Spread about The Wonderful Lie of Nina Petrovna (Hanns Swarchz, 1929) in Revue des Monats magazine, 1928/29.

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Spread about The Wonderful Lie of Nina Petrovna (Hanns Swarchz, 1929) in Revue des Monats magazine, 1928/29.
Die gute alte Lulu öffnet wieder einmal (ich bin ihr ja auch verfallen) Die Büchse der Pandora und stürzt alle ins Verderben, diesmal wieder in der etwas kruderen, selbstgebastelten Fassung mit wirrem Jazz. Ich bin immer noch recht stolz drauf. Zahllose weitere Informationen hierzu unter dem relativ häufig verwendeten Stichwort Lulu. Sie sind der nächste.
Lulu ist auch eine schöne Oper zum Verfallen. Über die ließe sich allerdings auch ein schöner Stummfilmfilm drehen, den wir viel zu lange nicht mehr angeschaut haben, und überhaupt erstmals in einer seriösen Arte-Restaurierung mit bedeutungsschwerem Peer-Raben-Score für Kammerorchester, statt der von vornherein etwas verrottelten Videokopie, die ich vor Jahren hingebungsvoll mit wirrem, wilden Mangelsdorff-John-Zorn-Zirkus-Jazz (und ein bisschen Alban Berg) unterlegt habe, die wir bisher verwendeten. Die brachte die nicht unbeachtliche Menge Popkultur für die dieser Film verantwortlich ist, schöner zur Geltung, die jetzt angeschaffte, zeigt allerdings schöner, wie akribisch und liebevoll Herr Pabst in seinen Kleinigkeiten arbeitet. Er bricht das große Weltendrama vom ewig verführerischen Weib ja ohnehin auf eine eher familäre Basis herunter, verzichtet auf Medizinalrat und Maler (obwohl, das Bild hängt da....?) und zeigt uns die Lulu eher als Opfer einer ganz alltäglichen Starker Vater, schwacher Sohn, nutzloser Ziehvater/Zuhälter, reiche Lesbe, alberner Springfritze, skrupelloser Mädchenhändler, und untalentierter Lustmörder-Konstellation. Demnächst wieder als Oper.....
Franz/Francis Lederer circa 1930. A bit noir.
Franz Lederer by Lotte Jacobi. Berlin. 1929.
Brigitte Helm and Franz Lederer in The Wonderful Lie of Nina Petrovna (Hanns Schwarz, 1929) via