Am nächsten Morgen trafen wir bereits um 7 Uhr an den Peninsula Hotsprings ein und waren quasi die ersten Besucher. Dies verschaffte uns den Vorteil, dass wir direkt zum Highlight der Pool-Landschaft hinauf gehen konnten und außer uns dort quasi niemand anderes aufhielt. Ein 42 Grad heißer Pool auf der Spitze eines kleinen Berges der Anlage, so dass man einen fantastischen Rundblick über die Landschaft erhält. Nachdem wir diesen einzigartigen Ausblick über die Peninsulas genossen hatten, machten wir uns bergabwärts daran die anderen natürlich erhitzten Mineralools der Anlage zu erkunden, darunter weitere Themalpools in verschiedenen Temperaturen, Massagepools, ein türkisches Hamam, eine Sauna und der ein oder anderen Möglichkeit es sich auf dem Weg in einer der Liegen gemühtlich zu machen. Interessanterweise sind die natürlichen Quellen sogar noch heißer als sie in die Pools geleitet werden. Denn eigentlich wäre das Wasser sogar bis zu 45 Grad heiss und wird vorher noch auf mindestens 42 Grad herunter gekühlt. Aber bereits diese Temperaturen reichen aus, um einen nach wenigen Minuten im Wasser bereits ordentlich ins Schwitzen zu bringen. Zwischendurch tankten wir neue Energie mit einem kleinen Lunch und einem Golden Latte, scheinbar dem neusten Wellness-Getränk (Milch, Ingwer, Kurkuma und jede Menge Zimt - Vorsicht beim Googlen ;-) ). Nach einigen weiteren Runden in den Pools, machten wir uns nach fast 7h im Spa auf den Rückweg und buchten uns per Uber eine Fahrt zurück ins ca. 50km entfernte Frankston.
Abends stand dann noch eines von Christians Highlights auf dem Programm. Wir waren mit Tim, James und ihren Eltern im Golden Dragon Restaurant zum Chinesisch-Essen verabredet. Laut Christian das absolut beste chinesische Restaurant, das er bisher kennt. Zum Glück hatte sich nach 12 Jahren hier nicht viel verändert und wir genossen das fantastische und sehr authentische Essen und vor allem die frittierten Eiskugeln zum Dessert, die hier das absolute Highlight im Restaurant sind. Netterweise gab es vom Restaurant gleich noch ein paar Wunderkerzen und ein Ständchen für James gratis dazu, denn immerhin war es fast schon sein 31. Geburtstag, auch wenn dieser eigentlich erst am darauffolgenden Tag auf dem Programm stand. ;-) Satt, zufrieden und erholt fielen wir abends dann in die Federn und holten etwas Schlaf nach.