Das Himmlische Jerusalem aus der Offenbarung des Johannes - Titelbild aus meinem kleinen bebilderten Sachbuch - gehört zu den Elementen der Bibel, die am meisten Einfluss auf die Kirchliche Architektur ausübten. Der leuchtende Stein in der Mitte ist ein Crysolith - neunter Stein der Himmelstadt.
Wie die Islam-Kirchen abendländische Kulturgeschichte in die Tonne stampfen!
Moderne Kirchenschänder haben mit der theologischen Abrissbirne längst ihr Fundament vernichtet – Ein Beispiel aus dem Bereich „Edelsteinerner“ Kulturgeschichte
Bevor ich mich auf frivole Illustrationen verlegte, galt mein Hauptinteresse der mittelalterlichen Bau- und Kulturgeschichte. Eine Spur, die ich mit besonderem Eifer verfolgte, führte mich zu den Französischen und Mitteleuropäischen Kathedralen. Über neunzig von ihnen habe ich besucht. Einige, z. B. Chartre, Paris und Metz, sogar mehrmals. Sie sind nicht nur ein steinernes Bildertor zu den Glaubensinhalten der Scholastik, sondern führen darüber hinaus zu den Quellen der Jüdischen wie Griechisch-Römischen Antike. So ist die Kirchenform „Basilika“ mit ihrem hohen Hauptschiff im Mittelteil und niedrigen Seitenschiffen der Römischen Markthalle entlehnt. Ein weiterer Aspekt der Bauleute bestand darin eine irdische Nachbildung des „Himmlischen Jerusalems“ zu schaffen. Die Vorstellung einer Himmelsstadt ist jüdischen Ursprungs. Sie stammt aus einer Zeit, als die Juden ihrer Hauptstadt beraubt im sündigen Babylon ausharren mussten. Dort wiederum lernten sie das erste Mal in verstärktem Umfang Zahlenmystik – basierend auf dem astrologischen 12zahl-System - und Edelsteinverehrung kennen. Vieles davon floss auf direktem Wege in das Alte Testament ein und bildete darüber hinaus die Grundlagen der Kabbala. So sind laut Buch Exodus die Amtsschilde der Hohen Priester mit zwölf Edelsteinen besetzt. Der Prophet Jesaja wiederum baut aus ihnen eine fiktive Himmelstadt. Diese wiederum wird 600 Jahre später vom Schreiber der Johannesapokalypse aufgegriffen und zum Vorbild für die Mittelalterlichen Kathedralen. Die farbigen Kirchenfenster, die wir heute in Chartre, Köln, Amiens, Reims und in der Notre Dame bewundern, (und gegen die der islamische Sex-Mob Brandsätze schmeißt) sind nichts anderes als die zwölf Grundsteine aus Edelsteinen, die der Johannesschreiber seiner Himmlischen Idealstadt vermacht. Eines von vielen Beispielen wie spätjüdisches Denken nahtlos an frühchristliche Glaubensinhalte anschließen, aber keine einzige Tür zur Höllenpforte der Molochverehrer führt.
Wo heute Islamisten morden war einst die Wiege der modernen Baukunst
Die kühne Erfindung gemäß Johannesapokalypse eine Art gläserner Stadt zu schaffen stammt pikanter Weise ausgerechnet aus einem Vorort von Paris, der heute zur Hochburg der mordenden Islamisten zählt. ST. DENIS. Wo vor wenigen Monaten ein menschlicher Abschaum mit arabischem Migrationshintergrund das Massaker an hunderten Musikliebhabern plante, lebte im Mittelalter einer der bedeutendsten Gelehrten Frankreichs. Abt Suger. Wie Albertus Magnus ein Allroundgenie. Er wagte es erstmalig steinerne Mauern konsequent in Glasflächen umzuwandeln. Durch eine Methode, die beim Schiffsbau und bei der Konstruktion von Fachwerkhäusern zum Einsatz kommt. Der Skelettbauweise. Dazu mussten die gewaltigen Kräfte des Gewölbes über Stützstreben nach außen abgelenkt werden. Das Ergebnis sind gewaltige Glasfenster, die nur noch durch dünnes Maßwerk getrennt werden. Eine eigene westliche, vor allem normannisch-burgundische Erfindung. Im Gegensatz dazu besteht die hochgejubelte “islamische Architektur” hauptsächlich auf Plagiaten Armenischer und byzantinischer Kuppel-Architektur. So etwa der Felsendom in Jerusalem, den sogar griechische Bauleute schufen.
