Der Kampf gegen Gray-Mail: was bedeutet das für Ihr E-Mailing?
2011 wurde ein neuer Trend entdeckt: um den Kunden besser bedienen zu können haben Web-Mails angefangen die Interaktion zwischen Nutzer und deren E-Mails zu berücksichtigen. Der Posteingang fing an “intelligent” zu werden: je nach geschätzter Wichtigkeit sind manche E-Mails sichtbarer als Andere... Wenn Sie sich erinnern fing alles an mit der “Priority Inbox” von Gmail im August 2010. Das Grundprinzip war: “Lasst uns die Einstellungen und das Verhalten der Nutzer analysieren, damit wir sie besser bedienen können”. Davor hatten Filter lediglich versucht zu analysieren was legitim war und was nicht. Mit anderen Worten, es war das Ziel Spam zu bekämpfen. Jedoch entspricht dieser Kampf nicht der Realität des Benutzererlebnisses. Hotmail erklärte in einem sehr interessanten Blog-Post warum der Kampf gegen Gray-Mail so wichtig ist. Empfänger klicken auf den Spam-Button für legitime E-Mails Es ist recht einfach: 75% der E-Mails, die von den Nutzern als Spam bezeichnet wurden, sind eigentlich “legitim”. Und genau das ist die Grauzone: dies sind alles E-Mails die Sie empfangen, aber niemals lesen wollen. Opt-ins werden oft illegal erworben und folglich weiss der Empfänger gar nicht mehr genau warum er überhaupt diese E-Mails empfängt. Hotmail’s Blog weist darauf hin, dass die meisten empfangenen E-Mails in den 90ern, von Bekannten verschickt wurden, die tatsächlich “echte E-Mails” schreiben wollten. Heutzutage finden Sie jedoch nur 14% “echte Personen” auf der Absender-Liste. Das entspricht genau dem was Sie hier drunter sehen können:
Innerhalb dieses Massen-Inhaltes ist es die Aufgabe, von Gmail oder Hotmail, den eigentlichen Inhalt, den der Empfänger wirklich lesen möchte, zu extrahieren. Was bedeutet das nun für Sie, der E-Mail-Absender? Erstmal heisst es, dass E-Mails lebendiger und wichtiger sind als je zuvor. Es wurde oft darüber geredet, dass soziale Medien das Ende für E-Mails bedeuten würden. Komplett falsch: sie haben es transformiert. Das ist ein grosser Unterschied, da es anzeigt dass dieser Kanal sich weiter entwickelt und nicht ausstirbt. Wir möchten Sie ermutigen immer relevante E-Mails an relevante Listen schicken. Ansonsten werden Ihre Bemühungen resultatlos bleiben. Die Metriken sind, mehr als je zuvor, Schlüssel zum Erfolg: die Klick-Rate z.B., wird sich als unentbehrlicher Indikator erweisen. Diesen müssen Sie genauestens verfolgen, da dieser Informationen über die Interaktion Ihrer Nutzer angibt. In der Zukunft bedeutet: keine Interaktion = keine Sichtbarkeit. Der Inhalt, den Sie produzieren, sollte sinnvoll und anziehend sein, sonst sind Ihre Bemühungen umsonst. Ihre Leserschaft muss Ihre Nachrichten “erwarten”!















