Antidemokratische Schnöselherrschaft
Geolitico: Frankreich zeigt beispielhaft, wie Emmanuel Macron eine Schnöselherrschaft durchsetzen will. Doch die EU braucht weder US-Eliteentwürfe noch Brüsseler Spitzen. In Brüssel beobachten wir schon lange, wie eine selbsternannte Elite ohne Legitimation an den Völkern vorbeiherrscht. Auch in unseren Medien hat sich freischwebend und ungewählt eine antidemokratische Schnöselwirtschaft entwickelt. Der Milliardär Soros, der mit nicht unerheblichen Mitteln die Politik mit gekauften Hilfstruppen beeinflusst, ist derjenige, der Kraft seines Geldes den Mond mit der Stange schieben will. Letztes Beispiel ist Frankreich, wo sich der künftige Präsident Macron durch simple Ernennung von Kandidaten nach seinem Gusto eine Nationalversammlung nach seinem Bilde schaffen will. Solche elitären und totalitären Tendenzen sind nicht neu. Auf eine ideologisch fundierte Handlungsanleitung stoßen wir im Berlin der 1920er Jahre. Man hatte in intellektuellen Kreisen die Demokratie mit ihren „ungeistigen“ Volksvertretern so satt… Elitaristisches Konzentrat Der Weltbühne-Autor Kurt Hiller hatte 1921 das theoretische Fundament der Herrschaft der Berliner Intelligentsia über den Rest der Welt fertiggestellt: „Logokratie oder ein Weltbund des Geistes“. Woher Hiller kam, daraus machte er keinen Hehl: „Die Jugendbewegung, mit ihrer Entdeckung von Führertum und Gefolgschaft, mit ihrem Eros zum Helden – nicht zum Körperhelden allein -, mit ihrem starken Sinn für den Rang und für edle Haltung, [...] http://dlvr.it/P9JXBR









