Heute kann ich nur wenige Bilder präsentieren, zum einen bin ich viel gefahren und zum anderen war das Wetter teils verregnet. Ich bin gegen halb 10 in Kamjianez Podilskyj losgefahren, war gegen Mittag an der Grenze zu Rumänien und war erst um 19 Uhr in Kreuzburg an der Bistritz. Die Grenze war gar kein Problem, ich denke der Übergang hat etwa 30 Minuten benötigt.
Die Landschaft war bereits in der Ukraine hügelig und die geraden Straßen eine Freude für die 125er, weil man bergab ordentlich beschleunigen konnte. Erst in Rumänien sorgten die Karpaten für kurvige Strecken, aber leider Regnete es da mehrmals und hinzu kam der teilweise grausliche Straßenzustand oder riesige Ölspuren, die ein zügiges Fahren verhinderten. Im allgemeinen sind die Hauptstraßen Rumäniens Tip Top, was man von der Ukraine nicht behaupten kann. Dauernd könnte man hier zu einem Kloster abzweigen, also für Kirchenhistoriker die ideale Gegend.
Kaum in Kreuzburg angekommen, begann es auch schon zu regnen. Um den Frust zu mindern habe ich wenigstens ein anständiges Hotel ausgesucht. Das Zimmer im 7.Stock ist recht groß und bietet Aussicht auf die Stadt. Meinen Hunger stille ich jetzt in der Hotelbar. Morgen soll es nicht regnen und ich hoffe doch noch etwas von der Stadt ansehen zu können.