Hauses bei) und die NH-Klasse für Neubauten mit Nachhaltigkeitszertifizierung. Erreicht man eine der beiden, erhöht sich die Kreditsumme von 120.000 Euro auf 150.000 Euro und der Tilgungszuschuss erhöht sich um 2,5 %:
Effizienzhaus 55 (+ 2,5 % = 17,5 % Tilgungszuschuss = 26.250 Euro)
Effizienzhaus 40 (+ 2,5 % = 22,5 % Tilgungszuschuss = 33.750 Euro)
Wer den Standard des Effizienzhauses 40 Plus und damit die höchste Anforderungen in Sachen Energieeffizienz erreicht, erhält ab Juli den erhöhten Kreditbetrag von 150.000 Euro und unverändert 25 % Tilgungszuschuss (= 37.500 Euro).
Wichtig: Der Kaufvertrag muss vorbehaltlich der Förderung abgeschlossen werden.
Die neuen Icon-Häuser sind ihrer Zeit voraus und erfüllen jetzt schon die neuen Energieeffizienz-Standards. „Wir erreichen dies durch verschiedene Maßnahmen wie eine Dämmung mit einer besseren Wärmeleitgruppe und neue, effizientere Wärmepumpen.
Das Besondere der Icon-Häuser von Dennert ist die massive Modul-Bauweise und die dadurch kurze und witterungsunabhängige Montagezeit. Dennert war weltweit der Erste, der ein Fertighaus aus massiven Modulen baute. Die Raummodule kommen beinahe wohnfertig aus dem Werk, auf der Baustelle werden sie meist binnen eines Tages zusammengesetzt. Bis heute wurden bereits circa 3.500 dieser Häuser gebaut.
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