Die ersten Hochhäuser waren Kathedralen
Nach der Wiederentdeckung der Gotik und ihrer Wertschätzung Ende des 18. Jahrhunderts fand diese Bauweise über die Neugotik vor allem Einzug in die Industriearchitektur und bestimmte sogar dank neuer Materialien wie Stahlträger und Beton den Hochhausbau. Also last not least steckt sogar in den Wolkenkratzern ein Stück christlich abendländischer Architektur. Wie wenig die Kirchen ihr altes Kulturerbe zu schätzen wissen musste ich am eigenen Leibe erfahren, als ich vor zehn Jahren mit einem farbenprächtigen Diavortrag über die Edelsteine und ihrer Bedeutung für die Bau und Kulturgeschichte durch das Rhein-Maingebiet tourte. Der Leiter der Volkshochschule Wiesbaden, ein dekadenter, arroganter SPD-Apparatschick beschimpfte mich als „Fundamentalistischen Christen“. Klar, es geht hier um „Grundmauern“! Die Akademischen Fakultäten beider Kirchen verhöhnten meinen Vortrag als „unwissenschaftlich“ und meinten, er wäre ohnehin zu „spezifisch“. Ein Katholischer Gemeindepfarrer meinte gar, ich hätte ihn als Adressat „missbraucht“. Dieses Wort vergeht mir noch heute auf der Zunge. Einzig ein Franziskanerpater – Leiter eines Tagungszentrums – gab mir die Möglichkeit den Vortrag abzuhalten. Schließlich fand ich unter den Mineralienfreunden Kulturinteressierte, die mir immerhin die kleine, alte Oberurseler Stadthalle zur Verfügung stellten. Meine Ausführungen fanden großes Interesse. Doch leider nicht bei der Lokalpresse. Die beließ es bei einer zehnzeiligen Vorankündigung. Dafür gab es viel Lob mit mehr als hundert Zeilen für Tai-Chi-Kurse, Frauenabende, und vor allem für „Interreligiöse Begegnungen“.
Im Vergleich zu einem 300 Millionen Jahre alten Taunus-Bergkritall ist der Mensch eine Eintagsfliege
Irgendwann hatte ich die Faxen dick! Für die letzten Bewahrer alten kulturellen Erbes ist kein Platz mehr zwischen halbgebildeten, schizoiden, verlogenen Amtskirchen-Eliten. Dafür dürfen Imame, deren Mutterländer Christen wie Vieh durch die Straße jagen, in Kathedralen ihr “Allah al Akbar” von den Kanzeln röhren. Unsere Kirchen sind zu Notdurftanstalten verkommen, wo jeder seinen Mist abladen kann. Sogar Christenverfolger! Nur für Dinge, die spirituelle Glaubensinhalte und Kulturhistorisches Erbe vermitteln, ist hier längst kein Platz mehr. Bereits die moderne Gemeinde-Katechese der 80ziger Jahre hat hier so manche Entrümpelungsaktion durchgeführt. Ich habe schon vor zehn Jahren vollständig resigniert und mich voller Ekel abgewendet. Meine Kathedralen sind inzwischen die Wälder. Ihre Laubdächer sind die Gewölbe. (Kirchenbesuche finden nur noch aus Architektonischem Interesse statt. Es sind eh nur noch Museen) Und wenn ich auf einem Acker ein wunderschönes Kristall, einen geheimnisvollen Rauchquarz, einen schimmernden Chalzedon, einen leuchtenden Achat oder Halbopal finde, dann betrachte ich diesen Fund als Himmelsgeschenk und denke an Plinius der gesagt hat: “In den Edelsteinen ist die ganze Majestät der Natur auf kleinstem Raume zusammengedrängt, und ein einziger genügt, um darin das Meisterwerk der Schöpfung zu erkennen.”
Wenn ich Lust und Laune habe, schleife ich besonders schöne Exemplare zu Ohrringen für meine liebe Lebensgefährtin oder mache Ringe daraus.











