Life as a teacher...
Let’s try this. Seit längerer Zeit frage ich mich, ob “bloggen” das richtige für mich ist. Als Lehrer im “echten Leben” und Musiker als Hobby habe ich viel zu erzählen, was allerdings nicht unbedingt dem normalen Content von Blogs zuzuordnen ist. Ich bin weder besonders bewandert in Sachen Beauty, Fashion oder anderen typischen Blog-Themen. Besonders im Bereich Schule ist dies auch ein heikles Thema, da viele Ereignisse der Schweigepflicht unterliegen. Dennoch finde ich, dass das “System Schule” teilweise etwas intransparent ist und einige Sachen, sowohl positiv als auch negativ, gern öffentlich sein könnten. Dennoch sind alle Namen, die hier möglicherweise genannt werden fiktiv. In Kürze zu meiner Person: Ich unterrichte an einer großartigen Schule in Schleswig, der Domschule, die nicht nur durch ihre äußerliche Ähnlichkeit mit Hogwarts besticht, sondern sich vor allem durch tolle Schülerinnen und Schüler auszeichnet, mit denen Schule einfach Spaß macht. Das Miteinander zwischen vielen tollen Kolleginnen und Kollegen unter den Lehrer und den Schülerinnen und Schülern ist wirklich besonders und führt auch dazu, dass die Schülerinnen und Schüler tolle Ideen in die Schule mit einbringen und das Schulleben durch viele Projekte, die Schüler für Schüler organisieren und durchführen, prägen. Nachdem ich 2017 mein Referendariat an dieser Schule mit gemischten Gefühlen begonnen habe (eigentlich wollte ich in Hamburg bleiben), stellte sich ziemlich schnell raus, dass die Domschule keinesfalls ein “elitäres, altsprachliches” Gymnasium ist, wie häufig behauptet wird. Von Anfang an begegnete ich tollen, offenen und bodenständigen Schülerinnen und Schülern, die jeden Tag aufs Neue dafür sorgten, dass der, zugegeben sehr frühe (Wecker um 5.45 Uhr), Schulweg in freudiger Erwartung stattfindet. Schnell wurde mir dann klar, dass dies “meine Schule” werden sollte. Und glücklicherweise ist das auch eingetreten. Die tollen Kids an der Schule sorgen immer noch dafür, dass ich jeden Tag gern zur Schule fahre, was an der Domschule, auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben wollen, auch viele Schülerinnen und Schüler tun. In diesem Blog möchte ich von tollen Erlebnissen, die ich habe und von Fragen, die sich mir manchmal stellen, schreiben. In Zeiten des Bedeutungsverlusts von Face-to-face-Kommunikation ist das natürlich ein weiterer Schritt in diese Richtung, auf der anderen Seite muss man auch mit der Zeit gehen und vielleicht eine Mischung finden, die funktioniert. Keinesfalls kann ein Blog aber die Erlebnisse ersetzen, die in Projekten, Fahrten und guten Unterhaltungen in der Schule gemacht werden. Diese Anekdoten, die jeder von uns gern erzählt, sollten nicht aussterben und die Erinnerungen an die Schulzeit sind doch immer noch davon geprägt, welchem Lehrer man welche Streiche gespielt, von welchen Lehrern man viel gelernt hat, nicht nur für die Schule, sondern auch fürs Leben (😅) und mit welchen Lehrern man viel gelacht hat. Wenn euch dieser Text neugierig gemacht hat, gebt mir gern Themenvorschläge, die euch interessieren würden. Ich bin neu mit sowas und dankbar für Wünsche und Anregungen. In diesem Sinne: Tschüss! Euer “Herr Jensen”











