Rucksack gepackt, Reservierungen zum grössten Teil gemacht. Um die verschiedenen Hotels und Reiseorganisationen anzurufen, sind wir in ein Locutorio gegangen, von wo aus man für 50 céntimos pro Minute nationale und internationale Anrufe tätigen kann. Da hier ein Telefonat von Arequipa nach Cuzco ungefähr so viel kostet wie von Stuttgart nach Paris, ist es wirklich günstig. Im Locutorio war ich sehr froh, Kathe an meiner Seite zu haben, da man den Gesprächspartner nur sehr leise verstehen konnte. Jeweils die erste Hälfte der Gespräche führte ich, um dann ("Kathe, Ayúdame!") an meine peruanische Freundin zu übergeben.
Anschliessend gingen wir ins Zentrum, um das nötige Reisegeld zu wechseln. Sowohl der Euro als auch der Dollar haben im Moment einen sehr schlechten Wechselkurs. Vor drei Jahren war ein Euro fast fünf Soles wert, jetzt sind es nur noch 3,2.
Spontanität muss in Peru schnell gelernt werden: In letzter Minute hat es wieder Änderungen im Reiseplan gegeben. Die Urwaldtour findet zwei Tage früher statt. Dadurch habe ich keinen Puffertag in Cuzco, sondern muss nach einer Nachtfahrt gleich in den nächsten Bus nach Puerto Maldonado springen.
Abschliessend ein Lob an die Couchsurfer, die mir bei meiner Planung wirklich gut geholfen haben und mir die Angst vor der Fahrt nach Puerto Maldonado nahmen. Mit etwas Glück übernachte ich auch bei einer von ihnen. ¡Vamos a ver!