“Ein Zuhause”
1. Worum geht es Euch? Was wollt Ihr mit dem Projekt erreichen?
Wir sehen es momentan als eine Verantwortung etwas für das gesellschaftliche Miteinander zu tun. Angesichts der „Flüchtlingskrise“ ist ein Raum für Begegnung, Kontakt und Freude angebracht. Daher möchten wir Geflüchteten mit anderen in Deutschland lebenden vernetzen und einen Beitrag zur Integration leisten. Neben kultureller Unterschiede gibt es auch kulturelle Gemeinsamkeiten, sei es der Spaß am Kochen, Essen oder Musizieren…Lernt man sich gegenseitig kennen, so kann man viele Vorurteile und Ängste überwinden. Daher suchen wir nach Interessierten und Neugierigen, die mit uns zusammen das Projekt durchführen möchten.
2. Welche Rolle spielt Social Media in der Kommunikation und in Abgrenzung zu Website, Pressemitteilungen, Newsletter, Flyer o.ä.?Nutzt Ihr Social Media für interne Kommunikation?
Social Media ist nicht aus dem Alltag wegzudenken. Man ist schnell erreichbar, kann recht einfach recht große Personengruppen kontaktieren und die Mittel sind sehr vielseitig. In einer internen Facebook oder WhatsApp-Gruppe kann man sich als Planende schnell organisieren und absprechen. Extern ist die Kontaktierung von Geflüchteten und interessierten Helfern ebenso in Facebook-Gruppen möglich, z.B.: „Miteinander leben – eine Chance für alle!“, „Willkommenskultur Uni Köln“, „Freundeskreis Arabisch – Kölsch“. Darüber hinaus geht es nicht nur darum, unterstützende Freiwillige zu akquirieren, wir möchten auch eine Message der Offenheit und Herzlichkeit in das öffentliche Bewusstsein hinaustragen. Eine gewisse Bekanntheit des Projektes zeigt anderen: Ideen werden gesammelt und umgesetzt, man setzt sich ein, ich könnte ebenso meinen Beitrag leisten. Es geht auch um Inspiration. Hier wird also am besten jeder mögliche Kanal eingesetzt: Tumblr, Twitter, Facebook und YouTube. Wir zeigen Transparenz und sind offen für Anregungen. Tumblr stellt eine ausführliche Repräsentation dar, die eine eher kleinere Öffentlichkeit erreicht als Twitter, wo man recht viele kleine Reize versendet. YouTube bedarf besonderer Arbeit: Videos werden aufgenommen und geschnitten. Sie sollen informativ, aber auch unterhaltend sein und können in Verknüpfung mit den anderen Netzwerken große Gruppen erreichen.
3. Wen wollt ihr dort erreichen? Was wisst ihr über die Zielgruppe, ihre Vorlieben und Abneigungen?
- Junge Leute, die die Zukunft Köln gestalten
- Junge Familien
- Studenten
- Offene Menschen, die sich eine tolerante Gesellschaft wünschen oder sich für diese einsetzen
- Menschen mit Interessen für Kunst und Kultur
- Menschen, die sich bereits in der Flüchtlingshilfe engagieren und einen Draht zu Unterkünften / dem Drehkreuz am Flughafen,… haben
- Menschen, die bereits Angebote für geflüchtete Menschen auf die Beine gestellt haben und erste Kontakte knüpfen konnten à Ansprechpartner in allen Stadtvierteln!
- Ehrenamtler
4. Wer ist Eure digitale Nachbarschaft? Wer mag eure Zielgruppe, ähnliche Veranstaltungen? Wer erfüllt ähnliche Bedürfnisse? Wer wäre guter Kooperationspartner? Wie findet ihr Influencer, Meinungsführer, Multiplikatoren?
