Das Menschenmögliche
Drama, 2019. Regie: Eva Wolf.
Handlung: Judith, eine junge Ärztin auf dem besten Weg zu einer prestigeträchtigen Stelle in der Kardiologie, gerät in einer stressigen Situation mit einer Krankenschwester aneinander. Ein Fehler passiert, die Patientin stirbt. Judith wird, während die Untersuchung zu dem Vorfall läuft, als Notärztin in einem RTW eingesetzt. Dort wird sie noch mal ganz anders mit den Schattenseiten des überlasteten und kaputtgesparten Medizinsystems konfrontiert, während die Oberärzte miteinander Champagner trinken. Im Einsatzwagen lernt sie, was wirklich zählt, und erarbeitet sich auch den Respekt von Iris (Brigitte Urhausen).
Fazit: Kann man gut gucken, kein schlechter Film, aber mir war er oft zu glatt erzählt. Zu exemplarisch abgearbeitet, was da für Themen sind. Zu viel Fokus auf der Beziehung von Judith und ihrem Boyfriend mit dem Taktgefühl von nem Sack Zement. Die Freundschaft zwischen Judith und Iris wäre spannender gewesen als die zu dem netten, aber ein bisschen nichtssagenden Kollegen vom RTW (und das sage ich nicht nur, weil ich gern mehr von Brigitte gesehen hätte xD). Wichtige Themen wurden aufgegriffen, aber mir fehlt die Expertise, das richtig einzuordnen.
Aber gute Headcanons für Fanfic hat es gegeben (@no-sleep-for-the-dreamer <3) und was es mit der blauen Strähne in Iris' Haar auf sich hat, interessiert mich weiterhin 👀















