-Hoffnung-
Manchmal ist das Leben wie ein Buch. Man läuft durch die Gegend, mit den aufgesetzten neuen und hart zusammen gesparten Bose Kopfhören durch die Les Regrets von Les Disrects tönt. Und eine innere Stimme erzählt einem eine Geschichte über den Ort an dem man gerade ist. In diesem Moment ist es egal ob diese Geschichte stimmen mag oder nicht. Denn es füllt sich mit jedem Wort langsam Seite für Seite. Man schwebt durch den Schnee der in dieser Jahreszeit zusammen mit dem Winter die Natur beherrscht. Für eine kleine Weile entflieht man dem Alltag und selbst das Gehirn beschränkt sich in seiner Funktion auf eben diese Stimme die so wunderschöne Worte flüstert die so wunderbar zu der Musik passen. So schlendert man durch die Kälte und lässt sich von einer anderen Zeit berieseln. Einer Zeit als die Großeltern noch jung waren. Und Träume hatten. So wie wir. Kleine Anekdoten des Lebens und nach diversen Überlegungen die Erkenntnis das man gar nicht so unterschiedlich ist, sind das Ergebnis dieser kleinen Tour. Und so läuft man durch die Eingangstür des eigenen Wohnblocks und was einem bleibt ist die Hoffnung. Eine Hoffnung die man selbst erzeugt hat. Und das fühlt sich gut an.







