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22.08.2016 Gina Lisa Lohfink verliert Vergewaltigungsprozess.
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Verleumdung, Beleidigung, üble Nachrede: Angebliche Vergewaltiger zeigen Gina-Lisa Lohfink an
Die beiden angeblichen Vergewaltiger von Gina-Lisa Lohfink haben Strafanzeige gegen das Model erstattet. Neben falscher Verdächtigung werfen ihr die beiden Männer Verleumdung, Beleidigung und üble Nachrede vor. Die Anzeige, datiert vom 5. August, liegt SPIEGEL ONLINE vor.
Anlass sind angebliche Äußerungen Lohfinks vor dem Gebäude des Berliner Kriminalgerichts am 27. Juni. Gegen Lohfink läuft dort ein Prozess wegen falscher Verdächtigung. Sie behauptet, in einem Sexvideo, das die beiden verbreitet hätten, könne man ihre Vergewaltigung sehen. Die Staatsanwaltschaft glaubt das nicht und klagte sie an.
Ende Juni sagte einer der beiden Männer als Zeuge vor Gericht aus und bestritt eine Vergewaltigung. Lohfink sagte daraufhin laut Strafanzeige vor Kameras, der Mann habe im Gerichtssaal „rotzfrech“ gelogen. Außerdem soll sie gesagt haben: „Ich wollte nicht mit den beiden Liebe machen.“
Die Ermittlungen gegen die Männer wegen Vergewaltigung nach einer Anzeige Lohfinks waren eingestellt worden. Gegen sie wurden aber Strafbefehle wegen der Verbreitung des Sexvideos verhängt. Der heute 28-Jährige akzeptierte die Strafe. Der 32-Jährige soll am Montag als Zeuge in der Verhandlung am Berliner Amtsgericht Tiergarten auftreten.
Der Fall Lohfink hat sich in den vergangenen Monaten zum Politikum entwickelt. In der Debatte geht es unter anderem darum, was eine Vergewaltigung ist und was nicht. Lohfink sagt, sie sei von zwei Männern vergewaltigt worden. In Videoaufnahmen der betreffenden Nacht ist zu sehen, wie Lohfink „Nein“ sagt und „Hör auf“. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, die Ablehnung beziehe sich auf das Filmen, es handele sich um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr.
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#GinaLisa