happy pride to #KRANK 👨❤️👨🌈✨💞 #KRANKIT




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Plötzlich ist da wieder eine Erinnerung.
Wie wir uns damals, nach meiner Diagnose im Restaurant getroffen haben. Meine Mutter und ich, mein Vater und mein großer Bruder. Keiner hatte Hunger. Niemand hat fragen gestellt, weil alle wussten es gibt noch keine Antworten. Die Angst die mich damals bewegt hat verpuffte, als ich in den Gesichert meiner Familie sah, dass sie noch viel mehr Angst hatten als ich. Beide waren sie Krankenpfleger und Krankenpflegerin. Genau wie mein großer Bruder. Damals noch in Ausbildung.
Mama hat bevor ich geboren wurde, auf einer Kinderkrebsstation gearbeitet. Sie hat gesehen, was diese Krankheit macht. Hat damals mit Eltern mit geweint. Kindern die Hand gehalten. Ihnen beim Sterben zusehen müssen. Und jetzt war es kein fremdes Kind mehr. Sondern ihr eigenes. Wenn auch größer, älter, aber immernoch ihr Kind.
Meine Eltern machten sich Vorwürfe, woran es wohl liegen könnte. Ich sagte ihnen sie sollen damit aufhören. Schließlich ändert es nichts an der Situation.
Und jeh mehr Schmerz ich bei Ihnen sah, umso stärker hatte ich das Gefühl stark sein zu müssen. Die ganzen fünf Jahre über, gewöhnte ich mir an, meine Trauer und Schmerzen nicht zu zeigen. Nur zu weinen wenn ich alleine war. Ich war Bürde genug.
Wie gerne würde heute in der Zeit zurück reisen und dieser stumm trauernden Familie sagen, dass alles gut wird. Dass sie sich keine Sorgen machen müssen. Dass ich stark genug bin das durchzustehen. Dass ich mein Abi während der letzten Strahlentherapien irgendwie erfolgreich abschließe. Ausziehe. Studiere. Einen Partner kennenlerne mit dem ich ein Haus sanierte und seit 8 Jahren mit ihm zusammen bin. Dass ich erfolgreich meinen Job meistere und im Vorstand des Kreisverbandes meiner Partei bin. Dass ich auf dem Kommunwahlzettel stehen werde. Dass ich vielleicht nicht immer glücklich, aber allemal dankbar bin am leben zu sein.
Krank
WIP (more info to come)
Werd erstmal nix großartig hochladen.
Bin extrem krank und froh überhaupt zur Toilette zu kommen.
Vergesst nie,das ihr nicht alleine seid.
Lasst den Kopf gehen hängt.
Du hast mich nicht einfach verletzt, du hast mich krank gemacht. Mein Kopf zerfiel in tausend Teile, und mein Körper hat jeden einzelnen davon gespürt. Was du hinterlassen hast, war kein Schmerz mehr, es war so viel mehr.
Wunsch
Es wäre so schön, wenn man Krankheit einfach auflösen könnte, wie Zucker im Tee.
🐾 01.04.2026 – Heute passe ich besonders gut auf meine Mama auf
Heute früh habe ich meine Mama ganz vorsichtig geweckt. Ich habe meinen Kopf auf ihren gelegt und ein kleines Quieken gemacht – so weiß sie immer, dass ich wach bin und bereit für den Tag. 🐶🤍
Dann gab es erstmal Frühstück für mich, während Mama sich ihren Kaffee gemacht hat und duschen gegangen ist. Ich habe wie immer alles im Blick gehabt. Um 5:30 Uhr waren wir dann fertig und es ging raus zur Gassirunde. Ich habe mich gefreut, aber ich habe auch gleich gemerkt, dass heute etwas anders ist. Meine Mama ist langsamer gelaufen und ich konnte spüren, dass ihr Fuß ihr Probleme macht. Als wir wieder zurück nach oben gegangen sind, wurde es noch schwieriger. Sie musste immer wieder stehen bleiben und Pausen machen. Ich bin ganz nah bei ihr geblieben. 🐾
Oben angekommen habe ich gemerkt, dass es ihr richtig schlecht geht. Sie hatte so starke Schmerzen, dass ihr sogar übel wurde. Das hat mir gar nicht gefallen…Nach einer kurzen Pause sind wir trotzdem nochmal los – einkaufen. Ich bin natürlich zuhause geblieben und habe gewartet. Als sie wieder zurückkam, habe ich sofort gemerkt, dass es ihr gar nicht gut geht. Sie hatte so starke Schmerzen, dass sie sogar geweint hat. 💔
Da war für mich klar:
👉 Heute bleibe ich ganz nah bei meiner Mama.
Sie hat sich dann Frühstück gemacht und ihren Fuß hochgelegt. Und ich? Ich habe mich direkt an sie gekuschelt. Ganz nah, damit sie weiß, dass sie nicht alleine ist. 🤍🐾Jetzt liegen wir hier zusammen und ruhen uns aus. Der Tag ist noch jung – es ist gerade mal 09:06 Uhr. Ich passe heute einfach besonders gut auf meine Mama auf. 🐶🤍
Eure Hilde 🐶❤️