Wieder einen Tag nach dem Motto: "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?" überstanden!!! 🙌✌
Morgen nochmal Zähne zusammenreißen und dann endlich mal einen Tag WOCHENENDE!!!
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Wieder einen Tag nach dem Motto: "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?" überstanden!!! 🙌✌
Morgen nochmal Zähne zusammenreißen und dann endlich mal einen Tag WOCHENENDE!!!
Seifenblasen machen das Leben um so vieles schöner.
10 tage woche
montag ist scheiße, weil das wochende vorbei ist.
dienstag ist scheiße, weil es am anfang der woche ist und noch so viel woche vor einem liegt.
mittwoch ist scheiße, weil du noch genauso viel woche vor, wie hinter dir hast, es sich aber meistens anders anfühlt.
donnerstag ist scheiße, weil er verspricht, dass sich die woche dem ende nähert, aber dann doch noch ein weiterer tag zu überstehen sind.
freitag ist scheiße, weil du die woche abschließen und noch alles fertig machen musst, was liegen geblieben ist. und schlimmstenfalls musst du die nächste woche planen.
samstag ist scheiße, weil die woche noch nachwirkt und man nichts hinbekommt, weil man zu k.o. ist.
sonntag ist scheiße, weil das wochenende schon wieder fast rum ist der ganze wochenmist am nächsten tag wieder losgeht.
es gibt nur eine lösung. wir brauchen einen neuen tag, an dem wir frei haben. wenn ich aber an die probleme mit montag und mit freitag denke, dann brauchen wir nicht nur einen neuen freien tag, sondern auch zwei weitere arbeitsfreie tage, um den neuen tag angemessen vor- und nachbereiten zu können. für den anfang erstmal.
//Spiele spielen
Thomas & Basti spielen Golf (18.06.16)
Heute ziehe ich die Decke über den Kopf und hoffe, dass mich die Erwachsenenwelt nicht findet... 😅
Kugeln im Wasser
Konfuzius (oder ein anderer, ebenso schlauer Kopf) hat mal gesagt: "Wenn du etwas liebst, lass es frei. Kehrt es zu dir zurück, gehört es dir für immer." Während ich auf der überdachten Terrasse sitze und dem Rauschen des Regens lausche, überlege ich, ob das auch in die andere Richtung funktioniert. Wenn mich jemand freilässt und ich zu ihm... oder ihr zurückkehre - gehöre ich ihr dann auch für immer? Will ich das? Meine Kellnerin kehrt zurück und setzt sich meiner Einladung folgend dazu. Ich bin ohnehin ihr einziger Gast, bei diesem Wetter verirrt sich kaum jemand ins Freibad oder das dazugehörige Restaurant. Während wir uns rauchend über dieses und jenes unterhalten, gleiten Wasserperlen über den Maschendrahtzaun nach unten, der das Freibad auf drei Seiten abgrenzt. Wer wir sind, was wir machen, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Sie ist sehr hübsch und ich frage schmunzelnd, ob sie einen Freund hat. Ja, seit drei Jahren. Ich frage höflichkeitshalber was er beruflich macht, aber wir wissen beide, dass es mich nicht wirklich interessiert. Das Thema verlagert sich, während die Kette aus roten und weißen Kugeln kommentarlos im Becken schwimmt. Wir reden übers Reiten, Horrorfime, Lehrerpraktika. Sie studiert auch Lehramt Deutsch, aber auf der Pädag in Klagenfurt. Wir sprechen über echte und über triviale Literatur, darüber wie schlecht Thomas Bernhard ist und wie gut Wolfgang Hohlbein und Stephen King sind. Sie erwähnt "Im Schatten des Windes" und mein Blick gleitet einen Moment hinüber zu der verlassenen Wasserrutsche im immer stärker werdenden Regen. Ein kleines Rinnsaal aus Regentropfen erinnert daran, was ihre eigentliche Aufgabe ist. "Im Schatten des Windes" war damals M.s Lieblingsbuch gewesen. Oder zumindest eines ihrer Lieblingsbücher, ich weiß es inzwischen nicht mehr genau. Das Mädchen bemerkt meinen Blick und fragt mich danach, aber ich winke ab und grinse ein bisschen. Man wird nachdenklich bei diesem Wetter, sage ich. Aber eigentlich bin ich das wohl ohnehin zu oft, speziell seit ich hier in dieser kleinen Ortschaft bin. Mir fällt eine Zeile aus dem Lied ein, das ich in letzter Zeit oft höre, wenn ich abends in meinem Zimmer sitze und mit Bleistift in ein kleines, gelbes Schulheft schreibe. Against the tide we struggle - to keep Our heads above the deep – And our hearts above the lie.
Unser Gespräch läuft noch eine Zeit lang weiter, während sie auf Kunden und ich auf eine Regenpause warte und letztlich zahlt sich unser beider Geduld aus. Als ich mich verabschiede unnd schon gehen will, ruft sie mich mit einem „Hey!“ noch einmal zurück. „Sei nicht traurig.“ sagt sie. Ich bin einen Moment verwundert und muss dann grinsen. „Bin ich nicht.“ antworte ich ehrlich, ehe ich meine Kappe zurechtrücke und mich auf den Heimweg mache. Und während ich in leichten Lauf verfalle um daheim anzukommen, ehe der Regen wieder einsetzt, überlege ich, dass es wohl nicht so wild ist, wenn man jemandem für immer gehört. So genau kann man das vermutlich sowieso nicht messen.