- Kölner Stadt-Anzeiger
- Kolibri
- Rausgegangen
- 1 Live
- Wibke Ladwig (über sämtliche Social Media Kanäle à gut vernetzt)
- Fb um an die Menschen zu kommen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren (spezielle Gruppen wie ‚Miteinander leben – eine Chance für alle’)
- Universität zu Köln (Mailinglisten z.B. über verschiedene Institute)
- Unsere Partner / Sponsoren: Kunstsalon, die jungen Kunstfreunde,
- Kirche, zum Beispiel die Kulturkirche (engagieren sich bereits in diesem Bereich, sind -logo- kunst- und kulturell interessiert / engagiert und haben eine lebendige Kirchengemeinde mit vielen jungen Leuten und regelmäßig ein Magazin für den Briefkasten, welches über alle Events / Termine informiert + Seite im Internet und auch über Social Media vernetzt
- Über Vereine, beispielsweise den 1. FC Köln
5. Welche Inhalte in welchen Medienformaten habt Ihr? Welche braucht Ihr, um Eure Ziele zu erreichen - und wie wollt Ihr darankommen?
Hauptsächlich werden wir reichlich Videos und Fotos machen, die nachher unser Event dokumentieren würden. Zu den Videos: wir werden mindestens die wichtigsten Phasen des Events mit Videokameras aufnehmen. Diese Videoaufnahmen sollen dazu dienen, nah an das Geschehen zu sein für die Leute, die nicht dabei waren. Während der Kochworkshop werden die verschiedenen Rezepte aus den unterschiedlichen Kulturkreisen näher an die Zuschauer gebracht, damit man erfährt, welche Kultur was anzubieten hat. Die Videoaufnahmen sollen auch dazu dienen, welche künstlerische Fähigkeiten und Fertigkeiten man für solche Rezepte einsetzen kann. Da unser Event mit Kunst zu tun hat, werden wir auch diese Videoaufnahmen so aus einem künstlerischen Perspektive darstellen. Zu unserem Event werden auch Künstler aus Köln und der Region kommen, mit denen wir Interviews durchführen können. Diese Interviews werden mehr Impuls für unser Event geben. Die Künstler haben die Chance, ihre Meinungen zu diesen Workshops zu äußern und vielleicht auch bewerten. Die Videokamera ist das einzige Medium, das die Möglichkeit bietet, die Musik der verschiedenen Kulturkreisen zu zeigen. Zu den Fotos: Fotos werden auch aufgenommen und sollen dazu dienen, einfach schöne Momente mit den Künstlern und den Flüchtlingen zu dokumentieren und damit das Ziel des Events mal anders darzustellen nämlich des Zusammenseins, das Schaffen des Zuhauses, so dass die Flüchtlinge sich mal nachher an dieses Event erinnern können. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worten sagt man und das wollen wir auch hier verfolgen. Die Fotos sollen auch dazu dienen die verschiedenen Phasen des Kochens zu zeigen und spontane Bilder aufzunehmen, ohne dass sich die Akteure darauf aufmerksam gemacht werden. Wir wollen einfach ein Event zeigen, das Normalität schafft wie es im Alltag bei jedem zu Hause abläuft. Nur so kann diese Event gut an die leute kommen.
6. Welche Dienste und Plattformen wollt Ihr nutzen? Was braucht Ihr dafür? (Geräte/Technik) Und warum ausgerechnet die und welche Rolle spielen sie jeweils in der Kommunikation? (Info, Service, Geschichten, Live-Kommunikation und spontane Inhalte, Dialog, Community-Building durch zB. FB-Gruppen usw.)
