German soldiers place armaments around the parish of Grouville, Jersey, Channel Islands - July 1940
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German soldiers place armaments around the parish of Grouville, Jersey, Channel Islands - July 1940
German troops work on the South wall of Fort Henry, Grouville, Jersey, Channel Islands 1940
Beach BBQ day! We are determined to barbecue despite the clouds that are now looming and the boyf is now wearing two jumpers! . . . . . #jerseyci #jersey #jerseychannelislands #grouville #stmartin #royalbayofgrouville #beachbarbecue #beachbbq #june #summertime #longbeach #visitjersey #visitjerseyci #theislandbreak (at Jersey) https://www.instagram.com/p/CQWaTwHr7Rz/?utm_medium=tumblr
Jersey 2019 - Teil 6
Herrschaften!
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn heute ist der Anreisetag für das jährliche Oldtimer Event auf Jersey und bevor demnächst große Teile der Stadt bzw. der Insel gesperrt werden, fuhren wir nach dem Frühstück in den Osten der Insel.
Unser heutiges Ziel war das beeindruckende Mont Orgueil Castle. Für dieses Castle ist der Eintritt ebenfalls in dem Heritage Pass enthalten.
Parkmöglichkeiten gibt es entweder im Ort oder an der Straße, an der der Fußweg abzweigt.
Das Mont Orgueil Castle wirft seinen Schatten schon seit mehr als 800 Jahren über den kleinen Fischerort Gorey auf der Insel Jersey. Nur 25 Kilometer von der französischen Küste entfernt liegt die königliche Buch von Grouville. Als „mont orgueil“, also “stolzen Berg”, bezeichnete der Bruder des englischen Königs Henry V., Thomas Lancaster, 1. Duke of Clarence, zu Recht die imposante Lage des Kastells.
Der Ort war taktisch gut gewählt, die Burg wurde auf einem Felsen gebaut und wird an drei Seiten von Meer und Klippen umgeben. Diese Lage lässt vermuten, dass dieser Bereich schon im Neolithikum ( Jungsteinzeit ) vor ca. 6.000 Jahren genutzt wurde und vor gut 2.500 Jahren bereits erste Verteidigungsanlagen entstanden. Die Überreste von einfachen Holzwällen und Gräben hat man gefunden.
Im 10. Jahrhundert wurde Jersey Teil des Herzogtums der Normandie. Bis Anfang des 13. Jahrhunderts gab es keinen Grund hier, auf der Insel, eine Burg zu bauen. Doch als im Jahr 1204 als der englische König John Ohneland die Herrschaft in der Normandie an den französischen König Philippe II Auguste verlor, wurde aus Jersey schlagartig ein Grenzposten zwischen zwei sich im Krieg befindenden Königreichen.
Die Inselbewohner hielten den Engländern die Treue und man beschloss an der Frankreich zugewandten Ostseite der Insel eine Burg zu bauen. Die erste Erwähnung der Burg datiert aus dem November des Jahres 1212. König John befahl die Übergabe von Insel und Burg an Philip d´Aubigny. Die Anlage wurde immer weiter ausgebaut, in den Jahren 1224 bis 25 wurden 1.000 Baumstämme aus dem New Forrest in England nach Jersey gebracht um Palisaden zu errichten.
Im Jahr 1294 wurde die Insel überraschend von französischen Truppen überfallen und verwüstet, die Burg wurde aber jedoch nicht erobert. Sir John des Roches wurde im Jahr 1327 nach Jersey geschickt um diese zu inspizieren und weiter zu befestigen.
Auf Mont Orgueil Castle ließ er an der nördlichen Seite einen Turm bauen, den Rochefortturm, aber auch der Aufbau von verfallenden Mauern und der Brücke und das Dachdecken von Gebäuden, alles Schäden nach einem großen Sturm, fallen unter seine Aufsicht. Als der 100 jährige Krieg (1337-1453) ausbrach war die Burg in gutem Zustand, eine Garrison aus Bogenschützen und Infanterie befand sich in ihren Mauern. Mont Orgueil galt damals als uneinnehmbar.
Im März 1337 wurde die Insel wieder von den Franzosen angegriffen. Doch belagerten sie die Burg vergebens und bereits im Herbst zogen die Franzosen ohne Erfolg wieder ab.
Zwei Jahre später waren sie wieder da, diesmal bis März 1339 und wieder mussten sie abziehen ohne die Burg eingenommen zu haben. Doch die Franzose gaben nicht auf, im Juli 1373 landete der bretonische Feldherr Bertrand de Guesclin auf Jersey.
Er nahm die äußeren Mauern unter Beschuss und konnte in den Außenbereich der Burg eindringen. Die Burgbesatzung zog sich in den Kernbereich zurück und handelte aus, dass sie die Burg kampflos übergeben würden, falls bis Ende September keine englischen Truppen zur Unterstützung kämen.
Als diese kam, gaben die Franzosen die Belagerung auf, verwüsteten aber noch zwei Jahre lang die Insel. Im Juli des Jahres 1403 fielen bretonische Truppen über die Insel her, doch auch dieses Mal blieb die Burg verschont.
Im 15. Jahrhundert erhielt die Burg ihren heutigen Namen, Mont Orgueil Castle. Vorher nannte man die Burg Le Château de Gouray oder Königliche Burg, nach dessen Aufgabe und dem Bau von Elizabeth Castle wurde es dann "Le vieux Château" genannt.
