Medal of Hornor: Warfighter
Wer in MOHW eine Alternative oder Konkurrenz zu Battlefield 3 sieht, wird spätestens nach der ersten Runde Multiplayer bitter enttäuscht sein. Wenn man jedoch sowohl BF3, als auch COD MW3 gespielt hat und von beiden die Vor- und Nachteile kennt, wird man in MOHW eine Mitte zwischen beiden finden.
MOHW benutzt zwar die Frostbite 2 Grafikengine, jedoch ist von einer laut Amazon “unglaubliche[n] Grafik- und Soundqualität”, nichts zu merken: Texturen sind Matschig, Sandsäcke eckig und die Vegetation ist kugelsicher. Der Sound variiert in der Lautstärke teils so stark, dass man das “eigene Wort” nicht nicht mehr versteht.
Nichts desto trotz, hat MOHW auch gute Seiten. Das Waffensystem und das allgemeine Kampfsystem sind an BF3 angelehnt und sind somit sehr viel realistischer als in MW3, wo man mit einem Messerhieb in den Fuß den Gegner erledigen kann.
Die in BF3 fehlende Vielfalt an Werkzeugen und Zubehör der Soldaten ist jedoch in Battlefield kein Problem. Hier finden sich viele Gegenstände aus der COD - Reihe wieder, wie Blendgranaten und Aufklärungsdrohnen.
Wie schon am Anfang geschrieben, schließt MOHW die Lücke zwischen COD und BF. Wer jedoch, wie ich, viel Wert auf Grafik und Sound legt, wird anfangs enttäuscht werden. Obwohl es in Sachen Grafik, Sound und vielen Bugs im Multiplayer einen negativen Eindruck vermittelt, macht es diesen durch Gameplay und Story wieder weg.