Vor der Veranstaltung werden wir Werbung machen. Dafür wollen wir verschiedene Medienkanäle schalten wie die Kölner Stadtanzeiger, Museen und Social Media. Je nach Werbeträger werden wir verschiedene Werbeformen einsetzen. Für Meseen und NGOs werden wir News Letter und Poster verschicken und darum bitten, auf unsere Veranstaltung aufmerksam zu machen oder bekanntzugeben. Dafür bräuchten wir freiwillige Texter, die sich mit der Sprache gut auskennen und teilweise auch mit Werbung. Für die Bekanntmachung auf social media plattformen bräuchten wir natürlich ein Videokamera und einen guten Sprecher oder Sprecherin, die einfach in wenigen Worten; kurz und knackig erzählen kann, worum es geht. Dieser Filmspot werden wir möglichst durch gut vernetzte Nutzer auf der social media Plattformen und Foren wie Facebook und Twitter verbreiten lassen. Ein Hashtag mit dem Namen unserer Veranstaltung wäre nicht schlecht, damit die Leute uns schnell finden können bzw. weitergeleitet werden.
7. Was könnt Ihr Eurer Zielgruppe und Eurer digitalen Nachbarschaft geben, um von ihnen wahrgenommen und gemocht zu werden? (Nützliches, Sinnstiftendes, Unterhaltsames) Wie könnt Ihr sie einbinden und was hätten sie davon?
Durch unseren Imagefilm von der Pilotveranstaltung mit einer bekannten Kölner Persönlichkeit, haben wir authentisches Material, um den Mehrwert des Projekts mit Bildern und einem damit verbundenen Gefühl zu vermitteln. Durch das Testemonial und eine Verbreitung über die eigene Facebookseite, wäre schonmal ein Grundrauschen in der Wahrnehmung erreicht. Wir können unserer Zielgruppe im besten Fall zeigen, wie wertvoll neue Begegnungen mit anderen Kulturen und anderen Menschen im Allgemeinen sein können. Frei nach dem Motto "the magic happens outside the comfortzone". Wir können und wollen Ihnen ein Stück die Angst vor dem Unbekannten nehmen und sie motivieren offener auf Menschen im Allgemeinen, nicht nur auf Flüchtlinge, zuzugehen. Wir können unseren Followern und Partizipanten mitgeben, dass hinter dem Synonym "Flüchtling" ganz normale Menschen mit Geschichten, die einem selber vielleicht gar nicht so unbekannt sind, stehen. Im besten Fall kann unsere Zielgruppe am Ende offener mit dem Thema Flüchtlinge und fremden Menschen und Kulturen umgehen und diese Erfahrungen auch an Freunde und Bekannte weitergeben.
8. Welche Story wollt Ihr erzählen? Wie wollt Ihr erreichen, dass die Leute sich für Euer Format interessieren?
Die Story muss vor allem authentisch sein. Bis auf das Testemonial sollen normale Menschen wie du und ich aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen da sein. So kann man erstens Menschen die sonst vielleicht nicht zusammen kommen zusammen bringen und eine möglichst große Indentifikationsfläche bieten. Wir wollen erreichen, dass die Leute erkennen wie lustig und erheiternd neue Begegnungen sein können. Um dieses Gefühl zu vermitteln, sollten wir gerade bei der Pilotveranstaltung darauf achten, sehr offene Persönlichkeiten auszuwählen, um einen sehr positiven, aber dennoch authentischen Eindruck zu hinterlassen.
9. Wie wollt ihr feststellen, dass ihr erfolgreich seid?
Fragebögen von Besuchern ausfüllen lassen und danach Auswertung vornehmen. Schauen ob es Feedback auf der Facebookseite und den anderen sozialen Kanälen gibt. Teilnehmer bitten, dass sie ein vereinbartes Hashtag benutzen, falls sie Bilder oder Videos von der Veranstaltung an der sie teilgenommen haben hochladen.
10. Welche Inhalte sollen am Veranstaltungstag entstehen? (Quantitative und Qualitative Messwerte)
Öffentliche Beiträge, z.B. durch Social Media, Facebook, Twitter und Instagram mit entsprechenden Hashtags. Teilnehmer sollen ihre Erfahrungen teilen und über die sozialen Netzwerke posten.
11. Welche Hashtags benutzt ihr?













