Von 2003 bis 2011
Audiovisuelles Tanzgedächtnis
Ähnlich wie beim Gebärdenesprache-Lernen hat auch das Erlernen und Üben von Gesellschaftstanzfiguren und -choreographien das Problem, dass bloßes Aufschreiben der Figuren Gefahr läuft, im Laufe der Zeit essenzielle Aspekte verloren gehen zu lassen.
Auch hier greifen wir also (schon einige Jahre früher) zu Videoaufnahmen als Behelfsmittel; wir tun uns mit einem befreundeten Tanzpaar zusammen, benutzen einen großen Raum am Arbeitsplatz meiner Schwiegermutter und verbringen nach jedem der mehrwöchigen Kurse ein paar Stunden damit, unsere Tanzfiguren aufzuzeichnen, wobei wir die passende Musik auf einem mitgebrachten CD-Player abspielen. Der Vollständigkeit und der Ausführungsvarianz halber nehmen wir alles zweimal auf, einmal mit uns und einmal mit dem befreundeten Tanzpaar.
Eine Hälfte des besagten Tanzpaares macht uns dann nach zwei Jahren aus den gesammelten Videos sogar eine DVD mit Menuführung und allem Drum und Dran (wobei sich in der Praxis herausstellt, dass die Dateien einfach auf der Festplatte zu haben deutlich einfacher wäre) und hat das auch mit der zweiten Hälfte vor, das passiert dann aber leider doch irgendwie nie.
(Lukas Daniel Klausner)










