Grabenkrieg
Nebel schweift umher, trüb ist die Sicht
Es ist Kalt
Aus dem Morast ragen bizarr verzerrte Gebilde, die Nur Schemenhaft wahr genommen werden können.
Ein Baumstumpf? Oder doch der Arm oder das Bein eines Kameraden?
Eine Detonation lässt kurz die Zeit vergessen.
In den Schlamm, Deckung suchen, beten aufhören zu atmen nicht denken.
Dann die Gewissheit. Ich lebe noch! Noch…
Und weiter vorwärts durch Gräben wie Narben. Hässliche Narben!
Im Stacheldraht endet so mancher
Und mehr und mehr strömen aus der fernen Heimat
Und nur wenige kehren zurück.
Alle sterben ein kleines oder großes Stück.
Im Grabenkrieg














