Seminário sobre água (Gabriele)
Meine erste Teilnahme an einer Konferenz, gemeinsam mit Samuel! „Plano de Recursos Hídricos e Proposta de Enquadramento dos Corpos de Água da Região de Planejamento e Gestão das Águas (RPGA) do Rio Corrente, Riachos do Ramalho, Serra Dourada e Brejo Velho.”
Organisiert wurde die Tagung vom INEMA, Institut für Umwelt und Wasserressourcen, an der Vertreter/innen der Endverbraucher (Usuários), NGOs und andere Organisationen (Sociedade Civil Organizada) sowie Repräsentanten der Regierung und der Stadt (Roder Público) teilnahmen.
Thema war unter anderem die Gewinnung und Erhaltung von Wasser sowie dessen vielfältige Nutzung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Funktion.
Drei Vorträge wurden im Konferenz-Saal über den Wasserkreislauf, die Veränderung der Wasserbestände in den Flüssen sowie die klimatische Veränderung – speziell in Bezug auf den Regen im Laufe der Jahre – gehalten. Danach wurden 4 Interessensgruppen gebildet, die sich in kleine Klassenzimmer zurückzogen um ihre jeweiligen Themen zu diskutieren.
Es wurde sachlich diskutiert, jedoch auch emotional, laut und aufgeregt. Hier einige Beispiele aus den Diskussionsergebnissen:
kritische Aspekte
- Illegale Wasserentnahme aus dem Grundwasser und den Flüssen - nicht vorhandene Landbewertungen - enorme Terminverzögerungen und nicht bewilligte Prozesse und Verfahren - Fehlen von Berechtigungen, um neue Lizenzen zu vergeben
günstige Aspekte
- Verwendung von Wasser für die Feldbewässerung ist gewährt - effiziente Bewässerungsanlagen - hohes ökologisches Potenzial der Region - erhöhte Effizienz der Bewässerung reduziert die Waldrodungen
Vorschläge
- die Regierung muss die illegale Wasserentnahme regulieren - die Regierung muss technische Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen geben - technische Ausbildung - mehr Austausch zwischen den Groß- und Kleinunternehmen
Auch bei dieser Tagung war das Hauptthema die Sorge um den Rückgang des Wassers in den Flüssen, der durch die illegale Entnahme von enormen Wassermengen für die Bewässerung der großen agronegócios verursacht wird. Es scheint ein Kampf gegen Windmühlen zu sein!















