Das Seekabel Falcon wurde in der vergangenen Woche durchtrennt. Das spüren viele Staaten, am stärksten jedoch der Jemen, wo es weitaus größere Probleme als MBit/s gibt.
Wahrscheinliche Ursache sei ein Schleppanker eines großen Handelsschiffs in unmittelbarer Nähe. GCX hat Reparaturschiffe beauftragt und bemühe sich, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten. Der gesamte Layer-1-Traffic auf den betroffenen Routen sei zum Erliegen gekommen.
Das Seekabelsystem Falcon wurde im September 2006 in Betrieb genommen. Das Kabel besteht aus sechs Faserpaaren und hatte anfänglich eine geschätzte Kapazität von 2,56 TBit/s. Es hat eine Länge von 10.300 km und wird von Global Cloud Xchange betrieben. Falcon verfügt über Landeplätze im Jemen, Saudi-Arabien, Kuwait, Oman, Irak, Iran, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Indien, Sudan und Ägypten.













