Koalition will Betretungsverbot
Am 25. August soll der Ferienausschuss eine Änderung der Satzung für die Benutzung der öffentlichen Grünanlagen und Spielanlagen der Stadt Regensburg beschließen. Es gilt dann ein generelles Verbot des Abspielens von elektronischen Verstärkergeräten für Musik in sämtlichen städtischen Anlagen sowie speziell für die Jahninsel und den Grieser Spitz ein Betretungsverbot zwischen 23 und 6 Uhr. Der Stadtjugendring und die Grünen verurteilen das Vorgehen. Von Claudia Böhm Nach wochenlangen heftigen Beschwerden von Anwohnern und hartem Durchgreifen von Polizei und Ordnungsamt auf der Jahninsel und am Grieser Spitz werden die Daumenschrauben für Feiernde angezogen. Trotz Protest von Jugendverbänden und der Opposition im Stadtrat sollen die vor allem bei Jugendlichen beliebten Grünflächen unattraktiv gemacht werden. „Alle Jahre wieder“ Wie Bürgermeister Ludwig Artinger bei einer Pressekonferenz am Dienstag erläuterte, soll mit den geplanten Verboten die Müll- und Lärmproblematik eingedämmt werden. „Alle Jahre wieder“ gebe es im Stadtrat die gleiche Diskussion: Feiernde versus Anwohner. „Es muss auch mal wehtun, wenn der Nutzer Scheiße baut“, bringt Gartenamtsleiter Hans Dietrich Krätschell es auf den Punkt. Allein in den letzten sechs Wochen seien 72 Kubikmeter Abfälle zusammengekommen. Auch die unzureichende Ausstattung mit öffentlichen Toiletten ist ein Problem, das Anwohnern zu schaffen macht. Read the full article







