Der Klosterwald 14 - dona eis requiem
Es ist Martinstag und Felicitas ist mal wieder zum Abendessen verabredet. Hildebrandt, Henry und Judith sind ihre Gesellschaft.
Jedenfalls klang [Hildebrandts und Henrys] Debatte über den Begriff Einwanderungsland höchst angeregt, und obwohl ihre Meinungen auch in dieser Sache weit auseinander lagen, wirkten sie ausnahmsweise nicht wie Kampfhähne, sondern nur wie zwei Besserwisser, eine allgemeine Schwäche ihres Geschlechts und somit unvermeidlich.
Love the bioessentialism. Und dass uns diese Debatte erspart wurde, erleichtert mich.
Anyway. Judith zieht in eine Wohnung in dem Haus, in dem auch Henry wohnt. Astrid Mellert wird ab Dezember wieder unterrichten. Gheorghe Dordea und Valeria Dimitrescu sind wieder in Rumänien.
Hildebrandt erklärt, dass Johannes Mühlberg erstens von seinem Jagdvereinsmündel Polizeioberkommissar Dessau auf dem neuesten Stand der Ermittlungen gehalten wurde und zweitens Felicitas nur aufgesucht hatte, weil er wegen ihres Gesprächs mit Karsten Mühlberg über Jagden in Rumänien dachte, sie wüsste schon mehr; außerdem kam aus Bukarest noch die Info, dass er bei der Ausreise aus Rumänien ein Jagdmesser deklariert hatte, das mit der Mordwaffe identisch war. Karsten hatte dann auch schon so seine Befürchtungen, weil er der Einzige war, der wusste, dass Andreas Mellert seinen Vater auf besagter Jagd begleitet hatte.
Sie stoßen auf den für Felicitas glimpflichen Ausgang der Geschichte an.
„Und nun“, sagte [Felicitas], entschlossen, auch in diesem Drama etwas Positives auszugraben, „können wir ruhig leben. In einer so netten kleinen Stadt kann es unmöglich mehr als einen Mörder geben.“
Naja. Es gibt einen zweiten Band, also muss mindestens ein zweiter in Möldenburg…aber das darf das Dorf dann unter sich ausmachen. 😌
– Ende –
(Amen?)


















