EINVERLEIBUNG - I
Kaffeekanne und Reisschale
Einverleiben tun wir täglich vieles. Bedacht und unbedacht. To go oder als Ritual in Gesellschaft zelebriert. Kanne und Schalen stehen da und fragen uns nach Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen – Gedanken während eines bedachten Frühstücks des Künstlers in Odessa.
Georg Janthur Also: die Idee zu den Schalen und letztlich auch zu der Kaffeekanne kam von 2 Seiten im Jahre 2009 auf mich zugerollt. Zum einen war die Reise nach Odessa mit dem täglichen Frühstück im Café Kompott und der daraus entstandenen Bilderserie „Komplott im Café Kompott“, d.h. Alltagsdinge, die mein tägliches Frühstück in diesem Café begleiteten, wie z.B. Stapel von leeren Schalen, Marmeladengläser, eine Scheibe vom Gurkensalat, Kaffeekanne etc… Dann war zu dieser Zeit auch ein Kunst-Symposium in Brandenburg mit dem Titel: „Unser täglich Brot – vom Hunger der Welt“. Dort habe ich die Idee mit den in Eichenholz gesägten „gestapelten leeren Schalen“ weiterentwickelt, z.B. auch angeregt von einem Foto von leeren Reisschalen in einem riesigen Regal sortiert (möglicherweise in einer Kantine in einer chinesischen Fabrik).














