Ansichtskarte
Berlin HO-Cafe "Warschau" Blick vom Balkon
Reichenbach (Vogtl): VEB Volkskunstverlag Reichenbach i.V. (V/11/28 A 5211/53 DDR Best.-Nr. St/7392)
1953
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1953
1. Brief - An Goethe
13. Juni 1794
Eine Sache die mir sofort an den Briefen gefallen hat, sind die Verabschiedungen. Heutzutage würde man angeschaut werden als ob man vom Pluto kommt, was schade ist, denn "Tschüss", "Schönen Tag noch", etc. sind auf Dauer irgendwie zu langweilig.
Auch wenn es früher vermutlich normal war sich so zu verabschieden, finde ich, hat diese Art der Verabschiedung einen Hauch von Einschleimen an sich. Aber nicht mal im negativen Sinne. Wäre ich an von Schillers Stelle gewesen, hätte ich allein aus Respekt auch diese Wortwahl dafür gewählt.
𝐅𝐨𝐫 𝐭𝐡𝐞 𝐃𝐢𝐬𝐭𝐢𝐧𝐠𝐮𝐢𝐬𝐡𝐞𝐝 𝐆𝐞𝐧𝐭𝐥𝐞𝐦𝐚𝐧 #sartorianapoletana #enisinci #enisincistyle #godsavethequality #wearedressingpeoplewithculture #bespokesuit #montblanc #fountainpen #friedrichschiller (ENIS INCI Sartoria Napoletana) https://www.instagram.com/p/ClHc9QyK67k/?igshid=NGJjMDIxMWI=
"Bütün olmaya çalışın! Olamıyorsanız yararlı bir parça olun ve bütüne katılın." Friedrich Schiller
"Believe me, in your heart shines the star of your destiny." #friedrichschiller __ __ #poldark #demelza #rosspoldark #eleanortomlinson #aidanturner #poldarkcountry #poldarkfan #poldarkspain #poldarkpbs #poldarkseries #demelzapoldark __ __ "Créeme, en tu corazón brilla la estrella de tu destino". Friedrich Schiller https://www.instagram.com/p/CCbAifKK0K7/?igshid=1wzg4cigwrgkq
Mir ekelt vor diesem fondorklecksenden Säkulum, wenn ich in meinem Mälzer lese von großen Köchen. Der lohe Lichtfunke Ramsays ist ausgebrannt, dafür nimmt man itzt Prisen von Buchweizenmehl – Plastikbackwerk, das in keinem Magen Sodbrenn’ anzündet. Da krabbeln sie nun wie die Ratten auf die abgenagte Keule des Hähnchens, und studieren sich das Mark aus dem Schädel, was das für ein Ding sei, mit dem er seine Bolo gerührt hat? Ein sächsischer Koch doziert, Jamie Oliver sei ein Hasenfuß gewesen, ein schwindsüchtiger Youtuber hält sich bei jedem Wort ein Werbefläschchen Fanta vor die Nase und schwatzt Jugendlichen über Integrität. Kerls, die in Ohnmacht fallen, wenn sie eine Fleischwurst verspeist haben, kritteln über die Kochkunst des Hannibal Lecters [...]. Schöner Preis für euren Schweiß in der Küchenschlacht, daß ihr jetzt von 5-Minuten-Terrinen lebet und eure Unsterblichkeit in einem Verdauungstrakt mühsam fortgeschleppt wird. [...] Pfui! Pfui über das schlappe Kastratenjahrhundert, zu nichts nütze, als den Braten der Vorzeit wiederzukäuen und die Köche des Altertums mit Kommentationen zu schinden und zu verhunzen mit Überwürzung. Die Kraft seiner Lenden ist versiegen gegangen, und nun muß Bierhefe den Menschen fortpflanzen helfen. Da verrammeln sie sich die gesunde Natur mit abgeschmackten Konventionen, haben das Herz nicht, ein Glas Maggi zu köpfen, weil sie Kurkuma dazu trinken müssen [...] Hölle und Teufel! Nein, ich mag nicht daran denken. Ich soll meinen Leib pressen in eine Schnürbrust und meinen Willen schnüren in Rezepte? Das Rezept hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Rezept hat noch keinen großen Koch gebildet, aber die Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus. [...] Stelle mich vor ein Heer Kerls wie ich, und aus Zwiebel, Orangen und Gelbwurst soll ein Gericht werden, gegen das Salzstangenauflauf und NuFleiKa Nonnenklöster sein sollen! Guten Hunger (Linda, wollen wir ne Räuberbande gründen?)!
Aus der Einführung. Der Autor Emil Staiger über die Freundschaft von Goethe und Schiller.
Ich kann ihm da nur zustimmen.
Aus der Einführung. Johann Wolfgang von Goethe über Friedrich von Schiller.
Irgendwie gefällt mir der Satz: ,,Ihr seid viel zu armselig und irdisch für ihn.“ besonders, obwohl dieser einen Hauch von Arroganz mit sich bringt.