Gene Editing und Tests an Embryonen gelten als vielversprechende Verfahren gegen Krankheiten auf der ganzen Welt, sind aber extrem riskant.
Der deutsche Ethikrat diskutierte auf seiner öffentlichen Jahrestagung in Berlin über neuartige Eingriffe in das menschliche Erbgut mithilfe des sogenannten Gene Editings. Mehrfach wurde dort verlangt, die Debatte öffentlich auszuweiten. Der Genetik-Experte Jörg Vogel von der Universität in Würzburg stellte fest: "Deutschland, wir müssen reden". Auch der Forschungsexperte der Grünen, Kai Gehring, forderte eine ethische Auseinandersetzung.
Im Zentrum der Diskussion stehen die Werkzeuge des Gene Editing. Das jüngste dieser Instrumente, die molekulare Gen-Schere Crispr-Cas9, ermöglicht eine einfache, kostengünstige und sehr genaue Veränderung des Erbguts von Lebewesen. Sie kann an Menschen und sogar an Keimzellen und Embryonen angewendet werden. Die Methode gilt als Schlüsseltechnik - vor allem in der biomedizinischen Forschung.
Zum Bericht von Kathrin Zinkant in der “Süddeutschen”.


