Während der Rosenkriege verhandelte die englische Königin Margarete von Anjou mit ihrem Cousin Pierre de Brézé und man glaubt, dass es Teil eines Geheimabkommens war, dass die Insel den Franzosen als Austausch für Truppen gegeben wurde. Die Burg wurde ohne Kampf eingenommen. Im Oktober des Jahres 1468, nach fast 5 Monatiger Belagerung unter Sir Richard Harliston gaben die Franzosen die Burg wieder auf.
Im späten 15. Jahrhundert wurde Mont Orgueil Castle an die neuen Artielleriewaffen angepasst. Allerdings stellte sich bald heraus, dass die Burg den modernen Kanonen nicht standhalten würde. Es wurde die Entscheidung getroffen in der St Aubins Bay eine neue und moderne Burg, Elizabeth Castle, zu bauen.
Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage als Gefängnis für politische Gefangene genutzt, ab 1790 während der Französischen Revolution als Stützpunkt eines antirevolutionären Spionagenetzwerks.
1907 übergab die englische Krone Mont Orgueil Castle an die Bevölkerung von Jersey. Während des 2. Weltkrieges beherbergte es von 1940 bis 1945 eine deutsche Besatzung. Heute ist es ein Museum und Sehenswürdigkeit und seit dem Jahr 1994 wird die Burg vom Jersey Heritage Trust betreut.
Die riesige Burganlage besteht aus vier übereinander liegenden Höfen mit den Wohngebäuden an höchster Stelle. Bemerkenswert sind die Kunstgegenstände, die in der ganzen Anlage verteilt sind. Im mittleren Hof befindet sich eine Ritterstatue von Sir Hugh Calveley, Hüter der Inseln im 14. Jahrhundert.
Über die ganze Höhe des Queen Elizabeth Torhauses erstreckt sich die Skulptur des " Wound Man". In der mittelalterlichen großen Halle sind zwei Kunstwerke aus Metall sehenswert, einmal das "Wheel of Fortune" des Künstlers Brian Fell und vom gleichen Künstler eine Skulptur die den Stammbaum der englischen und französischen Könige im Mittelalter von Eleonore von Aquitanien bis zum 100 jährigen Krieg darstellt.
In der Medizin des Mittelalters wurde die Diagnose oft nach der Farbe des Urins gestellt, im Südost Turm erinnert Gordon Youngs Kunstwerk "Urine Wheel" an diese Diagnostik. Vom Dach der Burg genießt man einen weiten Blick über die Bucht und die Insel.
Über zwei Zugänge kommt man in die Burganlage, der weniger anstrengende Weg führt über die Castle Green-Ebene an kleinen parkähnlichen Anlagen vorbei zum Burgeingang. Der Zweite beginnt unten an der Nordostecke des Hafens über eine Steintreppe zum Burgeingang.
Die zwischen 1204 und 1450 erbaute Burg wurde auch später mehrfach umgebaut. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde sie umfassend restauriert. Natürlich wirkt sie wie ein Labyrinth. Insgesamt gibt sie einen ausgesprochen guten Überblick über das mittelalterliche Leben.
Durch den mittleren Burghof schreitet man durch ein weiteres Tor in das Innere Zentrum der Burg, dem Mount oder auch Keep oder Donjon, von dem aus sich ein fantastischer Blick bis zur französischen Küste bietet - und wo man auf den Rittersaal und im Zentrum der konzentrischen Anlage auch die St. Mary’s Crypty (13. Jahrhundert) stößt.
Für die Besichtigung der eher großen Anlage sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, um einen halbwegs vernünftigen Eindruck zu bekommen.
Wer will kann sich einer der kostenlosen Führungen anschließen, die von Volunteers durchgeführt werden - oder, wer im eigenen Tempo (so wie wir) die Burg erforschen will, lädt sich bereits vorher den Audio-Führer auf sein Handy.
Für die großen und kleinen Kinder können Kostüme, Holzschwerter & Schilde und Steckenpferde ausgeliehen werden.
Zurück am Hotel trauten wir unseren Augen nicht: da steht doch ein Passat mit Ravensburger Kennzeichen auf dem Parkplatz. Respekt! Der hat ja bereits eine schöne Strecke hinter sich....
Zum Abendessen ging es heute nochmals zum Leuchtturm von Corbiere, dieses Mal konnten wir die Aussicht ganz ohne Regen bewundern. Auch schön!
Für den Samstag haben wir dort ebenfalls noch einmal reserviert, denn da wird vorne in der Bar das Spiel Liverpool - Tottenham gezeigt. Und das ist natürlich lebensnotwendig!
Good Night wünschen
Angie, Micha und der Hasenbär
Swim No. 6 - La Rocque. It certainly feels like a holiday today, temperatures are up to 27C and there’s nowhere to park at the beach! That’s not usually a problem in Jersey. The sea at La Rocque was very calm and crystal clear. The amount of activity at the beaches here always surprises me: boats, paddle boarding and kayaking, swimming, snorkelling and jumping (off of things into the water!). La Roque has beautiful soft yellow sand at the top end, which feels beautiful underfoot. The weekend is here! A virtually anxiety-free swim too (just a bit of seaweed to swim over 😬) . . . . . #jerseyci #visitjersey #larocque #seaswimming #30baysin30days #thisanxiousadventurer #digitalhumanbeans #lovewhereyoulive #childofthesea #instagood #bigbluesea #feelsalmosttropical #grouville (at Grouville, Jersey)
The Known Graves by WherezJeff http://ift.tt/2v42xQk
Sundown at La Rocque by Jean Lelliott